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mit Manuel Prothmann

Aktuelles

11.11.2020 | 11:00

Der Herbst in Potsdam und Umgebung

- ANZEIGE - Der Sommer ist definitiv vorbei, doch der Herbst ist viel mehr als nur das kühle Vorspiel zum Winter. Er kleidet sich in den schönsten, warmen Farben und bietet die Gelegenheit, die Natur noch einmal in vollen Zügen zu genießen, bevor es wirklich grau und ungastlich wird. Auch wenn es sich einige von uns schon mit einer heißen Tasse Tee, einem Set Poker Karten und einem Streaming-Abonnement auf dem Sofa gemütlich gemacht haben: Der Blick nach draußen lohnt sich, um noch einmal ein paar Strahlen Sonne einzufangen. In Potsdam und Umgebung existieren mehr als genug naturnahe Orte, die zum Bummeln, Genießen und Entspannen einladen. Es lohnt sich also, die Fernbedienung noch einmal aus der Hand zu legen, bevor der Winter kommt. Wendsee und Schlosspark Plaue: Entspannung vor malerischer Kulisse Potsdam kann sich wirklich nicht über eine hässliche Umgebung klagen. Das zeigt zum Beispiel ein Ausflug zum Wendsee, eingebettet in ein malerisches Natur-Idyll. Bekannt ist vor allem die Badestelle in Plaue, die über einen Sandstrand und eine weitläufige Liegefläche verfügt. In der flachen Uferzone besteht auch noch im Herbst die Möglichkeit zum Wassertreten oder, falls gewünscht, ein kleines, kühles Bad zu genießen. Nach nur 1,5 Kilometern erreicht der Spaziergänger das Barockschloss Plaue mit seinem gepflegten Schlosspark. Vielleicht haben der Hofladen und der Fischstand geöffnet: Ein kleiner Einkauf lohnt sich, um auch dem Gaumen etwas Gutes zu tun. Der Park grenzt an den Westrand der Stadt Brandenburg und liegt am Ufer Plauer Sees sowie der Havel. Es gibt mehr als genug Platz, um sich die Füße zu vertreten, frische Luft zu atmen und vielleicht ein Stück weit dem Fluss zu folgen, der eifrig Richtung Norden zur Elbe fließt. Der Schlosspark hat heute eine Fläche von 19 ha, in alten Zeiten war er noch um einiges größer. Ein barocker Tiergarten ist sein Vorgänger, darüber legte der Graf Koenigsmarck im 19. Jahrhundert seinen eigenen, "modernen" Park. Naturpark Hoher Fläming: Kunstwanderung mitten in der Natur Wer Lust auf Kunst und Wandern hat, den zieht es in den Naturpark Hoher Fläming, der 827 Quadratkilometer Wanderfläche bereithält. Unter anderem hat hier das Land Brandenburg einen Kunstwanderweg installiert, der von fantasievollen künstlerischen Skulpturen gesäumt wird. Zur Auswahl stehen eine Südroute und eine Nordroute, beide Strecken sind 20 Kilometer lang und fordern dazu heraus, etwa 5 Stunden lang in Natur und Kultur abzutauchen. Die Pfade sind sorgfältig ausgeschildert, sodass es sich um keine Poker Partie handelt, mit dem Ziel unterwegs nicht verloren zu gehen. Ganz im Gegenteil: Das gut sichtbare gelbe Kunstwanderweg-Logo prangt an jeder Weggabelung. Die Ausstellungsstücke haben sich über Jahre gesammelt, sie stammen aus verschiedenen Kunstwettbewerben. Auf jeden Fall regen sie zum Nachdenken, Lachen, Staunen und Wundern an. Viele Besucher nutzen die zahlreichen Möglichkeiten für interessante Foto-Shootings, sie posieren mit den Skulpturen und posten die teilweis ziemlich verrückten Bilder auf Social Media. Park Sanssouci: Texas Hold'em vor historischer Kulisse Auch direkt in der Stadt Potsdam ergeben sich genug Gelegenheiten, dem Herbst auf die Spur zu kommen. Ein besonders prominentes Beispiel hierfür bietet der Sanssouci Park, der sich rund ums gleichnamige Schloss erstreckt. Das Anwesen enthält einen terrassierten Weinberg, einen barocken Blumengarten, alten Baumbestand und weitläufige gepflegte Rasenflächen. Die Umgebung hat einen Hauch von historischem Luxus, in etwa wie in den traditionellen Kurstädten, die schon vor mehr als 100 Jahren der High Society als Erholungsorte dienten. Hier siedelten sich zumeist auch pompöse Spielbanken mit ihren verlockenden Angeboten an. Große Events in der Pokerszene gibt es auch heute noch, darunter die Triple A Series in der Spielbank Berlin. Diese Veranstaltung ist unter berühmten Pokerprofis mittlerweile gut bekannt. Doch nicht nur im Casino lässt sich die Faszination des Spiels erleben: Poker kann überall gespielt werden, wo zwei Personen und ein Kartendeck zur Verfügung stehen – der optimale Zeitvertreib also für kleine Gruppen. Egal ob beim Picknick im Grünen oder zu Hause an der warmen Heizung: Texas Hold'em & Co. bringen Spaß, Spannung und Abwechslung. Da hebt sich die Stimmung sogar noch an den trüben Herbsttagen, die eher wenig Lust auf Wandern machen. Optikpark Rathenow: Visuelle Illusionen unter freiem Himmel Was um alles in der Welt ist ein Optikpark? Das werden sich sicher schon viele Leute gefragt haben, die von dieser besonderen Attraktion auf einer Schwemmlandinsel in Rathenow hörten. Eines ist klar: Die Augen bekommen hier noch mehr zu tun als beim Starren auf die Poker Karten! Farbpyramiden, klingende Farbräume und schillernde Regenbögen warten auf die Gäste, hinzu kommt eine erstaunlich intakte Naturlandschaft. Vor Ort gibt es mit etwas Glück sogar noch Fischadler, Biber und Eisvögel zu entdecken: einfach ganz still am Nebenarm der Havel sitzen und die Augen offenhalten! Der Park ist bis in den Herbst hinein geöffnet, am Eingang wird eine kleine Eintrittsgebühr fällig. Während der Saison befinden sich Floßfahrten im Angebot, im Karpfenteich warten die – zugegeben etwas gierigen! – Fische darauf, gefüttert zu werden. Das weltgrößte Brachymedialfernrohr befindet sich hier in Dauerausstellung, es steht inzwischen unter Denkmalschutz. Achtung: Optische Täuschungen sind auf diesem Gelände keine Seltenheit, sondern gezielt an allen Ecken und Enden installiert. Gerade das macht diesen Ausflug so spannend und auch ein Stück weit einzigartig. Schloss Ribbeck: Birnengarten mit Erinnerungswert "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand. Und kam die goldene Herbsteszeit, und die Birnen leuchteten weit und breit, da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl, der von Ribbeck sich beide Taschen voll …": Wem diese Worte noch in den Ohren klingen, der wird sicher auch bei Erwähnung dieses Schlosses aufhorchen. Das Gedicht stammt von Theodor Fontane, den wohl berühmtesten Schriftsteller Brandenburgs. Hinter dem Schloss liegt er heute tatsächlich, der Birnengarten, den es zu Fontanes Zeiten allerdings noch nicht gab. Für jedes Bundesland erblüht hier ein eigener Obstbaum, wir kommen also auf 16 birnenträchtige Pflanzen. Aus diesem Grund nennt sich dieser Ort auch "Deutscher Birnengarten" und er ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, allein schon, um einen Augenblick innezuhalten und über tief greifende geschichtliche Ereignisse nachzudenken. Oder einfach nur so. Spreewald: Bezaubernde Herbst und köstliche Gurken Ein bisschen weiter weg, im Südosten von Brandenburg, liegt der allseits bekannte Spreewald. Es handelt sich um eine historische Kulturlandschaft, die von den zahlreichen Verzweigungen der Spree durchzogen wird. Menschliche Hände erweiterten das Gebiet noch durch viele Kanäle und schufen so ein grünes Wasserlabyrinth, das zu den schönsten Ausflugszielen Ostdeutschlands gehört. Falls in diesem Herbst keine Kanufahrten mehr stattfinden sollten, lohnt es sich gewiss, diese verwunschene Gegend zu Fuß zu erkunden und ihre Magie innig zu genießen. Der Spreewald kleidet sich im Oktober und November in güldene Herbstfarben, und wenn die Sonne scheint, wirkt er fast wie ein begehbares Gemälde. Hier verliert sich das Alltagsgrau in Rot, Orange und Gelb – zurück bleibt ein warmes Herz, und vielleicht auch der intensive Geschmack der Spreewaldgurken, die es überall zu kaufen und zu kosten gibt. Pfaueninsel: Schwungvolles Barock im Naturschutzgebiet Der Berliner Ortsteil Wannsee wiederum liegt alles andere als weit entfernt, er ist Heimat einer malerischen Havel-Insel, die dem UNESCO-Kulturerbe angehört und zum Naturschutzgebiet ernannt wurde. Das grüne Eiland nennt sich Pfaueninsel und es bildet einen echten Hort der Ruhe inmitten großstädtischen Treibens. Es misst insgesamt 67 Hektar Fläche und trägt ein hübsches Lustschlössel aus dem 18. Jahrhundert, errichtet von König Friedrich Wilhelm II. Dazu gehört eine Meierei, die absichtlich im Ruinenstil gestaltet wurde. Der Herrscher siedelte auf seiner Insel exotische Pflanzen und Bäume an, die von den damals gerade erst entdeckten Südseeinseln stammen. In dieser liebevoll gestalteten Umgebung entstand auch eine Pfauenzucht, die der Insel schlussendlich ihren Namen gab. Die Tiere der Menagerie wurden allerdings im Jahr 1842 dem Zoologischen Garten Berlin übereignet. Heute führen zahlreiche schöne Spazierwege über die reizvolle Insel, vorbei an etwa 400 Jahre alten Eichen und einem wuchernden Rosengarten. In diesem Umfeld ist ohne Frage Entspannung angesagt, und falls der Wunsch nach etwas Nervenkitzel aufkommt, reicht es aus, ein paar Poker Karten für die gemütliche Pause auf der Parkbank bereitzuhalten. Buckow: Langer Ausritt für Schusters Rappen Buckow – wer hat diesen Namen schon einmal gehört? Im Poker um das schönste Ausflugsziel Brandenburgs hat der pittoreske Ort einige gute Karten auf der Hand. Er befindet sich in der Märkischen Schweiz, etwa 1,5 Stunden Fahrtstunden von Potsdam entfernt. Und: Er ist die vergleichsweise lange Anreise tatsächlich wert. Berthold Brecht hat in diesem Städtchen sein Sommerhaus errichtet, mittlerweile avancierte Buckow sogar zum Kneipp Kurort. Sebastian Kneipp selbst soll einmal zu Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. gesagt haben: "Majestät, in Buckow geht die Lunge auf Samt!" – so sauber ist hier die Luft. Entspannung und Erholung werden an diesem ort ganz großgeschrieben, zum Beispiel im Schlosspark, der sich dem englischen Landschaftsstil widmet. Bis zum Marktplatz und damit zum Stadtzentrum ist es nur ein kleiner Spaziergang, doch es lohnt sich, eine Weile in den gepflegten Grünanlagen zu verbringen, um die Seele neu zu ordnen. Das Wanderwegenetz um und in Buckow ist 150 Kilometer lang, sodass garantiert niemandem der Platz ausgeht, um Schusters Rappen ordentlich zu reiten. Fazit: Wen es von Potsdam aus in die Natur zieht, der hat es nicht weit. Die Auswahl ist groß, sie reicht vom weitläufigen Schlossgarten über den urigen Wald bis hin zur bezaubernden Insel. - ANZEIGE -
04.11.2020 | 17:43

Thementag: Erneuerbare Energien (Grüne Wärme/Fernwärme & Solarthermieanlagen)

Der Winter kommt, draußen friert man nur so vor sich hin. Natürlich will man es dann zumindest, wenn man nach Hause kommt schön kuschelig warm haben. Dafür zündet man schon seit längerem nicht mehr das Lagerfeuer an sondern in den allermeisten Fällen die Heizung. Die Wärme dafür kommt bei uns in Potsdam immer häufiger über sogenannte Fernwärmenetze. Worin dabei vor allem Klima-technisch der große Vorteil liegt, hat uns der Experte für Wärmelieferung, Michael Lausch von der Energie und Wasser Potsdam, verraten. Die Antwort gibts hier zum Nachhören:   Wenn wir über Maßnahmen reden, um den Umweltschutz bei uns Zuhause voranzubringen, geht es oft darum das Licht auszuschalten oder den Computer auch mal herunterzufahren. Ein sehr wesentlicher Teil unseres Energieverbrauchs liegt aber vor allem in der Wärme. Michael Lausch hat uns verraten, wie gut das Fernwärmenetz in Potsdam ausgebaut ist:   Vor dem Thema Klimaschutz kann sich spätestens seit den Fridays-For-Future Demonstrationen auch der größte Klima-Muffel nicht mehr drücken. Auch hier in Potsdam muss man sich Gedanken machen, wie es in Zukunft weitergehen soll. Dabei trägt vor allem die Energie und Wasser Potsdam eine große Verantwortung. Cordula Schmaler, von der EWP, hat uns verraten, ob es einen Plan für unsere Stadt in Sachen Klimaschutz gibt - auch ihre Antworten gibts hier zum Nachhören:   Mehr Infos zur EWP gibts HIER zum Nachlesen!    
15.10.2020 | 11:00

Die Ausbildungswoche mit der Arbeitsagentur – Tag 4

Wussten Sie mit 15 oder 16 schon was Sie werden wollen? Und Hand auf‘s Herz. Hätten Sie damals gedacht, dass Ihre heutige berufliche Tätigkeit dabei rauskommt? Wie entscheidet man das und vor allem kann man das in so jungen Jahren schon so gut wissen, was man werden will? Nichts tun ist nun mal keine Lösung. Das Schulbankdrücken hat auch früher oder später ein Ende. Wie aber kann man helfen diese Entscheidung zu treffen? Einen ersten Schritt muss man ja gehen. Wir fragen nach, bei einer, die sich auskennt: Bei Doreen Ließ von der Agentur für Arbeit:   Wir haben es schon vom neuen statistischen Jahresbericht gehört: Potsdam hat noch immer Zuzug. Oft weil unsere Landeshauptstadt einfach schön ist, aber auch der Arbeitsplätze wegen. Für Erwachsene scheint das kein Problem zu sein - Aber sind eigentlich auch Jugendliche dazu bereit, für den gewünschten Ausbildungsplatz die eigene Heimat zu verlassen? Wenn es auch nur ein kleines Stückchen weg vom eigentlichen zu Hause ist? Antworten hat Doreen Ließ von der Arbeitsagentur Potsdam:     Um einen Ausbildungsplatz zu bekommen, kann es gut passieren, dass man bei der Wahl des Arbeitsorts nicht die freie Wahl hat. Dann gibt es entweder die Möglichkeit in Richtung der neuen Arbeitsstelle zu ziehen oder zwischen Heimatort und Arbeitsplatz hin und her zu pendeln. Auszubildende bei der Agentur für Arbeit Isabelle Albrecht macht ihre Ausbildung in Eberswalde und zwar zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen. Mit ihr haben wir über ihre Ausbildung gesprochen:   Mehr Infos zur Arbeitsagentur Potsdam gibts auf deren Homepage unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/potsdam/startseite (oder auf das Logo klicken):
17.09.2020 | 12:00

Herbstgerichte – schnell, lecker und lokal

- ANZEIGE - Im Herbst sind die lokalen Wochenmärkte gefüllt mit regionalen frischen Produkten. Neben Wirsing, Kohlgemüse und Kürbissen findest du zum Beispiel verschiedene Waldpilze, Zwetschgen und Quitten. Die Auswahl an frischen lokalen Produkten ist sehr groß und wird dank gestärktem ökologischem Bewusstsein auch wieder vermehrt von den Kunden angenommen. In guten 30 Minuten lassen sich aus diesen Naturprodukten köstliche Herbstgerichte zaubern. Herbstliche Leckereien für zwischendurch Kleine schmackhafte Dessert machen sich nicht nur nach einem Hauptgericht gut. Sie eignen sich auch gut als kleine Nervennahrung für zwischendurch. Mohn-Polenta mit Pflaumenkompott klingt nicht nur fantastisch, sie ist auch innerhalb kurzer Zeit zubereitet. Während der zehn Minuten Quellzeit der Mohn-Polenta kannst du dir weitere Anregungen bei den Online Slots über Früchte holen. Dabei kommen leicht schmackhafte Ideen in den Kopf, um Dessert und Hauptgericht mit einem selbstgemachten Fruchtshake zu vervollständigen. Das Pflaumenkompott hast du entweder schon im Schrank oder du kochst erntefrische Zwetschgen mit Zitronensaft, Zwetschgensaft und einer Stange Zimt auf. Mit etwas Stärke kommt die richtige Konsistenz zustande und fertig. Bratäpfel wecken Kindheitserinnerungen. Den verführerischen Duft, der sich durch die Zimmer zieht kannst du ganz schnell selbst herstellen. Den Äpfeln schneidest du den Deckel ab und entfernst das Kerngehäuse. Dieses wird mit zerbröckeltem Spekulatius, Mandelstiften und Schokoladenstücken gefüllt. Jetzt werden die Äpfel nur noch auf einem Backblech in den auf 200 Grad Celsius vorgeheizten Backofen geschoben. Nach etwa 30 Minuten sind die kleinen Leckereien fertig. Optional können diese noch mit Karamellsauce garniert werden. Hauptspeisen in Windeseile Herbst steht für Pilze. Egal, ob du selbst gefundene oder gekaufte Pilze nutzt. Mit dieser herbstlichen Zutat lassen sich schmackhafte und schnelle Gerichte zubereiten. In knapp 15 Minuten ist zum Beispiel eine Steinpilzpfanne mit Thymian zubereitet. Steinpilze und Zwiebeln werden angebraten und mit Thymian, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Kombiniert mit Quinoa wird aus der traditionellen Pilzpfanne eine moderne Variante. Hierbei wird ein bunter Mix saisonaler Pilze mit Quinoa zubereitet. Als Beilagen dienen gebratene Lauchzwiebeln. Alles wird mit einer Hagebutten-Sahne-Soße abgerundet. Die rot leuchtenden Hagebutten kannst du im Herbst leicht bei einem Naturspaziergang finden. Der Wochenmarkt oder der Naturkostladen deiner Wahl wird Hagebutten in dieser Jahreszeit ebenso im Angebot haben. Herbst ohne Kürbis gibt es nicht Die Kürbissuppe ist ein Klassiker unter schnellen und gesunden Herbstgerichten. Dabei ist diese Suppe sehr wandelbar und lässt sich an die persönlichen Vorlieben des Kochs und der Gäste super anpassen. Mit einer exotische Kürbis-Kokos-Suppe mit knusprigen Garnelen kannst du bei deinen Gästen sicher punkten. Soll es lieber etwas feuriger sein, so empfiehlt es sich, den Kürbis mit Ingwer und Chilli zu kombinieren. Hörst du schon die kleinen Kinderfüße stampfen, dann darf es auch mal eine nahrhafte und schnell zubereitete Kürbis-Möhren-Suppe sein. Ein weiteres saisonales Produkt sind Maronen. Heiße Maronen sind leicht im eigenen Backofen zubereitet. Ein leckeres Maronen Risotto lässt sich schnell mit bereits gar gekochten Maronen zubereiten. Hierzu einfach den Risottoreis wie gewohnt zubereiten. Den mit Zwiebeln angedünsteten Reis mit Weißwein ablöschen und die Bouillon nach und nach dazugegeben, bis der Reis fast fertig gekocht ist. Das Risotto ist so gut wie gar, dann werden die in kleine Stücke geteilten Maronen untergemischt und du lässt es für weitere 2 Minuten köcheln. - ANZEIGE -
17.09.2020 | 11:01

Tierrettung Potsdam ist der „Verein der Herzen“

17.09.2020: Es ist soweit! Wir haben drei Gewinner: 2000,- gehen an den HV Grün Weiß Werder e.V. (mit dem Vorstand Reno Lüdke), 3000,- € gehen an den Potsdamer Seesportclub e.V. (mit dem Vorstand Detlef von Jagow) und 5000,- € gehen an den Tierrettung Potsdam e.V. (vertreten durch Kevin Köppe). Auc hin dieser Woche verschenken wir zusätzlich wieder Restaurantgutscheine im Wert von 100 € unter allen Teilnehmenden. Von uns: Herzlichen Glückwunsch! Heute Morgen bei Tobi Brauhart in "Tobi und die Radiowecker" hatten wir den erstplatzierten Verein am Telefon: . Präsentiert von: in Genshagen. . Am Montag den 21.03.2020 begrüßen wir die drei Gewinner-Vereine in "Helden wie Ihr" der Radio Potsdam Vereinssendung, ab 18 Uhr. Vielen Dank an Cola Cola in Genshagen. Gemeinsam Gutes für die Region!   24.08.2020 "Der Auftakt": Was wäre unser Land ohne all die Sport-, Kunst-, Bildungs- oder Kleingartenvereine? Wer würde sich um Spendensammlungen für Tierrettung, Katastrophenhilfe oder den Bolzplatz am Dorfanger kümmern? Wir alle profitieren von der regen Tätigkeit unterschiedlichster Vereine. In ihnen finden Generationen zueinander, lernen sich Menschen kennen und bilden so das, was wir unter „Gesellschaft“ verstehen. Klingt alles schön und romantisch aber simma doch mal ehrlich: Ehrenamt braucht Geld. Und damit bei möglichst vielen Vereinen der Laden rund läuft, suchen wir den „Verein der Herzen“. Was sich hinter dieser Aktion verbirgt, hat Radiowecker Tobi Brauhart (frisch aussm Urlaub zurück) mit Marlen Knapp besprochen. Sie ist Unternehmenssprecherin von Coca Cola mit denen wir gemeinsam diese Initiative ins Leben holen: Meldet Euren "Verein der Herzen" per Mail an [Aktion angelaufen. Bitte keine E-Mails mehr schicken.] .
15.09.2020 | 12:00

Sportmöglichkeiten in Potsdam

- ANZEIGE - Im Moment streitet die Politik von Potsdam über einen Masterplan für neue Sportstätten in Potsdam. Es heisst, dass vor allem im Norden von Potsdam zu wenig Sportstätten für die sportbegeisterten Menschen in Potsdam zur Verfügung stehen. So sollen in den nächsten Jahren mehrere Sportstätten entstehen, die den Sport fördern und die Menschen zu mehr Bewegung bringen. Doch wie sehen die Sportmöglichkeiten im Moment aus? Wir haben einige Sportarten und deren Möglichkeiten zusammengestellt. https://www.pexels.com/photo/soccer-ball-on-grass-field-during-daytime-46798/ Ballsport in Potsdam Ballsportarten sind vielseitig und in jeder Stadt stark vertreten. Allen voran natürlich Fußball, aber auch Basketball, Hockey, Golf und Tennis erfreuen sich großer Beliebtheit. In Potsdam gibt es für fast jede Ballsportart einen Verein, eine Sportstätte oder einfach nur einen Bereich, wo sich Spieler für ein Match zusammenfinden können. In Potsdam finden sich neben den offiziellen Vereinshäusern und Vereins Plätzen viele freie Möglichkeiten für Fußball, Volleyball oder auch Federball. Wer gerade Pause macht oder auf seine Einwechslung für die nächste Runde wartet, kann die Pause nutzen und im Online Casino weiteren Sportarten, Bällen und dem Glück hinterher jagen. Fitness drinnen und draußen Wer neben den klassischen Sportarten gerne gezielt einige Muskeln oder gerne an Geräten trainiert, ist in den vielen Fitnessstudios in Potsdam gut aufgehoben. Hier gibt es in jedem Preissegment mehrere Studios zur Auswahl. Auch können Sie zwischen reinen Frauenstudios, Studios mit Pool oder Saunalandschaft wählen. Wer lieber draußen in der Natur seine Fitnessübungen macht, kann sich ganz einfach in einen der vielen Parks von Potsdam begeben. Dort finden sich auch Sportbegeisterte in selbstorganisierten Gruppen wieder, die zusammen trainieren und Spaß haben. Auch stellen viele Sportvereine kleine Fitnessstudios zur Verfügung, um den Sportlern auch die Möglichkeit von gezieltem Muskeltraining zu geben. Wassersport in und rund um Potsdam Gelegen in einer der schönsten Seenlandschaften Deutschlands hat Potsdam natürlich auch viele Wassersportarten zu bieten. Neben all den normalen Schwimmbädern, wo regelmäßig Trainings stattfinden, tummeln sich vor allem im Sommer die Menschen an den Seen und Flüssen. Dort vor Ort treffen Schwimmer, Ruderer, Surfer, Wakeboarder, Stand-Up Paddler und Kanufahrer aufeinander. Viele Sportler betätigen sich einfach nur gerne in Ihrer Freizeit, doch einige sind Profisportler, die regelmäßig einem eisernen Training nachgehen. Wenn allerdings die Elemente Wasser und Wind zu einer Sportart dazugehören, sollten Sie vorher die Bedingungen kontrollieren. Hier können Sie den aktuellen Wind- und Wasserbericht von Potsdam und Berlin einsehen und dementsprechend reagieren. Im Verein oder alleine trainieren? Je nachdem welche Ambitionen und Ziele Sie in einer Sportart verfolgen, kann es Sinn machen mit einem Trainer, in einer Mannschaft und in einem Verein zu trainieren. In Potsdam werden Sie fast zu jeder Sportart einen Verein finden, in dem Sie regelmäßig trainieren können. Dazu zählen sogar Bowling oder Bogenschießen. Doch auch das Training alleine kann Erfolge bringen und ist ein toller Ausgleich zu Ihrer täglichen Arbeit. Vielleicht können bei einem Waldlauf auch Freunde mit dabei sein oder Sie veranstalten ein kleines Fußballturnier auf der Wiese im Park. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und Platzmöglichkeiten gibt es genug. - ANZEIGE -
13.09.2020 | 12:00

Unterhaltung auf Smartphone und Tablet

- ANZEIGE - Die Möglichkeiten, sich auf dem Handy oder Tablet zu vergnügen, sind vielfältig. Einige davon stellen wir hier vor, den Anfang macht das Radio. Was den Radioempfang auf dem Smartphone angeht, sind zwei Möglichkeiten des Empfangs zu unterscheiden. FM-Tuner auf dem Handy Manche Androidgeräte haben einen FM-Tuner eingebaut. Das eingesteckte Headset fungiert als Antenne. Eine Internetverbindung ist für diese Empfangsart nicht nötig. Vor allem ältere Modelle verfügen über einen eingebauten UKW-Empfänger. Auf den bekannten Frequenzen 89,2 beziehungsweise 87,6 läuft Radio Potsdam. I-Phones bieten diesen Service nicht. Internet-Radio Zum Empfang von Radio via Internet wird eine entsprechende App benötigt. Diese ist im Appstore oder Playstore erhältlich. In der App kannst Du den Text “Radio Potsdam” eingeben, dann erscheint unser Sender in der Liste. Einfach anklicken und zuhören. Lokale Spiele-Apps Auf den meisten Handys und Tablets sind Spiele vorinstalliert. In den entsprechenden Stores gibt es täglich neue Spiele zum Runterladen. Die Art der Spiele ist ganz unterschiedlich. Es gibt einfach gehaltene Apps, wie Minesweeper oder Solitär. Aufwendig gestaltete Multiplayer-Spiele mit Videosequenzen sind ebenfalls zu haben. Diese benötigen in der Regel eine Internetverbindung. Spiele per Internet Bei manchen Spielen im Internet kommt der Desktop-PC oder die Konsole zum Einsatz. Da lässt es sich mit zwei Monitoren vergnügen, mit Teamspeak und Joystick als Hilfsmittel. Doch überwiegend werden Internetspiele auf dem Handy gespielt. Online-Slots sind eine gute Möglichkeit zum Spielen. Sie werden geschätzt, weil sie abwechslungsreich sind und hohe Gewinne erzielen. Streaming Alle gängigen Videostreaming-Portale sind als App für Smartphone und Tablet erhältlich. Den heimischen 4K-Fernseher ersetzen sie nicht, doch für unterwegs sind sie eine gute Alternative. Abends im Bett lässt sich auf diese Weise noch eine Serie gucken, bis die Augen zufallen. TV-Sendungen können live gestreamt werden oder in Mediatheken zu jeder Zeit angesehen werden. Merklisten sind ein gutes Hilfsmittel und viele Portale bieten das Herunterladen der Filme und Serien an. Social Media Für die einen (meist jüngeren) sind Social Media Entertainment, für andere (meist ältere) können sie puren Stress bedeuten. Tatsache ist, dass Instagram-TV stundenlange Unterhaltung bietet. Facebook zeigt beim Scrollen endlos Neuigkeiten von Freunden an. Immer beliebter werden Apps, die die Nachbarschaft verbinden und eine gute Brücke zwischen virtueller und realer Welt darstellen. Musik hören Musikgenuss bietet nicht nur das Radio an, sondern auch entsprechende Streamingdienste. Auf Spotify gibt es Playlists für jeden Geschmack und auf Amazon Prime können gekaufte CDs heruntergeladen und offline gehört werden. Von Klassik bis Electro werden alle Genres bedient. Shopping Shopping ist kein Entertainment? Wer das glaubt, wird von eingefleischten Online-Käufern Lügen gestraft. Das Browsen in den einschlägigen Verkaufsportalen ist für viele ein tägliches, stundenlanges Vergnügen. Foto und Video Eigene Fotos und Videos können mit mobilen Endgeräten perfekt in Szene gesetzt werden. Lustige Videos landen auf Youtube oder TikTok und sorgen weltweit für Spaß. Die Verfremdung oder Aufwertung mit Filtern ist Standard beim Hochladen von Fotos. Wer gerne in der Natur unterwegs ist, kann sich eine App zur Pflanzenbestimmung besorgen. Einfach ein Foto machen und die App sagt, um welche Pflanze es sich handelt. Die Genauigkeit der Erkennung ist inzwischen sehr hoch und bereitet Naturliebhabern Freude. Smartphone und Tablet zur Unterhaltung Apps für jeden Geschmack Nahezu unbegrenzte Möglichkeiten Unterhaltung an jedem Ort - ANZEIGE -
11.09.2020 | 12:00

Die neuesten Gaming-Trends 2020

- ANZEIGE - - und wie man mit ihnen Geld verdienen kann, ohne welches auszugeben Immer wieder das gleiche Spiel zu zocken ist langweilig? Etwas Neues soll her, mit dem Sie sich nicht nur die Zeit vertreiben, sondern gleichzeitig auch noch beim Spielen Geld verdienen können? Wir stellen hier die Trend-Spiele des Jahres vor, bei denen Sie kein Geld ausgeben müssen, um es zu gewinnen! Das Las Vegas für zu Hause Mit der Legalisierung von Online-Glücksspiel können Sie nun auch von zu Hause aus die Slotmachine bedienen. Gewinnen Sie mit der Anmeldung im Casino Freispiele und zusätzliche Boni und Willkommenspakete! Spielen Sie so um viel Geld, ohne etwas auszugeben. Lesen Sie dafür aber bitte das Kleingedruckte, denn nicht alle Casinos halten, was sie versprechen. Wir empfehlen Ihnen für den optimalen Spielspaß ein Casino mit einer deutschen Glücksspiellizenz. Achten Sie auch darauf, dass Sie nicht für alle Slots ein Freispiel benötigen! Viele Maschinen können ausprobiert werden, ohne dass echtes Geld investiert werden muss. Bei den meisten Spielen erhalten Sie die ersten 100 oder 500 Münzen gratis! Auch an den Tischen im Online-Casino können Sie mit einem geringen Einsatz einen lukrativen Gewinn erzielen. Wir empfehlen jedoch, nur mit ausreichend Erfahrung um hohe Einsätze zu spielen. Image by OpenClipart-Vectors from Pixabay Wertvolle Accounts Ein etwas ungewöhnlicher Ansatz, beim Spielen Geld zu gewinnen, ohne tatsächlich dabei Geld zu setzen, ist das Verkaufen eines Accounts. Meist müssen dafür mehrere Monate oder sogar Jahre in ein Spiel investiert werden, bis ein Account so hochwertig ist, dass dessen Zugangsdaten bei Ebay versteigert werden können. Einige Spieler verdienen aber so tatsächlich bis zu 2000 € für einen alten Account. Wenn Sie also ein Spiel früher häufig und gern gespielt haben und den Account jetzt nicht mehr nutzen, so bieten Sie ihn doch bei Ebay an. Dafür müssen natürlich besondere Ressourcen vorhanden sein, spezielle Helden, oder Avatare freigeschaltet werden. Laden Sie bei Ebay so viele Fotos vom Account hoch wie möglich und preisen Sie seine Funktionen an. Videospieltester Wer richtig und professionell mit Videospielen Geld verdienen will, der sollte sich als Tester bewerben. Ein monatliches Gehalt von bis zu 3000 € netto können dabei verdient werden. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass Sie besondere Fähigkeiten zum Spielen mitbringen. Wendige Finger, ein wacher Blick um den ganzen Display einzusehen und eine schnelle Auffassungsgabe und das Verständnis des Spiels schnell zu verstehen, sind dafür unbedingt notwendig. Bewerben Sie sich am besten direkt bei den Entwicklerfirmen selbst. Seien Sie sich außerdem bewusst, dass die Spiele auf Herz und Nieren geprüft werden müssen, um jeden Bug und jede Fehlfunktion zu finden. Sie werden daher viel gründlicher durch das Spiel schreiten müssen, als Sie es normalerweise tun würden. Gründung eines Spielkanals Bei YouTube oder Twitch können Sie für Views eines Gaming-Videos bezahlt werden. Bei Twitch es ist außerdem möglich, dem Gamer Geld zu spenden, um seine Videos zu finanzieren. Um sowohl bei YouTube als auch Twitch Geld zu verdienen, müssen Sie einem Partnerprogramm angehören. Dafür brauchen Sie mindestens 1000 Abonnenten und 500 Minuten Inhalt. Sie können mit den banalsten Dingen Geld verdienen. Rollen Sie z. b. um Gewinne innerhalb des Spieles mit Edelsteinen oder Münzen! Alleine die Aufregung des Rolls wird die Zuschauer bei der Stange halten. Tipps und Tricks werden genauso gerne angeschaut. Turniere für Profispieler Wer besonders gut in einem Spiel wie Call of Duty, League of Legends oder Fortnite ist, kann sogar mehrere Millionen Preisgeld gewinnen. Aber nicht nur der Hauptgewinn ist lukrativ, sondern auch die Teilnahme und ein mittelklassiger Platz reichen schon aus, um davon gut leben zu können. Viele eSport-Gamer verdienen sogar schon in jungen Jahren mehr als 10.000 € monatlich mit der Teilnahme an Turnieren. Warum sollten Sie es nur anderen überlassen, mit dem Hobby Geld zu verdienen? Fangen Sie noch heute an, mit dem Spielen reich zu werden, ohne echtes Geld ausgeben zu müssen! - ANZEIGE -
09.09.2020 | 12:00

Worauf kommt es bei online Spiele Anbietern wirklich an?

- ANZEIGE - Die online-Casino-Branche gibt es mittlerweile seit mehreren Jahren. Sie bieten Nutzern aus der ganzen Welt einen Zugang zu den interessantesten, unterhaltsamsten und aufregendsten Gambling Spielen. Die einen nutzen die Gambling Seiten einfach nur, um Spaß zu haben, andere wollen die richtig großen Gewinne abstauben. Doch worauf kommt es bei online Spiele Anbietern wirklich an? Wichtig ist die Vielfältigkeit Auf den Seiten der online Casinos gibt es viele verschiedene Spiele. Es gibt jedoch online Casinos, die eine bessere Auswahl und mehr Vielfalt haben, als andere. Daher sollten Sie bei den online Casino Anbietern immer darauf achten, dass die Auswahl groß ist. So haben Sie bei dem gleichen Anbieter immer alle Spiele die Sie suchen zur Auswahl und brauchen nicht zwischen verschiedenen Webseiten zu switchen.Weitere INformationen zu Glücksspielen finden Sie auf der Seite https://www.casinobonus360.de/online-casinos/ Es verschiedene Spielarten, nach denen Sie Ausschau halten sollten. Dazu zählen: Table Games: Wenn Sie eine Vielfältigkeit haben möchten und sich für Tischspiele wie Rommé oder Roulette begeistern, dann stellen Sie sicher, dass der online Spiele Anbieter viele verschiedene Möglichkeiten für Table Games bietet. So können Sie Ihre Lieblingsspiele spielen oder neue Spiele, die Sie noch nicht kennen ausprobieren. Slots: In den meisten Casinos können Sie online auch Slotspiele finden. Die Spielautomaten Spiele, die den ursprünglichen einarmigen Banditen ähneln und Videospielautomaten einschließlich, die einen Jackpot bieten, sollten auf der Casinoseite vorhanden sein. Die Vielfalt macht einen online Spielanbieten aus. Live-Casino: Sie erkennen ein Top-Online-Casino daran, dass diese auch ein Live-Casino-Angebot haben, bei denen Dealer an einem virtuellen Tischen Sitzen und jeder von zu Hause aus an dem Spiel live teilnehmen kann Der Spielanbieter achtet auf verantwortliches Spielen Das verantwortungsbewusste Spielen umfasst viele Bereiche, Anforderungen und Richtlinien, an die sich die verschiedenen online Anbieter halten müssen. Nur mit Regeln und Richtlinien, kann sichergestellt werden, dass Qualitätsstandards eingehalten werden und Menschen vor negativen Folgen vom Glücksspiel geschützt werden. Es sind insgesamt mehrere Arten auf das verantwortungsvolle Glücksspiel zurückzuführen, die wir Ihnen nennen möchten. Die Glücksspiellizenz: Jede seriöse online Gambling Seite muss eine Lizenz haben. Das gute ist, dass die meisten Seiten die Glücksspiele anbieten, fair spielen möchten und sich daher eine Lizenz bei einer der Regulierungsbehörden geholt haben. Besonders effektiv gelten die Lizenzen aus Malta und aus der britischen Kolonie Gibraltar, da diese seriös und transparent sind. Die Lizenzen regulieren das verantwortungsbewusste Spielen, dass einen Online-Casino-Anbieter, ausmacht. Glücksspiel nicht für Minderjährige: Es ist besonders wichtig, dass das Glücksspiel erst ausgeübt wird, sobald der Spieler volljährig ist. Daher ist darauf zu achten, dass das Glücksspiel für minderjährige untersagt ist und das die Webseite Kinder und Jugendliche unter 18 bzw. 21 Jahren ausschließt. Es macht einen guten online-Betreiber aus, wenn diese alle notwendigen Schritte einleiten, um sicherzustellen, dass auf der Webseite keine Glücksspiel Aktivität von Minderjährigen stattfindet und die Gesetze zum Schutz von Minderjährigen eingehalten werden. Gefährdete Glücksspieler sollten geschützt werden: Die meisten Aufsichtsbehörden haben bestimmte Maßnahmen, an die sich das Casino halten muss. Dazu gehören in diesem Fall auch Selbstausschussprogramme, Beschränkungen des Geldbetrags und auch geregelte Zeitlimits, in der die Spieler auf der Webseite spielen dürfen. Datenschutz: Durch illegale kriminelle Online-Angriffe kann es immer wieder zu Datenklau kommen. Daher sollte es einer seriösen Seite besonders am Herzen liegen, dass die Daten sicher sind und diese vor unbefugten geschützt werden. Durch die Einführung mehrerer strenger Richtlinien zur Kontrolle des Zugangs zu wichtigen privaten Daten, beginnend mit dem Namen des Spielers, den Adressen und Telefonnummern, stellen die Betreiber sicher, dass der Datenschutz eingehalten wird und diesen der Anforderungen der Regulierungsbehörde entspricht. Schutz bei Online-Zahlungen: Die Anbieter einer Online-Casino-Seite müssen sicherstellen, dass sie eine zuverlässige Software Plattform nutzen. Das ist besonders wichtig, da eine gute Software vor dem Klau der persönlichen Bankinformationen schützt. Nutzer der Seite können so unbesorgt die Daten für die Zahlung des Glücksspiels eingeben. (Image by Thanks for your Like • donations welcome from Pixabay) - ANZEIGE -
13.08.2020 | 05:48

Boom der Streaminganbieter in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie hat die Welt seit einigen Monaten fest im Griff. Eine Zeitlang war das öffentliche Leben auch in Deutschland weitgehend lahmgelegt – „Wir bleiben Zuhause!“ lautete das Motto, um sich selbst und andere nicht in Gefahr zu bringen. Auch in und um Potsdam hielten sich die Menschen fast ausschließlich in den eigenen vier Wänden auf. Damit es daheim nicht zu langweilig wird, gibt es zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Eine davon ist das Nutzen von Streamingdiensten, die in der Corona-Zeit einen wahren Boom erleben. Amazon Prime, Netflix und Co. verzeichnen Gewinne Quarantäne und Social Distancing bedeuten in vielen Fällen, dass wir uns in erster Linie alleine oder mit unseren Familien in den eigenen vier Wänden aufhalten. Dies stellt eine Belastung für alle dar, und jede Art von Ablenkung und Beschäftigung ist willkommen. Insbesondere Eltern wissen, wie schwer es sein kann, den Nachwuchs bei Laune zu halten. Im digitalen Zeitalter sind Streaminganbieter ohnehin sehr beliebt, denn sie stellen zahlreiche Inhalte rund um die Uhr zum Abruf bereit. Kein Wunder also, dass Netflix, Amazon Prime, Maxdome und Co. gerade auch in der Corona-Krise für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil des Alltags geworden sind. Wenn das reguläre Fernsehprogramm nichts hergibt oder man sich in der Familie nicht einigen kann, was angeschaut werden soll, können Streamingdienste Abhilfe schaffen. Nicht selten ist es hier möglich, auf unterschiedlichen Geräten wie Laptop, Tablet oder Smartphone unterschiedliche Inhalte abzuspielen: So kann jedes Haushaltsmitglied genau die Sendung ansehen, die ihm gerade zusagen. Die Zahl der Abonnenten vieler Streamingdienste ist in den vergangenen Monaten entsprechend gestiegen – wer ein möglichst breitgefächertes Angebot nutzen möchte, ist oftmals Kunde bei mehreren Anbietern. Diese bieten oftmals die Option einer monatlichen Kündigung an, sodass Abonnenten sich nicht langfristig an einen Dienst binden müssen. Die Kosten pro Monat halten sich mit Gebühren um die zehn Euro ebenfalls in Grenzen. Für Einsteiger, die zunächst hineinschnuppern möchten, gibt es zudem meist einen kostenlosen Probemonat. Streaming-Sendungen mit Kultstatus sorgen für Unterhaltung Nicht selten erlangen Filme oder Serien, die exklusiv bei dem einen oder anderen Streamingdienst verfügbar sind, schnell Kultstatus. „Stranger Things“ oder „Tiger King“ etwa haben Netflix hohe Zuschauerzahlen verschafft. Darüber hinaus werden die Sendungen auch in den sozialen Medien viel diskutiert – Artikel und Untersuchungen etwa, wer Joe Exotic wirklich ist, verbreiten sich wie ein Lauffeuer und sorgen noch einmal dafür, dass mehr Menschen auf die Dokumentation aufmerksam werden und sie sich ansehen. Wer auch in Corona-Zeiten online mitreden will, kommt gar nicht um ein Netflix- oder Prime-Abo herum. Dabei spielt es keine Rolle, ob lieber Comedy-Serien, Psychothriller, Cartoons oder Horrorfilme geschaut werden, denn für jeden Geschmack ist das passende Angebot dabei. Regelmäßige Neuheiten und Veränderungen im Programm sorgen zudem für Abwechslung auch bei denjenigen, die täglich mehrere Stunden vor dem Fernseher oder Laptop verbringen. Es ist zu erwarten, dass der Streamingdienst-Konsum nach Ende der Corona-Krise wieder etwas nachlässt. Da aktuell aber nicht abzusehen ist, wann die Pandemie in der ganzen Welt
10.08.2020 | 10:16

Der ESC – Was macht ihn so erfolgreich?

Seit vielen Jahrzehnten steht der Eurovision Song Contest für internationale Fernsehunterhaltung. So mancher Song, der eigens für die Show komponiert wurde, schafft es anschließend auch ins Repertoire der großen Radiosender. Doch was macht die Veranstaltung eigentlich so erfolgreich? Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Merkmale, die dabei eine Rolle spielen. Relikt alter Fernsehunterhaltung Als der ESC 1956 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, handelte es sich um eine wahre Sensation. Denn zum ersten Mal war es technisch möglich, eine internationale Show für ein großes Fernsehpublikum zur Verfügung zu stellen. Das Sendegebiet, welches der ESC erreichen konnte, wuchs in der Folge dessen immer weiter an. Inzwischen ist die Glanzzeit der großen abendfüllenden Shows aber schon längst wieder Geschichte. Dennoch ist es dem Eurovision Song Contest gelungen, sich zwischen all den modernen Alternativen zu halten. Und viele Zuschauer wissen genau diesen Charme der guten alten Zeit zu schätzen und hoffen darauf, dass dieser noch möglichst lange erhalten bleiben kann. Konkurrenzfähige Acts aus allen Ländern Spannung ist während der Show ebenfalls garantiert, denn viele Kandidaten haben eine Chance auf den Sieg. So zeigen auch die Eurovision Song Contest Quoten immer wieder ein knappes Bild. Nur selten gibt es einen einzigen Favoriten, der mit dem Sieg in der Show in Verbindung gebracht werden kann. Stattdessen sind es gleich mehrere Länder, die sich mit ihrem Act in eine aussichtsreiche Position bringen können. Genau diese Spannung ist eine der großen Stärken, die zum langen Erfolg des ESC beitragen konnte. Auf der anderen Seite vermissen viele die musikalische Vielfalt, wie sie den Wettbewerb zum Beispiel noch zur Jahrtausendwende auszeichnete. Heute wirken praktisch alle Auftritte wie einfache Pop-Songs, die nach der gewissen ESC-Formel komponiert wurden. Doch häufig gibt der Erfolg durch ein gutes Abschneiden den Künstlern Recht, die sich um einen solchen Auftritt bemühen. Falls die Gestaltung in Zukunft gar zu einseitig wird, könnte dies jedoch die Zielgruppe des Wettbewerbs im Laufe der Zeit verkleinern. Hier wird sich die Frage stellen, wie die Verantwortlichen mit der für sie neuen Situation umgehen. 2021 soll es weitergehen Im Jahr 2020 mussten die Zuschauer erst einmal auf all diese Vorteile des ESC verzichten. Denn aufgrund der Coronakrise war es für die Verantwortlichen nicht möglich, ein tragfähiges Konzept auf die Beine zu stellen. Um die Zuschauer nicht komplett zu enttäuschen, wurde in der Folge zumindest für ein alternatives Programm gesorgt. Auf der anderen Seite steht die Fortsetzung des ESC in ihren Grundzügen schon fest. Im Jahr 2021 wollen die Verantwortlichen genau so weitermachen, wie es eigentlich geplant war. Im Mai steht dann die Austragung in Rotterdam an. Noch unklar ist, ob bis dahin auch wieder Zuschauer in die Arena gelassen werden dürfen. Sollte sich bis dahin nichts an der Situation verändern, so ist damit zu rechnen, dass nur die Verfolgung am TV-Bildschirm als Option verfügbar bleibt. Eingefleischte Fans dürfte aber schon dieser Fortschritt freuen, um nicht noch ein zweites Jahr infolge auf den Wettbewerb verzichten zu müssen.
21.07.2020 | 12:14

Videospielbranche in Deutschland wächst – Potsdam ist wichtiger Standort

Die Spielindustrie in Deutschland konnte im vergangenen Jahr ein immenses Wachstum verzeichnen und erstmalig die 6-Milliarden-Euro-Marke durchbrechen. Eindeutige Treiber des Wachstums sind Online-Dienste, die deutlich an Bedeutung gewinnen, während sich das Nutzerverhalten der Spieler in Deutschland zunehmend auf die digitale Ebene des Internets verlagert. Potsdam und Region stellen für die deutsche Games-Branche wichtige Standorte dar und sind damit für das Wachstum des Industriezweigs in Deutschland mit verantwortlich. Spieleindustrie wächst 2019 um sechs Prozent Die Deutsche Spielebranche zeigte 2019 auf Wachstum. Wie die Ergebnisse einer Studie des Marktforschungsunternehmens GfK und App Annie zeigen, stiegen die Umsätze für Spiele-Hard- und Software im vergangenen Jahr um insgesamt sechs Prozent. Mit dem Erreichen von 6,2 Milliarden Euro wurde zum ersten Mal in der deutschen Geschichte der Videospiele die 6-Milliarden-Euro-Grenze überschritten. Wie der game Verband der deutschen Games-Branche basierend auf den Marktdaten bekanntgab, legte in erster Linie der Umsatz für Software zu. So stieg dieses Segment der Branche im Vorjahresvergleich um elf Prozent. Abgenommen haben dagegen die Umsätze für Spiele-Hardware wie für Konsolen, Gaming-PCs und Zubehör. Diese sanken im Vergleich zu 2018 um zwei Prozent auf 2,35 Milliarden Euro. Der Trend des Nutzerverhaltens deutscher Spieler zeigt eindeutig in Richtung des Internets, denn Online-Services trugen maßgeblich zum Wachstum der gesamten Branche bei. Online-Dienste dominieren das Wachstum Im digitalen Wandel verändert sich die Art und Weise, wie die Menschen Inhalte konsumieren auf vielfältige Weise. Die Games-Branche gilt mit ihren kontinuierlichen technologischen Entwicklungen als Innovationstreiber und zeigt mit der zunehmenden Etablierung von Online-Plattformen und -Diensten auf die digitale Ebene. Die Nutzer von heute wünschen sich ein umfangreiches Angebot an Spielen, anstatt lediglich einen Datenträger zu kaufen und dieses von vorne bis hinten durchzuspielen. Als Antwort auf die Kundenwünsche entstehen zunehmend Plattformen, die eine Bibliothek an Spielen bereitstellen, auf die Spieler nach Belieben zugreifen können. Das wohl bekannteste Beispiel aus der Videospielbranche ist Steam, der Online-Shop von Valve, in dem Spiele jeglicher Art gekauft und heruntergeladen werden können. Auch im Bereich des Glücksspiels lässt sich dieser Trend erkennen, so bieten Plattformen eine breite Auswahl an Casino Games online an, sodass unter anderem Blackjack, Roulette und Slotspiele mit einem hohen Maß an Flexibilität über das Netz gespielt werden können. Mit dem Entstehen von Cloud-Gaming-Plattformen wie Google Stadia, die das Spielen von Games über einen Stream online ermöglichen, ohne dass es einen Download bedarf, wird diese Entwicklung weiter vorangetrieben. Die Zahlen aus 2019 zeigen diesen Trend eindeutig auf. So wurden bereits neun von zehn PC-Spiele über einen Download auf besagten Plattformen gekauft. Insgesamt werden rund ein Drittel aller Videospiele über Downloads erworben. Besonderes Wachstum zeigt die Nutzung von Online-Diensten wie etwa die Cloud-Gaming-Plattformen und Abonnement-Services. Das Segment der Online-Dienste für Spiele wuchs 2019 um insgesamt 31 Prozent und verzeichnete ein Umsatz von 461 Millionen Euro. Es lässt sich damit klar erkennen, dass sich das Nutzerverhalten der Spieler in Deutschland eindeutig auf Internetplattformen und ihre Services verlagert. Potsdam ist wichtiger Standort der Branche Auch die Region Berlin-Potsdam hat längst das immense Potenzial der deutschen Spielebranche erkannt und trägt einen wichtigen Teil zu diesem Industriezweig bei. Erst im vergangenen Jahr brachte eine Gruppe an Studenten des Hasso Plattner Instituts und der Universität Potsdam ein eigenes Computerspiel auf den Markt. Das Spiel namens A Card Shooter entstand im Rahmen des Wettbewerbs Ludum Dare, in dem es darum ging, zwei zunächst konträr wirkende Spielgenres in einem Game zu vereinen. A Card Shooter verbindet ein Deckbuilding-Kartenspiel mit einem Twin-Stick-Shooter. Das Spiel steht inzwischen für die Öffentlichkeit auf der Spieleplattform Steam zum Kauf und Download bereit. Während dies ein großer Erfolg für die Spielbranche der Region ist, bietet der Standort Potsdam noch deutlich mehr. So führte der Sportverein SV Babelsberg 2018 eine neue Sportabteilung ein, sodass die NullDreier seither auch im eSports – den organisierten und wettkampforientierten Videospielturnieren – vertreten ist. Im gesamten deutschen Vergleich stellen Potsdam und Berlin neben dem Rhein-Main-Gebiet, München und NRW besonders wichtige Standorte dar. So befindet sich unter anderem das digarec – Zentrum für Computerspielforschung in Potsdam und die Filmuniversität Babelsberg bietet Interessierten aus ganz Deutschland die Möglichkeit, sich auf die Spielindustrie zu spezialisieren, um in der wachsenden und innovativen Branche professionell fußzufassen. Der Spielemarkt in Deutschland ist am Wachsen während sich das Nutzerverhalten der Spieler hierzulande eindeutig im Wandel der Digitalisierung verändert. Potsdam trägt als wichtiger Standort der Branche seinen Teil zum Wachstum bei. - ANZEIGE -
13.07.2020 | 15:33

Die nächste Bombe in Potsdam: Sprengung am Mittwoch (15.7.)

Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe US-amerikanischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg ist in der vergangenen Woche im Aradosee gefunden worden. Der Blindgänger soll am Mittwoch, 15. Juli 2020, durch Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg unschädlich gemacht werden. Um den Fundort der Bombe wird ein Sperrkreis mit einem Radius von rund 800 Metern eingerichtet. Etwa 7.500 Menschen in Babelsberg, Zentrum Ost und der Teltower Vorstadt, die innerhalb des Sperrkreises leben, müssen diesen bis 8 Uhr verlassen. Im Sperrkreis befinden sich drei Senioreneinrichtungen, vier Kitas, zwei Schulen sowie das Bundespolizeipräsidium, die evakuiert werden müssen.   Die Weltkriegsbombe wurde bei einer systematischen Suche in etwa drei Metern Tiefe und einem Meter Schlamm im Aradosee gefunden. Da die Bombe am Heck stark verkrustet ist, der Zünder nicht identifiziert werden kann und ein großer Baum samt Krone auf dem Blindgänger liegt, muss die Bombe nach Einschätzung des Kampmittelbeseitigungsdienstes am Mittwoch gesprengt werden. Um den Splitterflug zu begrenzen, wird erneut ein 7 x 7 Meter großes Strohfloß zum Einsatz kommen. Die Entschärfungsmaßnahmen werden Sperrungen in der Teltower Vorstadt, Babelsberg und Zentrum Ost zur Folge haben. Der Sperrbereich wird begrenzt durch den Horstweg, die Heinrich-Mann-Allee, den Humboldtring sowie die Rudolf-Breitscheid-Straße. Die Nuthestraße wird an der Abfahrt Horstweg gesperrt, bis zur Abfahrt Wetzlarer Straße bleibt sie offen, im Norden ist die Berliner Straße frei, eine Auffahrt auf die Nuthestraße ist dort auf Grund der Sperrung nicht möglich. Der Potsdamer Hauptbahnhof und der S-Bahnhof Babelsberg sind von der Sperrung nicht betroffen und bleiben während der gesamten Maßnahmen offen. Sobald der Sperrkreis steht, Enden die S-Bahnen aus Berlin am Bahnhof Babelsberg. Auch sämtliche Straßenbahnlinien können wie gewohnt fahren. Einzelne Buslinien sind betroffen und werden in der Friedrich-Engels-Straße gebrochen. Die Einsatzleitung wird, wie gewohnt, durch das Ordnungsamt geführt. Mehr als 300 Helferinnen und Helfer, unter anderem von der Landeshauptstadt Potsdam, der Berufsfeuerwehr, freiwilligen Feuerwehren, Bundespolizei und Polizei sind am Mittwoch im Einsatz, um den Sperrkreis zu räumen und abzusichern. Informationen rund um die Entschärfung und den Sperrkreis erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt ab Dienstag, den 14. Juli, von 6 bis 19.30 Uhr und Mittwoch, den 15. Juli ab 6 Uhr bis zur Beendigung der Maßnahme unter der Nummer (0331) 289 1677 sowie der Behördennummer 115 (8-18 Uhr). Personen, die nicht selbstständig den Sperrkreis verlassen können, melden sich bitte frühzeitig bei der Potsdamer Feuerwehr unter (0331) 370 1216, um einen Transport für Mittwoch zu bestellen.
25.06.2020 | 07:05

Das Wichtigste zur Bombenentschärfung in Potsdam (am 26. Juni 2020)

Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe englischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Dienstag in der Havel nahe der Freundschaftsinsel gefunden worden. Die Entschärfung des Blindgängers soll am Freitag, 26. Juni, durch Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg erfolgen. Um den Fundort wird ein Sperrkreis von rund 800 Metern Radius eingerichtet. Etwa 13.000 Menschen in der Innenstadt und Zentrum-Ost, die innerhalb des Sperrkreises leben, müssen diesen bis 8 Uhr verlassen. Zudem müssen zahlreiche Museen, mehrere Ministerien, der Landtag, die Staatskanzlei, drei Seniorenheime, der Hauptbahnhof, die Lange Brücke, die Humboldtbrücke sowie die Feuerwache in der Holzmarktstraße geräumt werden. Das Klinikum Ernst von Bergmann wird nicht evakuiert, muss allerdings während der Maßnahmen die Zu- und Abgänge geschlossen halten. Radiowecker Tobi Brauhart hat gemeinsam mit Jan Lohan die wichtigsten Fakten noch einmal zusammen gestellt:   Folgend gibt es die Infos auch nochmal zum Nachlesen: Die Entschärfung wird umfangreiche Sperrungen in der Innenstadt zur Folge haben. Regionalbahnen werden aufgrund der Sperrung des Hauptbahnhofes umgeleitet, die S-Bahn beginnt und endet am S-Bahnhof Babelsberg, der Tram und Busverkehr wird während der Entschärfung unterbrochen und für Autofahrer gelten weiträumige Umleitungen – gesperrt werden unter anderem die Lange Brücke und die Humboldtbrücke. Der Sperrbereich wird begrenzt durch die Humboldtbrücke, Gutenbergstraße, Charlottenstraße, Friedrich-Ebert-Straße und Schlossstraße. Im Süden durch die Leipziger Straße, Heinrich-Mann-Allee, Friedhofsgasse, Friedrich-Engels-Straße, die Nuthe, Friedrich-List-Straße und den Park Babelsberg. Im Sperrgebiet befinden sich unter anderem der Hauptbahnhof, mehrere Ministerien, der Landtag, die Staatskanzlei, das Museum Barberini, das Potsdam-Museum, das Filmmuseum, drei Senioren-Einrichtungen, das Hotel Mercure sowie die Humboldtbrücke, die Lange Brücke und die Investitionsbank des Landes Brandenburg. Für Autofahrer aus Richtung Süden mit dem Ziel Innenstadt, oder nördlich der Havel, bedeuten die Sperrungen im Innenstadtbereich ab 8 Uhr eine weite Umleitung über die Autobahn A10 nach Potsdam –Nord. Die Nuthestraße wird bis zur Abfahrt Horstweg befahrbar sein. Die Leipziger Straße ist ab Templiner Eck gesperrt, der Brauhausberg ist in beiden Richtungen befahrbar und auch die Heinrich-Mann-Allee ist von den Sperrungen nicht betroffen. Autofahrer aus Richtung Norden können die Berliner Straße bis zur Behlertstraße befahren. Die Lange Brücke und die Humboldtbrücke werden während der Evakuierungsmaßnahmen gesperrt. Von den Sperrungen betroffen ist auch der ÖPNV - die Straßenbahnlinien 91, 92, 93, 96 und 98 ab Platz der Einheit in Richtung Süden sowie sämtliche Buslinien ab und vom Hauptbahnhof. Die Straßenbahnen fahren ab 8 Uhr ohne Halt zwischen Platz der Einheit und Friedhofsgasse durch. Sobald der Sperrkreis abgesichert ist und der Sprengmeister mit der Entschärfung beginnt, wird der Verkehr auf den Tramlinien komplett unterbrochen. Sämtliche Busse starten und enden ab 8 Uhr am Platz der Einheit in Richtung Nord und West sowie am Rathaus Babelsberg in südliche und östliche Richtung. Die Vollsperrungen gelten bis zur offiziellen Entwarnung. Einschränkungen gibt es auch im Regionalverkehr und bei der S-Bahn. Der Potsdamer Hauptbahnhof ist ab 8 Uhr komplett gesperrt. Die S-Bahnen in Richtung Berlin starten und enden ab 8 Uhr am S-Bahnhof Babelsberg. Die Regionalbahnen fahren bis zum Start der Entschärfung ohne Halt am Hauptbahnhof durch Potsdam. Ab dem Zeitpunkt der Entschärfung bis zur Entwarnung werden die Regionalzüge über Golm und Spandau umgeleitet. Reisenden wird empfohlen, sich frühzeitig zu informieren, um Anschlüsse nicht zu gefährden. Mehr als 400 Helferinnen und Helfer, unter anderem von der Landeshauptstadt Potsdam, der Berufsfeuerwehr, freiwilligen Feuerwehren, Bundespolizei und Polizei sind am Freitag im Einsatz, um den Sperrkreis zu räumen und abzusichern. Informationen rund um die Entschärfung und den Sperrkreis erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt ab Donnerstag, den 25. Juni, von 7 bis 19 Uhr unter der Nummer (0331) 289 1677. Am Freitag sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits ab 5.30 Uhr erreichbar. Personen, die nicht selbstständig den Sperrkreis verlassen können, melden sich bitte frühzeitig bei der Potsdamer Feuerwehr unter (0331) 370 1216, um einen Transport für Freitag zu bestellen.
04.06.2020 | 11:52

Mordkommission sucht Zeugen wegen mehrerer Brandstiftungen in Neu Fahrland

Die Mordkommission der Polizeidirektion West bearbeitet ein Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Brandstiftungen in Neu Fahrland in den vergangenen Jahren. Trotz intensiver Ermittlungen der Mordkommission konnte bislang kein Täter ermittelt werden. Daher bittet die Kriminalpolizei weiterhin Zeugen, die möglicherweise Hinweise zu den Brandgeschehen geben können, sich an die Polizeiinspektion Potsdam unter 0331-55080 zu wenden. Ferner wird die Mordkommission in der 25.Kalenderwoche, aufgrund eines vorliegenden richterlichen Beschlusses, eine DNA-Reihenuntersuchung in Neu Fahrland auf freiwilliger Basis durchführen. Hierzu werden mehr als 70 Personen, die einen gewissen Bezug zu den Tatorten haben oder hatten, postalisch eingeladen. Sie können einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, den Kreis möglicher Tatverdächtiger einzuengen, denn bei dem DNA-Abgleich kann eine Person als Spurenverursacher ausgeschlossen werden. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten alle Angeschrieben der Einladung zu folgen.   Folgend die Sachverhalte im Detail: 1216 Landeshauptstadt Potsdam, Neu Fahrland, Sonnenweg Versuchte schwere Brandstiftung Tatzeitraum: Sonntag, 14.07.2013; 16:30 Uhr bis Montag, 15.07.2013; 22:20 Bislang unbekannte Täter versuchten im Zeitraum von Sonntagnachmittag bis Montagabend mittels eines brennbaren Stoffes einen Fensterrahmen einer Wohnung im Potsdamer Sonnenweg in Brand zu setzen. Dazu war zuvor die Jalousie vor dem Fenster hochgeschoben worden. Die Wohnung befindet sich in einem Mehrparteienmietshaus. Der Mieter war zu dieser Zeit nicht zu Hause und stellte die Brandspuren an dem Fenster erst bei seiner Rückkehr am Montagabend fest. Offensichtlich waren die Flammen, ohne größeren Schaden anzurichten selbstständig erloschen, wodurch Schlimmeres verhindert wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Verdacht der versuchten schweren Brandstiftung aufgenommen und Spuren gesichert. Gesucht werden Zeugen, die in der Zeit von Sonntag, 16.30 Uhr bis Montag, 22.20 Uhr im Beriech des Neu Fahrländer Sonnenweges Verdächtiges beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise zu dem Fall geben können. Informationen nehmen die Polizeiinspektion Potsdam unter der Telefonnummer 0331-5508-1224, die Internetwache unter der Internetadresse www.internetwache.brandenburg.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.   1440 Landeshauptstadt Potsdam, Neu Fahrland, Sonnenweg Schwere Brandstiftung Tatzeitraum: Samstag, 23.06.2018, 04:20 Uhr Eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses wurde Samstagmorgen durch Knistergeräusche geweckt. Wie sich herausstellte, wurde von außen, unterhalb der Terrassentür ihrer Wohnung eine Flüssigkeit eingeleitet und entzündet. Durch das Feuer geriet dann das Parkett in Brand. Die Dame konnte das Feuer selbstständig löschen und blieb glücklicherweise unverletzt. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen schwerer Brandstiftung auf. Neben Kriminaltechnikern war auch ein Fährtenhund im Einsatz. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern weiter an. Sie bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich an die Polizeiinspektion Potsdam unter 0331-55080 zu wenden.   Eine weitere Brandstiftung ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen. In diesem Fall wurde in der Nacht vom 12.06.2015-13.06.2015 in der Straße Zum Weißen See in Neu Fahrland versucht, im Bereich eines Fensters eines Einfamilienhauses einen Brand zu legen.   Weitere Informationen gibt es HIER!
26.05.2020 | 13:31

Systemrelevante Berufe – bei diesen Jobs ist eine Anstellung auch in Krisenzeiten sicher

Systemrelevante Berufe – bei diesen Jobs ist eine Anstellung auch in Krisenzeiten sicher Ohne Menschen, die in systemrelevanten Berufen Tag für Tag arbeiten, würden wir in der Pandemie weit schlechter dastehen. Daher verwundert es nicht, dass in diesen Bereichen ein hoher Bedarf an Arbeitskräften besteht. Das ist allerdings nicht nur wegen der Pandemie so, sondern war auch davor schon der Fall. Fakt ist, dass Menschen in systemrelevanten Berufen zwar hart arbeiten müssen, dafür aber eine sichere Arbeitsstelle haben. Das ist etwas was in Krisenzeiten nicht gesichert ist, wie viele Menschen in Deutschland tragischerweise erfahren mussten. Viele fragen sich infolgedessen, ob sie nicht eine berufliche Karriere in einem systemrelevanten Bereich einschlagen sollten. Bisweilen sind die Gehälter in diesen Berufen meist nicht attraktiv. Oft liegen sie unter 2000 Euro netto, wie die Ergebnisse eines Gehaltschecks zeigen. Es ist jedoch möglich, dass sich das im Zuge der Krise ändert. Ein fester Arbeitsplatz ist in jedem Fall gesichert. Werfen wir also einen Blick auf einige der für unser System relevantesten Berufe. Pflegekräfte Allein wegen des demographischen Wandels ist der Bedarf an Pflegekräften hoch. In Krisenzeiten steigt er jedoch noch weiter an. Fakt ist, dass Fachkräfte in dem Bereich eine wichtige Stütze in unserem System darstellen. Das wurde in einigen Bundesländern bereits mit Boni gewürdigt. Zudem ist nicht auszuschließen, dass die Gehälter von Pflegekräften in den nächsten Jahren ansteigen werden. Eine sichere Arbeitsstelle haben Pflegekräfte in jedem Fall und wer sich entsprechend weiterbildet, kommt sogar auf ein ordentliches Gehalt. Gerade im Bereich der Krankenpflege gibt es interessante Karriereoptionen wie ein Blick auf unseren Jobticker zeigt. Polizisten Polizisten haben es gerade nicht leicht. In Zeiten einer Pandemie für Recht und Ordnung zu sorgen, kann sich als schwierige Aufgabe herausstellen. Allein Demonstranten in Schach zu halten, ist kein einfaches Unterfangen. Dasselbe gilt für die soziale Distanzierung. Polizisten sind dafür da, dass alle Menschen sich an die Regeln halten. Dabei kommt es immer wieder zu Gewalt. Eine Stelle bei der Polizei ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Das steht bisweilen nur selten in Relation mit den Gehältern. Einen sicheren Job haben Polizisten aber allemal. Ohne sie hätte die Bundesregierung ihre Vorschriften kaum durchsetzen können und die Anzahl an Infizierten würde womöglich weit höher liegen. Erzieher Durch den ständigen Kontakt mit Kindern und Eltern haben Erzieher ein verhältnismäßig hohes Infektionsrisiko. Viele von ihnen haben aber auch während der Schließung der Kitas im Notdienst gearbeitet und damit sichergestellt, dass Eltern weiterhin zur Arbeit konnten, was indirekt unsere Wirtschaft am Laufen hält. Doch das ist nur einer von zahlreichen Aspekten. Fakt ist, dass Erzieherinnen eine wichtige Rolle in unserem System spielen. Die Kinderbetreuung ist eine wichtige Aufgabe, die nur von entsprechendem Fachpersonal ausgeübt werden sollte. Eine Stelle als Erzieher ist in jedem Fall krisensicher. Gerade männliche Erzieher haben beste Aussichten, da die meisten Stellen nach wie vor von weiblichem Personal ausgeübt werden. Kinder brauchen jedoch auch männliche Bezugspersonen. Viele Kindergärten sind daher auf der Suche nach männlichen Erziehern. Unabhängig davon, stehen die Berufsaussichten bei beiden Geschlechtern gut. - ANZEIGE -
12.05.2020 | 14:43

Wie geht es für Schüler und Kitakinder in Brandenburg weiter?

Allen Schülerinnen und Schülern in Brandenburg wird vor den Sommerferien, die am 24. Juni starten, der Schulbesuch und die Teilnahme am Präsenzunterricht mindestens tage- oder wochenweise ermöglicht. Bereits seit 27. April findet für mehrere Klassenstufen Unterricht statt. Die schriftlichen Abiturprüfungen konnten erfolgreich durchgeführt werden. Darüber hinaus sollen alle Kinder, die bisher nicht an der am 18. März gestarteten Notfallbetreuung in den Kindertagesstätten teilnehmen konnten, ab Ende Mai zumindest einmal wöchentlich in die Kitas gehen können. Dabei sollen Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung besondere Beachtung finden. Dieser heute von Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst im Kabinett vorgeschlagene konkretisierte Fahrplan wirkt ab 25. Mai. Er basiert auf den jüngsten Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz sowie der Jugendminister- und Familienministerkonferenz.   Britta Ernst: „Gerne würde ich sofort alle Krippen, Kitas, Horte und Schulen öffnen. Das ist aber leider aufgrund der weiterhin bestehenden Pandemie nicht möglich. Deshalb können wir leider nur schrittweise vorgehen. Die meisten anderen Länder gehen ebenfalls diesen Weg. Für viele Familien stellt die gegenwärtige Situation eine große Herausforderung dar. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist oftmals schwierig. Den Kindern und Jugendlichen fehlen ihr soziales Umfeld außerhalb der Familie und damit Bildungs- und Entfaltungsmöglichkeiten. Zwar ist zurzeit noch nicht absehbar, wann in den Kitas und Schulen ein Normalbetrieb wieder stattfinden kann, aber es soll weitere Lockerungen geben. Aktuell hat Brandenburg mit mehr als 30 Prozent bewilligter Notfallbetreuung an Kitas bundesweit bereits eine sehr hohe Quote. Jetzt geht es darum, ergänzend mit dem Einstieg in den eingeschränkten Krippen-und Kita-Regelbetrieb ab Ende Mai zu beginnen. Außerdem sind 50 Prozent aller Schülerinnen und Schüler bereits wieder in der Schule. Es sollen aber auch alle anderen Kinder vor den Sommerferien zumindest zeitweise noch einmal in die Schule gehen. Dabei müssen wir das Infektionsgeschehen weiter im Blick haben. Um unsere Planungen auf ein breites Fundament zu stellen, haben wir – wie angekündigt – die Fachgremien miteinbezogen.“ Mit den Mitgliedern des Landesschulbeirats wurden Varianten für die Organisation des Präsenzunterrichts für die Jahrgangsstufen beraten, die ab dem 25. Mai 2020 ebenfalls wieder tageweise in die Schule gehen sollen. Ebenso wurden die Möglichkeiten einer weiteren Öffnung der Kindertagesstätten und der Kindertagespflege mit dem Kita-Expertenrat und den Landkreisen und kreisfreien Städten erörtert. Den Wünschen der Kinder und Eltern stehen die eingeschränkten Platz- und Personalkapazitäten in Schule und Kita gegenüber, die sich aus den notwendigen Hygieneregeln ergeben.   Aktueller Stand: Brandenburg hat sehr früh – schon seit dem 27. April – erhebliche Lockerungen für den Besuch von Kitas und Schulen auf den Weg gebracht. Die Notfallbetreuung wurde für alle Eltern aus systemrelevanten Berufen und alle Alleinerziehenden bereits ausgeweitet, die keine alternative Betreuung für ihre Kinder haben. Eine Betreuung erfolgt ebenfalls aus Gründen des Kindeswohls. Die Kita-Betreuungsquote ist in Brandenburg von 7 Prozent seit Beginn der Notfallbetreuung auf 33 Prozent gestiegen. Sie gehört damit zur höchsten aller Bundesländer. Viele Schülerinnen und Schüler gehen inzwischen wieder zur Schule: die 6. und 9. Klassen, die 10. Abschlussklassen, die 11. Klassen an Gymnasien sowie die 12. Klassen an Gesamtschulen. Für die Schülerinnen und Schüler, die bisher nicht gut erreicht wurden, werden pädagogische Angebote gemacht. Mit diesen schon umgesetzten Maßnahmen für Kitas und Schulen hat Brandenburg den Empfehlungen der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vorgegriffen und Kindern und Jugendlichen bereits wieder ermöglicht, Zugang zu Bildung zu haben und die Familien somit entlastet.   Aktualisierter Fahrplan: Schulen öffnen ab dem 25. Mai für weitere Jahrgangsstufen Grundschulen Ab 25. Mai werden die Jahrgänge 1 bis 4 wieder zur Schule gehen. Modell A (Regelmodell): · Die Jahrgangsstufen 1 bis 4 werden an zwei Tagen in der Woche „präsent“ unterrichtet, die Jahrgangsstufen 5 und 6 an einem Tag. Die Schulen bekommen dafür Modelle vorgegeben und erhalten bei der Umsetzung Gestaltungsspielräume, um den Gegebenheiten vor Ort angemessen Rechnung tragen zu können. · Bei zusätzlichen räumlichen und personellen Ressourcen wird das Angebot für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ausgeweitet. Modell B: Das Modell kann nur dort zum Tragen kommen, wo der Schülerverkehr adäquat organisiert werden kann. · In einem Schichtmodell werden die Jahrgangsstufen auf den Vor- und Nachmittag verteilt, die Jahrgangsstufen 1 bis 4 besuchen in der Woche die Schule zwei- bis dreimal vormittags, die Jahrgangstufen 5 und 6 zwei- bis dreimal am Nachmittag. · Je Jahrgangsstufe möglichst 3 Schulwochenstunden pro Präsenztag.   Weiterführende Schulen Ab 25. Mai werden die Jahrgänge 5 und 6 der Leistungs- und Begabtenklassen an Gymnasien sowie die 7. und 8. Jahrgänge wieder zur Schule gehen. Das für die Jahrgangsstufen 9 und 10 schon eingeführte Modell des Unterrichts Mo/Mi/Fr wird für die eine Hälfte der Klasse und Di/Do für die andere Hälfte und einem Wechsel nach einer Woche auf die übrigen Jahrgangsstufen (5,6, 7 und 8 in der Sekundarstufe I) ausgeweitet. Dieses System kann aufgrund der an den weiterführenden Schulen vorhandenen Rahmenbedingungen (räumlich und personell) flexibel ausgestaltet werden. Allerdings soll mindestens zweimal in der Woche für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht organisiert werden. Das Präsenzangebot für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufen entfällt nach den Prüfungen.   An Grund- und weiterführenden Schulen gilt: Präsenzunterricht und von den Lehrkräften im Homeoffice betreute Phasen des häuslichen Lernens zur Vor- und Nachbereitung der Präsenzphasen wechseln sich ab. Die pädagogischen Angebote an den Grundschulen und der Sekundarstufe I werden fortgeführt - für Schülerinnen und Schüler, die beim häuslichen Lernen nur unzureichend durch Lehrkräfte erreichbar sind (u.a. wegen unzureichender technischer Ausstattung) oder - die durch eine schulische Präsenz vor möglichen besonderen Gefährdungen im häuslichen Umfeld besser geschützt werden oder - im Einzelfall besonderer Unterstützung bedürfen.   Fortführung der Notfallbetreuung und Einstieg in den eingeschränkten Regelbetrieb der Kita Die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) hat in ihrem Beschluss zur aktuellen Corona-Pandemie vier Phasen für die Kindertagesbetreuung beschrieben. Brandenburg befindet sich aktuell in der zweiten Phase, d.h. der erweiterten Notfallbetreuung. Als dritte Phase wird der eingeschränkte Regelbetrieb genannt, an dem aus Gründen der beschränkten Platzkapazitäten noch nicht alle Kinder in vollem zeitlichen Umfang wieder teilnehmen können.   Eckpunkte für den Einstieg in einen eingeschränkten Regelbetrieb ab Ende Mai: - Es gilt weiterhin der Grundsatz, dass Kinder nur in den eingeschränkten Regelbetrieb aufgenommen werden sollen, wenn ihre Eltern nicht in der Lage sind, eine häusliche oder private Betreuung zu organisieren. - Alle Kinder, die bisher an der Notfallbetreuung teilgenommen haben, werden wie bisher weiter betreut, d.h. grundsätzlich täglich und im bisherigen Umfang. Es ist davon auszugehen, dass die Eltern, die in kritischen Infrastrukturbereichen tätig sind, weiter dort benötigt werden. Auch Alleinerziehende werden weiterhin bei der Notfallbetreuung besonders berücksichtigt. - Alle anderen Kinder, die auf die Kindertagesbetreuung angewiesen sind, werden darüber hinaus ab Ende Mai mindestens einmal wöchentlich betreut; es sollen hierbei feste Gruppen unter Beachtung der beschriebenen Gruppengrößen gebildet werden. - Für die Planung dieser Betreuung in festen Gruppen wird in Abstimmung mit der Einrichtung mit den Eltern ein Tag in der Woche verbindlich festgelegt. - Die mindestens „einmal“ wöchentliche Betreuung kann ausgeweitet werden. Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung haben dabei Vorrang. Diese Ausweitung hängt von der Betreuungskapazität der Einrichtung in personeller und räumlicher Sicht ab. - Für die Kindertagespflegestellen beginnt der volle Regelbetrieb. Alle Kinder können wiederaufgenommen werden. - Die vorgenannten Regelungen für den Einstieg in den eingeschränkten Regelbetrieb sollen auch für die Ferienzeit bis Anfang August 2020 gelten.   Die konkreten Kriterien für die Aufnahme weiterer Kinder werden im Dialog mit den Expertinnen und Experten und den Kommunalen Spitzenverbänden entwickelt. Um die Platzkapazitäten für den eingeschränkten Regelbetrieb für den Zeitraum weiter auszuweiten, können weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Die möglichen Maßnahmen reichen von der Suche nach zusätzlichen Räumen in Bürger- und Gemeindehäusern über die Gewinnung zusätzlichen Personals bis hin zu Modellen des Teilens von Kita-Plätzen. Das MBJS wird ein Modellprojekt zum Einsatz von pädagogischen Online-Angeboten für Kitas durch Erzieherinnen und Erzieher, die im Homeoffice sind, in Abstimmung mit den Trägern auf den Weg bringen.
27.04.2020 | 07:08

So machst Du dir eine Maske selber …

Nun gilt in ganz Deutschland eine Maskenpflicht – in Brandenburg sind wir ab sofort also verpflichtet, im ÖPNV und beim Einkaufen, Masken zu tragen. Eine Frage, die uns in der vergangenen Woche aber wirklich oft erreicht hat, war: Wie komm ich denn jetzt so schnell an so ne Maske? Es mehrere Möglichkeiten: Zum Einen bieten viele Einzelhändler, vor allem Apotheken oder Drogerien Masken zum Kaufen an. Es reicht aber auch ein Tuch oder ein Schal, womit die Mund- & Nasenpartie abgedeckt wird. Oder ihr macht Euch eine sogenannte Community-Maske einfach selber … Die Experten von MaskMaker haben es vorgemacht und uns verraten, wie es geht! Was brauche ich für die Herstellung einer Maske? 1. Eine Nähmaschine 2. Ein Maßband 3. Ein Geodreieck und für den Schnitt ein Kurvenlineal 4. Der Außenstoff und das Innenfutter können aus dem Selben oder aus unterschiedlichen Stoffen vernäht werden, welche z.B. aus Polyester-, Leinen- oder Baumwollkettgeweben mit einem Gewicht von ca. 80-180 g/qm be-stehen. Bevor du den Stoff verarbeitest wäscht du ihn bei min. 60°C und bügelst ihn vor. Danach kannst du für den Zuschnitt einer Maske 2 Stoffstücke mit den Mindestmaßen von 26 cm x 15 cm oder größer abtrennen. 5. Stecknadeln 6. Eine feine Nähmaschinennadel (70-80) 7. Ein waschbares Gummiband 8. Feineres Nähgarn (z.B. aus Polyester) 9. Schneiderkreide oder wasserlösliche Stifte 10. Eine kleinere und große Schneiderschere   Hast Du alles parat? Dann gehts HIER zur Anleitung von den MaskMakern - ganz einfach auch als PDF zum Download!
24.04.2020 | 08:30

Ist die Versorgung während der Krise gewährleistet? Antworten gibts in unserer Themenwoche mit der EWP!

Es ist schon eine neue Erfahrung, wenn man plötzlich über Wochen nicht wie sonst neues Klopapier, Mehl oder Hefe einkaufen kann, weil diese Regalsegmente so gut wie immer leer sind. Das stürzt zwar niemanden in Existenznöte – doch regt es dazu an, zu fragen: Wie sicher sind die Selbstverständlichkeiten des Alltags wie warmes Wasser, Gas und Strom? Darum geht es in unserer Themenwoche „Versorgung in der Krise“. Wir fragen die Experten von der Energie und Wasser Potsdam, wie es in dieser ungewöhnlichen Lage um die Versorgungssicherheit steht, wie das Unternehmen mit Kunden umgeht, die aufgrund der Krise nicht zahlen können und auch, ob und wenn ja, was die Energierversorger aus dieser Krise lernen können. MONTAG: Den Auftakt gab es mit Dr. Karin Sadowski – sie ist Abteilungsleiterin im Bereich Produktmarketing und hat uns verraten, wie es der EWP betriebsintern geht und wie die EWP aktuell erreichbar ist. Zum Nachhören gibts das Interview hier:   DIENSTAG: Weiter gings mit Paul Görner vom Kundendienst. Er hat uns verraten, wie die EWP aktuell mit Zahlungsschwierigkeiten umgeht. Zum Nachhören gibts das Interview hier:   MITTWOCH: Strom und Wasser sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Alltags und wird uns jederzeit nach Hause geliefert. Daher haben wir mit dem EWP-Wassermanager Karsten Zühlke gesprochen. Er hat uns unter anderem verraten, wie die EWP die Trinkwasserversorgung auch in Krisenzeiten gewährleistet. Auch das Interview gibts hier zum Nachhören:   DONNERSTAG: Und auch die Energieversorgung muss in so einer Zeit sichergestellt werden. Ob und wie das funktioniert, hat uns Christoph Bender, Betriebsingenieur im Heizkraftwerk bei der EWP, verraten. Die Antwort gibts zum Nachhören:   FREITAG: Zum Abschluss der Themenwoche haben wir uns den technischen Geschäftsführer Eckard Veil geschnappt. Nachdem wir bereits mit dem Kundenservice, dem Wassermanager und auch einem Betriebsingenieur im Heizkraftwerk gesprochen haben, wollten wir von ihm wissen: Ist die Versorgung in der Krise gesichert? Die Antwort gibts hier:   Und weitere Infos zur EWP gibts HIER zum Nachlesen!
24.04.2020 | 06:47

So geht es für Brandenburger Schüler weiter …

Ab dem 27. April stehen erste Schritte zu einer stufenweisen Öffnung der Schulen an. Das Bildungsministerium hat für jede einzelne Schulform einen Fahrplan entwickelt, der ab dem 27. April 2020 die sukzessive Aufnahme des Präsenzunterrichts unter Wahrung des Infektionsschutzes gewährleisten soll. Darüber wurden die staatlichen Schulämter und Schulen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler schriftlich informiert. Bildungsministerin Britta Ernst: „Wir wissen, dass es für alle Beteiligten eine große Herausforderung ist. Wir sind aber sicher, dass diese für alle ungewöhnliche Situation bei einer guten Zusammenarbeit aller zu meistern ist. Der Unterricht wird bis auf Weiteres ein anderer sein als bisher üblich. Ich bitte daher Beteiligten, sich an die einfachen und wirksamen Schutzmaßnahmen zu halten. Damit ist schon viel gewonnen“ Die Schulpflicht gilt weiterhin. Die Eltern dürfen selber über den Schulbesuch entscheiden, wenn ihre Kinder oder andere Angehörige des Haushalts einer Risikogruppe angehören. Weisen Kinder Erkältungssymptome (u.a. Husten, Fieber, Schnupfen, Halsschmerzen) auf, sollen sie zu Hause bleiben, bis sie wieder vollständig symptomfrei sind. Britta Ernst: „Alle Beteiligten müssen sich darauf einstellen, dass der Schul- und Unterrichtsbetrieb bis auf Weiteres ein anderer sein wird als das bislang Übliche. Lernprozesse müssen neugestaltet und organisiert werden, Lerngruppen geteilt, Stundenpläne umgestellt und gekürzt werden. Es wird Phasen des Lernens zu Hause und Lernphasen in der Schule geben.“   Im Schreiben des Ministeriums an die staatlichen Schulämter und Schulen, Eltern, Schülerinnen und Schüler wird insbesondere noch einmal auf die im Alltag geltenden Regeln hingewiesen: Hygienemaßnahmen · Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen halten. · Wenn der Mindestabstand aufgrund der Umstände nicht verlässlich eingehalten werden kann, wie zum Beispiel im öffentlichen Personennah- und Schülerverkehr, Tragen eines Mund- und Nasenschutz (bspw. textile Barriere wie Schal, Tuch, selbstgefertigte Stoffmasken). · Auf korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge) achten. · Regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen. · Berühren von Augen, Nase und Mund vermeiden. · Ausleih-und Tauschverbot von Gegenständen und Essen mit anderen Personen.   Infektionsschutz · Eine Lerngruppe soll möglichst immer in demselben Raum unterrichtet werden. · Jede Schülerin und jeder Schüler sollen einen festen, eigenen Arbeitsplatz haben, der von keinem anderen Schüler genutzt wird. · Die Sitzordnung ist so zu gestalten, dass ein Abstand von 1,50 Meter in jeder Phase des Unterrichts eingehalten wird. · Gruppentische, -unterricht und -arbeit sind untersagt. · Unterrichtsbeginn, Pausenzeiten und Essenzeiten sind durch geeignete   Maßnahmen wie zum Beispiel unterschiedliche Zeiten und getrennte Raum- und Schulhofaufteilungen so festzulegen, dass die verschiedenen Lerngruppen nicht in Kontakt kommen. · Die Lernsituationen, Lerngruppen und zugeordnete Lehrkräfte sind zu dokumentieren.   Um die geforderten Abstände einzuhalten können nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in einem Klassenraum unterrichtet werden. An den Grundschulen werden die Gruppen in der Regel auf zwei Räume verteilt. An den weiterführenden Schulen wird es überwiegen ein Wechselmodell geben: montags, mittwochs und freitags besucht die einen Hälfte die Schule, dienstags und donnerstag die andere Hälfte. Nach einer Woche wird getauscht. Damit erhalten alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse den gleichen Unterricht, bei gleichen Lehrkräften im gleichen Raum. Der erteilte Präsenzunterricht ist reduziert, wird jedoch mit Homeschooling Angeboten verbunden.   SO GEHT ES WEITER: Zum 27. April setzen die Unterrichtsangebote zunächst für die Abschlussklassen der Jahrgangsstufe (Jgst.) 10 der Ober- und Gesamtschulen, Gymnasien und Förderschulen mit Blick auf die Prüfungen am Ende der Jahrgangsstufe 10 sowie für die Prüfungsvorbereitung mehrerer Bildungsgänge der Oberstufenzentren (zweiter Jahrgang der Fachoberschule (FOS), Fachschule Sozialwesen Berufsfachschule Soziales Berufsfachschule Landesrecht Fachschule Technik und Wirtschaft Unterricht in der Berufsschule 3. Lehrjahr) ein. Ab dem 4. Mai 2020 werden die Jahrgangsstufe 6 der Grundschulen und Förderschulen, die Jahrgangsstufe 9 der Ober- und Gesamtschule, des Gymnasiums und der Förderschulen sowie die Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums und die Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule wieder mit dem Unterricht beginnen. Ab dem 11. Mai 2020 sollen dann auch die Jahrgangsstufe 5 der Grund- und Förderschulen wieder ein regelmäßiges Unterrichtsangebot erhalten.   Schülerinnen und Schüler, die die Schulen noch nicht besuchen können, werden weiterhin von ihren Lehrern über unterschiedliche Wege mit Aufgaben versorgt. Zwischen Lehrkraft und Schülerinnen und Schüler soll ein regelmäßiges Feedback über die an der Schule vorhandenen Lernmanagementsysteme (u.a. Schulcloud) geben. Für Kinder, die durch Homeschooling nicht gut erreicht werden, können die Schulen ab 4. Mai ein pädagogisches Präsenz-Angebot an Grundschulen und in der Sekundarstufe I (Klassen 7 bis 10) anbieten, wenn die Rahmenbedingungen zu Abstandsregeln, Lerngruppen und Hygiene geklärt sind.   Und HIER gibt es weitere Infos zum Nachlesen!
22.04.2020 | 12:08

Die Polizei sucht einen Mann, der einer 15-jährigen aus Potsdam nachgestellt hat

Durch eine zur Tatzeit 15-jährige Jugendliche wurde bekannt, dass sie sich am Donnerstag, den 09. Januar 2020 beim Gassi gehen im Brentanoweg aufhielt, als sie auf Höhe der dortigen Bushaltestelle von dem abgebildeten Unbekannten angesprochen wurde. Der Mann fragte sie, ob sie zusammen einen Kaffee trinken gehen würden. Dies verneinte die Geschädigte und äußerte, dass sie in Ruhe gelassen werden möchte. Im Anschluss lief die Jugendliche weiter in Richtung ihres Zuhauses. Der Unbekannte lief ihr bis dorthin teils verdeckt hinterher und hielt währenddessen eine kleine Digitalkamera hoch. An der Wohnanschrift der Geschädigten kam ein Bekannter hinzu, den die 15-Jährige um Hilfe bat. Der Zeuge sprach den Tatverdächtigen an, woraufhin sich der Mann über die Schlegelallee in Richtung Pappelallee entfernte. Nach ersten Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werde, dass sich der Mann des Öfteren an dieser Bushaltestelle (Brentanoweg) aufhält. Der unbekannte Mann wird von der Geschädigten wie folgt beschrieben: - männlich - ca. 44 – 50 Jahre alt - 1,80 – 1,85 m groß, - schlank, - deutscher Phänotyp, - sprach klar Deutsch ohne Akzent, - braune, gelockte, zerzauste und ungepflegte Haare – Länge: bis zum Schlüsselbein - Dreitagebart - führte einen großen dunklen Rucksack mit sich, der orangenen Reißverschlüsse hatte und grünen Applikationen/Elemente, - trug eine dunkle Hose und eine dunkle Jacke (Jacke wirkte zu kurz), - hatte eine große weiße Wollmütze auf, die schräg auf dem Kopf saß, - hatte eine kleine Digitalkamera bei sich, die er um den Hals trug Die Kriminalpolizei fragt die Bevölkerung um Mithilfe und möchte wissen: Wer erkennt den abgebildeten Tatverdächtigen, gegen den wegen des Verdachts der Nachstellung ermittelt wird oder kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort oder seiner Identität geben? Alle sachdienlichen Hinweise richten sie bitte an die Polizeiinspektion Potsdam unter der Telefonnummer: 0331 5508 0 oder an jede andere Polizeidienststelle des Landes Brandenburg. Alternativ können Sie auch unser Hinweisformular nutzen.
17.04.2020 | 11:16

5 Tipps: So bleiben Sie im Home-Office motiviert!

Arbeiten im Homeoffice - Seit einigen Jahren arbeiten viele Unternehmen daran, dies für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu ermöglichen. durch den Ausbruch der Corona-pandemie im Jahr 2020 geriet noch mehr Nachdruck hinter die Bemühungen. Nun stellt sich für viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinne die Frage, wie Sie das Homeoffice am besten meistern. Denn in den eigenen vier Wänden genau so viel zu leisten wie im Büro kann sich als schwierig erweisen. Zeit zum Umdenken Sollten Sie auch nach mehreren Anläufen sowie dem Beherzigen der folgenden Ratschläge nicht mehr in Ihre Arbeit hineinfinden, kann dies ein Zeichen sein. Eventuell sind Sie mit Ihrem Beruf unzufrieden, möchten neue Wege einschlagen und sich weiterentwickeln? Entdecken Sie neue Karrieremöglichkeiten mit einem Business Coaching. Die geschulten Mitarbeiter können Ihre Fähigkeiten sowie Ihr Potenzial in einem anderen Blickwinkel deuten als Sie. Sprechen Sie offen über Ihre Stärken, Schwächen, Ängste und Vorlieben. Anhand dieses Profils kann das Business Coaching Berlin Ihnen helfen, einen passenden Job für Ihren Charakter zu finden. Hat Sie der Coach überzeugt? Dann gilt es bei einem Bewerbungscoaching Berlin wichtige Tipps, Ratschläge sowie Hilfen zum Erstellen Ihrer nächsten Bewerbung einzuholen. 1. Schaffen Sie sich einen Raum zum Arbeiten Was Ihnen in jedem Einzelcoaching für motivierte Mitarbeiter beigebracht wird, ist das Umschalten von Ablenkung auf Fokussieren. Hierfür ist es von äußerster Relevanz, dass Sie klare grenzen zwischen Ihrer Freizeit und dem Arbeiten schaffen. In den eigenen vier Wänden kann sich dies als schwierig erweisen, da jeder Bereich für Sie Zuhause ist. Sollten Sie die Möglichkeit haben können Sie ein separates Zimmer nutzen, um das Arbeitsmaterial aufzustellen. Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, gilt es einen abgeschiedenen Bereich zu finden, der nur zum Arbeiten genutzt wird. Stellen Sie einen separaten Schreibtisch auf. Auf diesem sollten sich die Arbeitsutensilien befinden. Wichtig ist es, dass Sie auf keinen Fall im Bett oder auf der Couch arbeiten. Denn diese beiden Bereiche sind in Ihrem Gehirn bereits mit gewissen Empfindungen verbunden. Das Gehirn speichert das Bett als Ort der Erholung, Ruhe sowie der Freizeit ab. Hier können Sie vom Alltag abschalten und sich vollkommen fallenlassen. Ebendies ist bei der Arbeit jedoch nicht gewünscht. Vielmehr sollen Sie fokussiert sein. Um einen starken Konflikt zu vermeiden, gilt es das Bett erst zu nutzen, wenn die Arbeit erledigt ist. 2. Stellen Sie einen Plan auf Im Homeoffice sollten Sie einem strukturierten Arbeitsplan folgen. Denn wer morgens nach Bleiben aufsteht, keine Pausenzeiten kennt und auch das Arbeitsende nicht festlegt, der wird schnell den Überblick verlieren. Strukturieren Sie den Tag schriftlich auf einem Blatt. Innerhalb der vorgegebenen Zeiten sollten Sie sich auf die Arbeiten fokussieren, das Smartphone außer Acht lassen, keine Nachrichten lesen oder YouTube Videos schauen. Wichtig: Die Pausenzeiten dienen Ihnen als freie Zeit, zum Regenerieren. Daher sollten Sie keine Anrufe beantworten oder E-Mails schreiben, sobald die Pause begonnen hat. Stellen Sie sich einen Wecker und verlassen Sie in der Pausenzeit den Arbeitsbereich. Dies bringt Sie auf andere Gedanken. Nach der Pause können Sie erfrischt durchstarten und neue produktive Fortschritte verrichten. 3. Kontakthalten mit den Kollegen und Kolleginnen Im Homeoffice fühlt es sich zunächst einmal entspannt an. Kein Chef, der ständig mit Nachfragen zum Status stört und Druck aufbaut. Auch die Kollegen, welche zum Teil zu einer immensen Ablenkung beitragen, sind nicht anwesend. Das Arbeiten geht daher zunächst sehr leicht von der Hand. Doch nach einigen Tagen werden Sie sich sicherlich allein fühlen. Denn das Homeoffice ist im Vergleich zum täglichen Arbeiten im Büro mit mehreren Kollegen recht trist. Suchen Sie daher den Kontakt zu den Kollegen. Um sich gegenseitig über den Stand Ihrer Arbeit zu informieren können Sie nicht nur Telefonieren. Vielmehr machen es Messenger-Dienste kinderleicht möglich, auch per Video zu telefonieren. So tauschen Sie nicht nur relevante Details zur Arbeit aus, sondern vermeiden auch die Einsamkeit im Homeoffice. Durch das regelmäßige Update werden Sie zunehmend motivierter. Denn Sie erfahren wie die Kollegen Zuhause vorankommen, wobei Sie mithalten möchten. Zudem tauschen Sie sich über Probleme aus, die ihnen allen gerade im Weg stehen. So fühlen Sie sich nicht allein in einer solchen schweren Situation. Die Motivation geht damit nicht verloren. 4. Kleine Belohnungen für Zwischendurch Für erledigte Arbeiten sollten Sie sich belohnen. Wer einen schlechten Stoffwechsel aufweist, sollte vielleicht nicht auf Süßigkeiten und Naschereien zurückgreifen. Jedoch gilt es sich Anreize zu schaffen, das Homeoffice produktiv zu nutzen. So können Sie nach erledigter Arbeit für wenige Minuten auf den Balkon gehen, die Luft genießen und ein paar Lockerungsübungen machen. Ebenso empfiehlt es sich, in den Pausen die Lieblingsserie zu sehen. 5. To-Do Listen aufstellen Neben der zeitlichen Strukturierung des Tages, sollten Sie auch die Arbeit organisieren. Zum Wochenbeginn gilt es alle zu erledigenden Arbeiten aufzulisten. Auf einer To-Do-Liste ordnen Sie jedem Tag eine Aufgabe zu, die es bis zum Feierabend zu erledigen gilt. Wenn es Ihnen Ihre Arbeit erlaubt, können Sie nach der erledigten Arbeit Feierabend machen oder am Freitag-Mittag früher in das wohlverdiente Wochenende starten. So haben Sie stets eine Motivation, die Arbeiten rechtzeitig zu erledigen. -Anzeige-
08.04.2020 | 11:56

So kommen Brandenburger während der Krise vereinfacht an Wohngeld …

Bund und Länder unterstützen die Bürger*innen sowie Unternehmen in der Corona-Krise durch vielfältige Maßnahmen. Um die Zahlungsfähigkeit der Mieter*innen zu sichern, haben sich Bund und Länder auf ein schnelleres und vereinfachtes Wohngeldverfahren geeinigt. Entsprechende Handlungsanweisungen des Bundes hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung als oberste Fachaufsicht den Wohngeldstellen in den betroffenen Kommunen, kreisfreien Städte und Landkreisverwaltungen übersandt. „Mit dem leichteren Zugang zum Wohngeld wollen wir die Haushalte unterstützen, die einen Anspruch auf diese Leistung haben und diese in der Corona-Zeit besonders dringend benötigen. Wohngeld ist ein wichtiger Schlüssel, um einkommensschwächeren Bürgerinnen und Bürgern bei ihren Wohnkosten zu helfen. So können wir angemessenes und familiengerechtes Wohnen wirtschaftlich sichern. Darüber hinaus ermöglichen wir den Wohngeldstellen, flexibel auf die Situation zu reagieren“, erklärte Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg. Die Zahlung der Mieten ist ein wichtiger Baustein, um Mieter*innen vor einer eventuellen Anhäufung von Schulden zu bewahren und gleichzeitig die Vermieter liquide zu halten. Daher appellieren wir an die Mieter*innen, das Wohngeldangebot anzunehmen und sich rechtzeitig über ihre Möglichkeiten zu informieren. Die Handlungsanweisungen zur kurzfristigen Bearbeitung der vielen Neuanträge und Weiterbewilligungen zum Wohngeld beinhalten: • Verzicht auf die Plausibilitätsprüfung der Angaben zum Einkommen sowie auf die Prüfung eigener Unterhaltsansprüche bei coronabedingten Einkommenseinbußen • im Ausnahmefall Weiterzahlung des bisherigen Wohngeldes als Vorschuss • Weiterbewilligung des Wohngeldes mit verkürztem Bewilligungszeitraum auf Basis der bisherigen Bewilligung • Beschränkung von zu erbringenden Nachweisen auf das für die Berechnung notwendige Minimum • Ermittlung nur der zwingend notwendigen Angaben Um die Funktionsfähigkeit der Wohngeldbehörden zu sichern, sind Wohngeldstellen in Brandenburg darüber hinaus als systemrelevant einzustufen. Als systemrelevant gelten Berufsgruppen, die in der Krisenarbeit für die Öffentlichkeit unentbehrlich sind. Zu diesen kritischen Infrastrukturen zählen unter anderem Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung – wie die Wohngeldstellen. Die Kommunen sind angehalten, die Wohngeldstellen in ihre Notfallpläne der Kommunen aufzunehmen und über entsprechende Personalausstattung und Vertretungsregelungen deren Arbeitsfähigkeit sicherzustellen. Hintergrund - Was ist Wohngeld? Wohngeld hilft einkommensschwachen Haushalten bei ihren Wohnkosten, um angemessenes und familiengerechtes Wohnen wirtschaftlich zu sichern. Das Wohngeld wird als Mietzuschuss (für Mieterinnen und Mieter) oder als Lastenzuschuss (für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer) geleistet. Wenn Sie zum Kreis der Berechtigten gehören, haben Sie einen Rechtsanspruch auf Wohngeld. Ob und in welcher Höhe Sie Wohngeld in Anspruch nehmen können, hängt von drei Faktoren ab: • Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder • Höhe des Gesamteinkommens • Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung Wohngeld können Sie nur erhalten, wenn Sie einen Antrag stellen und die Voraussetzungen nachweisen, dass Sie: • Mieter/Mieterin, Eigentümer/Eigentümerin oder eine gleichgestellte Person sind und den Wohnraum, für den Wohngeld beantragt wird, selbst nutzen, • den Mittelpunkt Ihrer Lebensbeziehungen in dieser Wohnung haben und • mit eigenem Einkommen plus Wohngeld Ihren notwendigen Bedarf zum Lebensunterhalt decken können. HIER gehts mit einem Klick zum Wohngeldrechner!
27.03.2020 | 15:52

Neue Lieferdienste für Potsdam

"Ihr seid noch vor Kurzem durch die Innenstadt flaniert, ihr seid in eure Lieblingsläden spaziert und habt eure Stammrestaurants besucht? Neben den netten Gesprächen mit den Inhabern, dem guten Essen habt Ihr eine schöne Zeit verbracht? Wenn die Krise weiter andauert, werden diese wunderbaren Momente nicht mehr möglich sein. Das möchten wir vermeiden und genau dafür brauchen wir eure Unterstützung!", so heißt es auf der Internetseite der Initiative Potsdamer Lebensqualität. Der Einzelhandel ist in der Landeshauptstadt fast komplett zum Stillstand gekommen. Die Geschäfte sind geschlossen, die Straßen leergefegt. Was für die Entschleunigung des Corona Virus gut ist, ist für kleine lokale Läden existenzgefährdend. Viele von ihnen haben bereits reagiert und bieten auch Online-Bestellungen und einen Lieferdienst an. Sie hoffen jetzt auch auf die Unterstützung der Potsdamer.   Der Initiative hätten sich inzwischen etwa zwei dutzend Läden, Händler und Unternehmen angeschlossen. Es sei auch als ein Appell an die Kunden zu verstehen: "Liebe Potsdamer helft auch uns. Lasst uns das zusammen durchstehen“, so Dietmar Teikner vom Lakritzkontor. Er war bei Tobi Brauhart im "Talk nach 9" und hat genau erklärt, wie das Bestellen und die Lieferung oder Abholung bei der Potsdamer Lebensqualitaet funktioniert.     Interessant auch schon die kleine Auswahl der teilnehmenden Händler:   Hier gibts die aktuell vollständige Liste (natürlich können da täglich mehr Läden dazukommen):   BarFritzn Quendel Kinderkram KinderSchuhLaden Soup Bistro Tausendfüss kuechenART herrmanns - Männermode Wist Literatur Mea Culpa Frau Paul Blusen Ballhause Time for Tea GUDEs Feinkost Süsse Schwestern Rösterei 331 In Vino galadriel Bierlese Piccolo Pane Laktritzkontor Buena Vida Coffee   Ebenfalls ein Vertriebsnetz für die Potsdamer Händler aufbauen, will der Potsdamer Marian Menzel. Der 32-Jährige ist IT-Dienstleister und auf Onlinehandel spezialisiert. In der Landeshauptstadt  hat er unter anderem die Onlineshops für das Waschhaus oder den Club Pirschheide erstellt, ausserdem ist er der Kopf hinter den Veranstaltungsseiten "Hello Potsdam" und "Potsdam Nights". Das Portal ist unter https://www.potsdamliefert.de zu erreichen.
23.03.2020 | 10:20

Oberbürgermeister Mike Schubert zur aktuellen Lage in Potsdam

Mit Spannung wurden die Pressekonferenzen von Bund und den Ländern erwartet – denn es zeichnete sich ab, dass es weitere Maßnahmen geben würde, um die Ausbreitung des Covid-19-Erregers zu verzögern. Seit Mitternacht gilt ein Betretungsverbot öffentlicher Plätze – doch der Weg zur Arbeit, zum Arzt oder anderen notwendigen Terminen ist weiterhin gestattet. Was genau nun gilt und wie man die neuen Regelungen zu verstehen hat, hat uns Oberbürgermeister Mike Schubert verraten. Das ganze Interview gibts hier zum Nachhören:   Und bereits am Sonntag hatte Paul Schröder die Gelegenheit, exklusiv mit Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert zu telefonieren:     Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Ihrer Ansprache zur Lage der Corona-Krise folgende noch einmal eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, sich in der Krise an die getroffenen Regelungen zu halten. Ab sofort wolle man die Beschränkungen intensiv prüfen und zur Not auch mit Strafen bewehren. Hier die neuen Regelungen in der Übersicht: BUND UND LÄNDER haben sich wie folgt geeinigt: Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagestudios (therapeutische Massagen bleiben möglich), Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben. Mehr Infos und immer aktuelle Nachrichten zur Krise bei uns im Programm und hier.
19.03.2020 | 16:30

Service-Spezial zum Coronavirus – Fragen & Antworten

Die wichtigsten Fragen und Antworten Die Stadt Potsdam informiert: aufgrund der aktuellen Situation finden derzeit in der Stadtverwaltung Potsdam ausschließlich telefonische Sprechstunden statt. Ein Besuch ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung möglich. Telefonnummern und E-Mails finden Sie auf https://vv.potsdam.de. Die Stadt Potsdam informiert tagesaktuell auf der Internetseite www.potsdam.de/corona und auf dem Twitterkanal lh_potsdam über die Lage zum Coronavirus in der Landeshauptstadt: Für allgemeine Fragen wenden Sie sich bitte an die Behördennummer 115 Für Fragen zum Coronavirus wenden Sie sich bitte an die Nummer 0331 289 1040. Für Unternehmen gibt es die Hotline der Wirtschaftsförderung unter 0331 289 2888. Ständig aktualisierte Zahlen und weitere Informationen finden Sie unter www.potsdam.de Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Ihrer heutigen Ansprache zur Lage der Corona-Krise folgende noch einmal eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, sich in der Krise an die getroffenen Regelungen zu halten. Ab sofort wolle man die Beschränkungen intensiv prüfen und zur Not auch mit Strafen bewehren. Hier die neuen Regelungen in der Übersicht: BUND UND LÄNDER haben sich wie folgt geeinigt: Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagestudios (therapeutische Massagen bleiben möglich), Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben. Wie Brandenburg sich verhalten wird und, ob es evtl. zusätzliche Erlässe geben wird, wird Ministerpräsident Dietmar Woidke um 19 Uhr bekanntgeben. ------- Wir sammeln hier alle neuen Entwicklungen, informieren über Schließungen und Maßnahmen im öffentlichen Leben. Weitere Einschränkungen in Potsdam In einer Pressekonferenz gab Oberbürgermeister Mike Schubert am Samstag weitere Einschränkungen für die Landeshauptstadt Potsdam bekannt: Künftig müssen auch Frisörläden sowie Nagel- Kosmetik-, Sonnen und Tattoostudios schließen Lebensmittelläden die nicht für die Grundversorgung nötig sind, dürfen nicht mehr offen haben Cafés und Restaurants wird die Außenbestuhlung untersagt Corona-Folgen: Land legt Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler auf Brandenburgs Landesregierung legt ein Soforthilfeprogramm auf, das sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und Liquiditätsengpässe geraten sind. Wie Finanzministerin Katrin Lange und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach heute in Potsdam mitteilten, besteht dieses Soforthilfeprogramm aus zwei Bestandteilen: Zum einen sollen notleidende Unternehmen unbürokratisch und kurzfristig zwischen 5.000 und 60.000 Euro zur Abwendung einer akuten Existenzgefährdung erhalten können. Diese Soforthilfen sollen nicht als Darlehen, sondern als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Finanzministerin Katrin Lange: „Die Folgen der Corona-Pandemie haben sehr schwerwiegende Auswirkungen auf Betriebe und Selbstständige. Das Land ergreift jetzt kurzfristig Maßnahmen zur direkten finanziellen Hilfe für die Betroffenen. Hier geht es nicht um Darlehen und Bürgschaften, sondern um echte Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Einer entsprechenden Richtlinie des Wirtschaftsministeriums hat das Finanzministerium heute zugestimmt. Der Haushaltsausschuss des Landtages hatte bereits in einem ersten Schritt außerplanmäßigen Ausgaben von 7,5 Mio. Euro zugestimmt, um so schnell wie möglich mit den geplanten Hilfsmaßnahmen beginnen zu können.“ Diese Mittel sollen nach erfolgtem Beschluss des Nachtragshaushaltes 2020 durch den Landtag aus dem bereits vorgestellten Rettungsschirm für das Land Brandenburg von insgesamt 500 Millionen Euro verstärkt werden. Wirtschaftsminister Jörg Steinbach: „Brandenburg ist geprägt von einer sehr kleinteiligen Wirtschaftsstruktur. Es sind die kleinen und mittleren Unternehmen, die die Substanz unserer Wirtschaft ausmachen. Wir wissen, dass gerade der Mittelstand mit seinen vielen Klein- und Kleinstbetrieben oft nur über ein sehr dünnes finanzielles Polster verfügt. Wir setzen alles daran, den von der Ausbreitung des Corona-Virus betroffenen Firmen schnell zu helfen. Mit diesen Soforthilfen für kleine und mittelständische Unternehmen wollen wir dazu beitragen, Insolvenzen infolge der Corona-Krise zu vermeiden.“ Die Unterstützung aus dem neuen Soforthilfeprogramm wird gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt: bis zu    2  Erwerbstätige  bis zu   5.000,- EUR, bis zu    5  Erwerbstätige   bis zu 10.000,- EUR, bis zu  15  Erwerbstätige   bis zu 15.000,- EUR, bis zu  50  Erwerbstätige   bis zu 30.000,- EUR, bis zu 100 Erwerbstätige   bis zu 60.000,- EUR Die Soforthilfe wird von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) nach Eingang der vollständigen Antragsunterlagen kurzfristig auf das Konto der Leistungsempfänger überwiesen. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 100 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte im Land Brandenburg haben. Die vollständige Richtlinie wird in den nächsten Tagen auf der Internetseite der ILB veröffentlicht. Zum anderen wird das beim Wirtschaftsministerium bereits vorhandene Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm („KoSta“) zur Gewährung von Liquiditätshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen kurzfristig aufgestockt. Beide Programmteile sollen unbürokratisch und kurzfristig die im Zuge der Corona-Pandemie wirtschaftlich bedrohten Unternehmen und Freiberufler stützen. Information: Das Soforthilfeprogramm startet voraussichtlich ab kommender Woche Mittwoch, dem 25. März 2020. Informationen zu dem Programm werden auf der Seite der Investitionsbank ILB veröffentlicht, sobald sie vorliegen. Damit ist in den kommenden Tagen zu rechnen. www.ilb.de Erst mit dem Start des Programms können auch Anträge bearbeitet werden! Volkspark und Liegewiese Freundschaftsinsel ab Freitag (20.3.) geschlossen Der städtische Volkspark sowie die Liegewiesen auf der Freundschaftsinsel werden ab Freitag geschlossen. Das hat Oberbürgermeister Mike Schubert heute angeordnet. „Wir haben zur Stunde 30 bestätigte Fälle von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in der Landeshauptstadt und müssen aufgrund inzwischen langer Wartezeiten auf die Testergebnisse davon ausgehen, dass die Zahl deutlich höher ist als bekannt. Um die weiterhin dynamische Ausbreitung des Virus‘ einzudämmen, werden wir unseren städtischen Volkspark und die Liegewiese der Freundschaftsinsel bis auf Weiteres schließen“, so Schubert. Von den 30 bestätigten Fällen der Virusinfektion wird aktuell einer stationär behandelt. Etwa 250 Menschen sind derzeit als Kontaktpersonen ersten Grades in häuslicher Isolation. „Wir appellieren nochmals an alle Potsdamerinnen und Potsdamer: Nehmen Sie die Situation ernst“, so Schubert. Auch die Spielplätze der Landeshauptstadt, die seit Dienstag geschlossen sind, werden mit Flatterbändern und Schildern versehen. Denn noch immer werden die Spielanlagen genutzt. Zudem sollen alle privaten Spielplätze, die aufgrund der Spielplatzverordnung der Landeshauptstadt von Hauseigentümern gebaut worden sind, ebenfalls geschlossen werden. Im Potsdamer Süden laufen derzeit die Vorbereitungen zum Aufbau eines Screening-Zentrums. Menschen, die nach Kriterien des Robert-Koch-Institutes auf das Coronavirus getestet werden sollten, erhalten hier einen Abstrich. Die Eröffnung des Zentrums in der Pietschkerstraße ist am Freitag um 9 Uhr geplant. Hierfür appelliert die Landeshauptstadt Potsdam noch einmal gemeinsam mit der kassenärztlichen Vereinigung an niedergelassene Ärzte und medizinische Fachangestellte, sich am Aufbau dieses Zentrums zu beteiligen und vor Ort zu unterstützen. Kontakt kann dazu bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg unter info@kvbb.de aufgenommen werden. Seit Mittwoch können sich Bürgerinnen und Bürger zu den aktuellen Regelungen im Zusammenhang mit den geltenden Allgemeinverfügungen über eine Hotline der Landeshauptstadt Potsdam informieren. Die Hotline ist zwischen 8 Uhr bis 18 Uhr unter (0331) 289 1040 zu erreichen. Mehr Informationen zur aktuellen Lage sind online abrufbar unter www.potsdam.de/corona. Bei Fragen von Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern sowie Selbstständigen steht die Hotline der Wirtschaftsförderung unter Telefon (0331) 289 2888 zur Verfügung. Die aktuelle Situation führt auch im Rathaus zu Einschränkungen. Sämtliche Sprechzeiten werden ausgesetzt. Es bleibt ab heute die KfZ-Behörde für den privaten Kundenverkehr geschlossen. Das Standesamt ist nur noch per E-Mail standesamt@rathaus.potsdam.de oder telefonisch erreichbar. Und auch das Bürgerservice-Center schließt, einzig An- und Ummeldungen sind nach vorheriger telefonischer Anmeldung möglich. Im Bürgerservice-Center bleiben die bereits vereinbarten Termine bestehen. Weitere Infos zu Anliegen im Bürgerservice-Center erhalten Sie unter der Telefonnummer (0331) 289 1111.   Kabinettsitzung Brandenburg und Berlin: Entschlossen und gemeinsam gegen die Ausbreitung des Corona-Virus Die Landesregierungen Brandenburgs und Berlins zeigen einen engen Schulterschluss zur Eindämmung des Corona-Virus. Das machten Ministerpräsident Dietmar Woidke und der Regierende Bürgermeister Michael Müller heute nach einer gemeinsamen Kabinettsitzung mit den zuständigen Ressortchefinnen und -chefs in Potsdam deutlich. Woidke und Müller: „Das Virus kennt keine Grenzen. Das gilt erst recht für unsere eng verflochtene Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Senat und Landesregierung werden sich zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der Region und bei der Sicherung der medizinischen Versorgung weiterhin intensiv abstimmen. Unser Dank und unser Respekt gilt allen Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegewesen, bei der Polizei und Feuerwehr, den Hilfsorganisationen, Verkehrsunternehmen und den Versorgungseinrichtungen.“ Beide Länder sind sich bewusst, dass die Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie die Schließung von Schulen und Kitas drastische Eingriffe in das Leben der Bevölkerung darstellen. Woidke und Müller: „Wir ergreifen diese Maßnahmen zum Schutz von Leben und Gesundheit aller Menschen. Wir bitten dafür um Verständnis. Und wir versichern: die Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs – wie Lebensmittel, Getränke, Apothekenprodukte – bleibt gesichert.“ Beide fordern die Bürgerinnen und Bürger dringend auf, soweit als möglich auf soziale Kontakte zu verzichten. Nur dadurch könne das Virus eingedämmt werden. Anderenfalls könnten weitere Maßnahmen nicht ausgeschlossen werden, zum Beispiel Ausgangssperren. Nach Überzeugung beider Landesregierungen zeigt sich der große Nutzen der gemeinsamen Krankenhausplanung gerade jetzt in Pandemie-Zeiten. Beide Länder stimmten die Notfallversorgung genauso miteinander ab wie den Aufbau weiterer Intensivkapazitäten auf Grundlage des Bundes-Grobkonzeptes „Infrastruktur Krankenhaus“. Die Kapazitäten im gemeinsamen Landeslabor Berlin-Brandenburg sollen weiter ausgebaut werden. Das Landeslabor wird einen Schwerpunkt auf die Testung von Angehörigen kritischer Infrastrukturen legen. Die Notfallkrankenhäuser in der Hauptstadtregion sind aufgefordert, alle verschiebbaren Versorgungen und Operationen, soweit medizinisch vertretbar, zurückzustellen. Alle notwendigen Behandlungen ohne Corona-Bezug werden aber durchgeführt. Da das Zurückstellen verschiebbarer Behandlungen bei vielen Krankenhäusern zu Liquiditätsengpässen führen kann, werden sich beide Länder beim Bund dafür einsetzen, dass dieser die entsprechenden Gesetze ändert, die Liquidität der Krankenhäuser sichert und Einnahmeausfälle durch verschobene Behandlungen ausgleicht. Auch soll der Bund dafür sorgen, dass die Schnittstellen zu den Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) und der Informationsfluss zwischen den KVen und den Ländern und Kommunen weiter verbessert werden. Beide Landesregierungen betonen, dass die Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg des Abiturjahrgangs ihr Abitur 2020 ablegen können werden. Mit Blick auf die gravierenden Folgen der Einschränkung des öffentlichen Lebens auf Unternehmen und Kulturschaffende wollen beide Länder ihre Hilfsmaßnahmen für Wirtschaft und Kultur miteinander abstimmen. Beide Landesregierungen halten den Öffentlichen Personenverkehr für wichtig, um die Beschäftigten in kritischen Infrastrukturen zu ihrer Arbeit zu bringen. Auf der anderen Seite besteht in Bussen und Bahnen ein Infektionsrisiko, das weiter beobachtet werden muss. Zum weiteren Vorgehen werden sich beide Länder eng austauschen. 20 neue Corona-Virus-Fälle in Brandenburg bestätigt. In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 im Vergleich zum Vortag um 20 erhöht. Damit gibt es derzeit insgesamt 114 Menschen in Brandenburg, die positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurden (Stand: 17.03.2020, 16:00 Uhr). Das teilt das Gesundheitsministerium mit. In Potsdam gibt es aktuell 13 bestätigte Corona-Fälle in Potsdam. Es gebe 167 Kontaktpersonen, die mit Infizierten in Kontakt gewesen und nun in Quarantäne seien. Eine weitere Erkrankung wurde in Potsdam-Mittelmark in Treuenbrietzen gemeldet. Rund 80 Personen sind hier in häuslicher Isolation. Einschränkungen des öffentlichen Leben in Brandenburg Das öffentliche Leben im Land Brandenburg wird zur Eindämmung des neuartigen Corona-Virus vorerst bis zum 19. April weiter eingeschränkt. Das Kabinett unter Vorsitz von Ministerpräsident Dietmar Woidke beschloss dazu heute die angekündigte Rechtsverordnung. Woidke: „Die gestern mit der Bundeskanzlerin und den anderen Bundesländern einvernehmlich getroffenen Festlegungen dienen einem Ziel: Die Ausbreitung des Virus muss verlangsamt werden, damit unser Gesundheitssystem weiterhin alle Erkrankten versorgen kann.“ Er stellte die Verordnung gemeinsam mit Justizministerin Susanne Hoffmann im Anschluss vor. Im Kabinett informierte zudem Finanzministerin Katrin Lange über die geplante finanzielle Unterstützung von Betroffenen. Neben den bekannten Einschränkungen im Kita- und Schulbereich treten damit am morgigen Mittwoch entscheidende Festlegungen für die Brandenburgerinnen und Brandenburger in Kraft. Woidke: „Ich bitte dafür im Namen der gesamten Landesregierung um Verständnis. Wichtig sind jetzt Besonnenheit, Zusammenhalt und das Funktionieren der kritischen Infrastruktur. Mein Dank gilt allen, die mit großem Engagement dafür kämpfen, damit die Pandemie eingedämmt werden kann. Dank auch den kommunalen Einrichtungen auf Gemeinde- oder Kreisebene für die gute Kooperation.“ Die beschlossene Rechtsverordnung regelt unter anderem das Verbot von Veranstaltungen ab 50 Teilnehmenden. Wenn sich weniger als 50 Menschen zusammenfinden, gelten genaue Vorgaben über Anwesenheitslisten. Beispielsweise fallen Gottesdienste unter diese Regelung. Außerdem müssen Verkaufsstellen des Einzelhandels für den Publikumsverkehr schließen. Ausnahmen gelten für den Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Garten- und Tierbedarfsmärkte und den Großhandel. Damit können in großen Einkaufsmalls diese Verkaufsbereiche geöffnet bleiben. Für all diese Bereiche wird das Sonntagsverkaufsverbot für die Dauer der Gültigkeit der Verordnung (bis 19. April) aufgehoben. Sie können demnach sonntags von 12.00 bis 18.00 Uhr öffnen.Geschlossen für das Publikum werden auch Diskotheken, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen, Prostitutionsstätten sowie Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Jahrmärkte, Freizeit- und Tierparks, Spielplätze, Anbieter von Freizeitaktivitäten und ähnliche Einrichtungen. Auch der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios ist untersagt. In besonderen Einzelfällen können vor Ort Ausnahmen gewährt werden. Ferner sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen verboten. Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen und Hospizen dürfen keinen Besuch empfangen. Ausnahme: Kinder unter 16 Jahren und Schwerstkranke dürfen einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Menschen mit Atemwegsinfektionen. Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und ähnlichen Wohnformen dürfen einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Kindern unter 16 Jahren oder von Menschen mit Atemwegsinfektionen. Landeshauptstadt Potsdam ergreift weitere Maßnahmen zur Eingrenzung des Virus Das hat die Stadt in einer entsprechenden Pressekonferenz am Montagnachmittag mitgeteilt. Clubs werden geschlossen Veranstaltungen mit mehr als 50 Menschen werden untersagt, unter 50 Menschen müssen Kontaktdaten erfasst werden Reine Kneipen, Clubs, Kinos und Fitnessstudios werden geschlossen. Krankenhäuser in Potsdam müssen ihre personellen Ressourcen schwerpunktmäßig auf Patienten mit Coronaverdacht lenken. Zusätzlich gibt es ein Besuchsverbot. In Restaurants muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden Die Reglungen gelten ab Dienstag, 17.3.2020. Veränderung im Potsdamer Stadtverkehr In Zusammenhang mit den Auswirkungen des Corona-Virus und den aktuellen Schulschließungen passen die Potsdamer Verkehrsbetriebe ihr Angebot an. Bei der ViP Ver-kehrsbetrieb Potsdam GmbH gilt von Mittwoch, 18.03.2020, bis Freitag, 17.04.2020, der Ferienfahrplan gilt. Fahrpläne in der elektronischen Fahrplanauskunft unter www.vbb.de/fahrinfo und in der VBB-App „Bus&Bahn“ werden erst zum Mittwoch, 18.03.2020, aktualisiert. Nutzen Sie daher auch die Fahrpläne, die auf der Internetseite als PDF-Dokument zum Download bereitstehen, die Fahrplanflyer in den Kundenzentren sowie die Aushänge an den Haltestellen. So regelt Potsdam die Notfall-Betreuung der Kinder ab Mittwoch Die Kindertagesbetreuungsstandorte schließen ab Mittwoch, 18. März, vorerst bis zum Ende der Osterferien (19.04.2020). Die Landeshauptstadt Potsdam hält für das sogenannte "strukturrelevante" Personal (in Anlehnung an die Definition des Bundesministeriums des Innern: Nationale Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS-Strategie) Notfallbetreuungsplätze vor. Eine Betreuung wird für die Kinder bis einschließlich 6. Jahrgangsstufe (Grundschulalter) ermöglicht. Ermöglicht werden soll die Betreuung allen in strukturrelevanten Bereichen in Potsdam tätigen Personen, unabhängig vom Wohnort (Arbeitsortprinzip). Ob Sie unter die Begrifflichkeit "strukturrelevantes" Personal fallen, entnehmen Sie bitte der Anlage "Definition Arbeitsfelder der kritischen Infrastruktur". Abweichungen hiervon sind derzeit nicht vorgesehen. Einen Betreuungsplatz erhalten können nur Alleinerziehende in den benannten Berufszweigen sowie Familien in denen beide Elternteile im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind. In diesen Fällen muss von den Arbeitgebern beider Elternteile jeweils eine Bescheinigung beigebracht werden. Um einen dieser Betreuungsplätze zu erhalten, ist es zwingend erforderlich, den nachfolgenden Antrag inkl. der Arbeitgeberbescheinigung im Vorfeld der Betreuung vorzulegen. Diese ist Grundlage für ein Testat, dass ein Betreuungsbedarf erforderlich ist. Nur mit diesem Testat erhalten sie Zugang zu einem Notfallbetreuungsstandort. Es wird zunächst davon ausgegangen, die Kinder in ihren angestammten Standorten zu belassen. Dies kann jedoch nicht zwingend gewährleistet werden. Bitte reichen Sie die Bescheinigung per Mail Notbetreuung@rathaus.potsdam.de oder per Fax (0331) 289842240 ein. Täglich in der Zeit von 9-18 Uhr können Sie die Bescheinigung auch beim Kita Tipp, Rathaus Friedrich-Ebert-Straße 79/81, Raum 106 abgeben. Sofern mehr berechtigte Betreuungsanfragen vorliegen, als Plätze vorhanden sind, erfolgt eine Priorisierung durch die Landeshauptstadt Potsdam. Bitte prüfen Sie eingehend im Vorfeld einer Antragstellung, welche Betreuungsbedarfe sich durch Ihr soziales oder familiäres Umfeld sicherstellen lassen. Verzichten Sie jedoch bitte auf die Sicherstellung der Betreuung durch die Großeltern, also durch eine der gefährdeten Gruppen. Die Notplätze sind begrenzt und sollten dem Personenkreis zur Verfügung gestellt werden, der keine anderen Möglichkeiten der Versorgung hat. Weitere Fragen und Antworten zum Thema Kita-Notbetreuung finden Sie unter www.potsdam.de Stadtverordnetenversammlung will handlungsfähig bleiben Peter Heuer, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung erklärte am 15.3.2020 folgendes: „Auch wenn ohne Frage alle Maßnahmen des Gesundheitsschutzes oberste Priorität genießen, gilt es daneben auch das politische Leben zu restrukturieren und handlungsfähig zu organisieren. Dazu wird es am Montag eine Videokonferenz mit dem Oberbürgermeister, dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung und den Fraktionsvorsitzenden geben. Am Dienstag tagt das Präsidium der Stadtverordnetenversammlung. Ziel ist es u.a. Entscheidungen, die keinen Aufschub dulden zu ermöglichen, Formen und Intervalle der Kommunikation festzulegen sowie sichere Informationsketten zu gewährleisten. Voraussichtlich werden auch die folgenden Ausschüsse KA, RPA und SBWL vertagt, eine abschließende Entscheidung darüber erfolgt am Montag.“ Aufpassen bei Fake-News Achtung Fake News: Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit / die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT! Diese und ähnliche Falschinformationen über Ibuprofen oder vermeintliche Wundermittel aus Kanada verunsichern gerade viele Bürgerinnen und Bürger. Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen und sie richtig zu stellen. Also immer überlegen, woher die Meldung/Quelle stammen könnte! Die Falschmeldungen sorgten am Samstag wieder für lange Schlangen in den Supermärkten und unüberlegten Hamsterkäufen. Die Grundversorgung mit Lebensmitteln in Supermärkten in Berlin und Brandenburg ist laut Handelsverband (HDE) gesichert. Die Lager seien jetzt vor Ostern gut gefüllt, sagte Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des HDE Berlin-Brandenburg. Schulen und Kitas in Brandenburg Kitas und Schulen ab Mittwoch zu: Tagespflegestellen können geöffnet bleiben Wie schon am Freitag vermeldet von der Landesregierung wird es an Kitas und Horten eine Notbetreuung für Kindern von Eltern bestimmter Berufsgruppen geben. Dies betrifft z. B. medizinisches Personal, Polizei, zentrale Bereiche der Verwaltung von Kommunen, Kreisen und Land, Rechtspflege, aber auch Mitarbeiter von Versorgungseinrichtungen wie Energie und Logistik. Derartige Regelungen wird es auch für die Kitabetreuung geben. Tagespflegestellen können aber grundsätzlich geöffnet bleiben. ab Mittwoch keine Betreuung und Unterricht Späterer Semesterbeginn – Abgestimmtes Vorgehen von Bund, Ländern und Kommunen notwendig veröffentlicht am 13.03.2020 auf www.brandenburg.de In Brandenburg finden zur Eindämmung der Corona-Epidemie ab Mittwoch landesweit an Kitas und Schulen vorerst bis zum Ende der Osterferien keine reguläre Betreuung und kein regulärer Unterricht statt. Dies ist in der aktuellen Beurteilung durch die medizinische Expertise begründet. Für die staatlichen Fachhochschulen und Universitäten wird der Beginn der Präsenzveranstaltungen im Sommersemester auf den 20. April 2020 verlegt. Es wird die Absage von nicht notwendigen Veranstaltungen empfohlen. Beim Innenministerium wird das Koordinierungszentrum aktiviert. Darauf verständigte sich heute die Landesregierung auf einer von Ministerpräsident Dietmar Woidke einberufenen Sondersitzung des Brandenburger Kabinetts. In einer Telefonschaltkonferenz wurde dies heute Mittag mit den Kreisen, kreisfreien Städten und kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt. Ein zusätzliches Treffen mit diesen Gremien findet am morgigen Samstag in der Staatskanzlei statt (11.00 Uhr Zusammenkunft; 14.00 Uhr Pressekonferenz). Bei den Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus stehen für die Landesregierung "die Gesundheit der Bevölkerung und die Funktionsfähigkeit des Staates mit der medizinischen Versorgung sowie den Hilfs- und Sicherheitsdiensten im Vordergrund". Das betonten Ministerpräsident Dietmar Woidke und die stellvertretenden Ministerpräsidenten, Innenminister Michael Stübgen und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher, im Anschluss an die Kabinettssitzung. Mit dem Land Berlin erfolgt laufend eine enge Abstimmung. Für den 18. März ist eine gemeinsame Kabinettssitzung in Potsdam vorgesehen. In den Kommunen soll eine Notbetreuung für Kinder und Schüler organisiert werden. In Einzelfällen gab es beziehungsweise wird es bereits vor Mittwoch Schließungen geben. Dies gilt z. B. für Potsdam aufgrund konkreter Verdachtsfälle. Bildungsministerin Britta Ernst: „Kinder und Jugendliche gelten als nicht besonders gefährdet. Es geht in erster Linie um die Reduzierung sozialer Kontakte. Dazu können Schulen und Kitas einen wichtigen Beitrag leisten. Eine Notfallbetreuung für Kinder von 0 Jahren bis zur Jahrgangsstufe 6 wird sichergestellt. Die Lehrkräfte werden die Kinder und Jugendlichen direkt oder im Rahmen der bestehenden Netzwerke digital mit Aufgaben versorgen. Die Abiturprüfungen werden auch in 2020 abgelegt werden können." Woidke informierte die Mitglieder der Landesregierung über die Ergebnisse der gestrigen Gespräche zum Corona-Virus im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz und beim Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Woidke: „Notwendig ist ein abgestimmtes Vorgehen im Bund und auf Landesebene unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten. Die gestrige Vereinbarung ist eine gute Voraussetzung, um die Ausbreitung des Corona-Virus zumindest zu verlangsamen. Zugleich meine Bitte an die Brandenburgerinnen und Brandenburger: Geht mit Besonnenheit und Vernunft mit der jetzigen Situation um. So bedauerlich dies auch sein mag, bedeutet dies den Verzicht auf Veranstaltungen und manche sozialen Kontakte. Aber meine Bitte: Keine Hamsterkäufe, Ruhe bewahren. " Die in der Landesregierung abgestimmte und gestern veröffentlichte Anweisung des Gesundheitsministeriums an die Kreise und kreisfreien Städte sichert ein abgestimmtes Vorgehen in Brandenburg. Das betrifft zum Beispiel die Begrenzung von Teilnehmern bei öffentlichen Veranstaltungen auf 1.000 Personen. Für bestimmte Personengruppen wurden Betretungsverbote zum Beispiel für Krankenhäuser, Pflegeheime und Schulen festgelegt. Ursula Nonnemacher: „Die von uns verfügten Vorsorgemaßnahmen zielen darauf ab, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Sonst könnte unser Gesundheitssystem überfordert werden, was wiederum zum deutlichen Anstieg der Erkrankungen führen würde. Vor diesem Hintergrund haben wir uns auch für die Schließung von Schulen und Kitas entschieden. Sichergestellt wird aber eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern zur Aufrechterhaltung von medizinischer Versorgung, Verwaltung und kritischer Infrastruktur dringend benötigt werden. Jetzt gilt es, dass wir uns auf eine Vielzahl von behandlungsbedürftigen Covid-19 Erkrankten vorbereiten. Dazu ist der Einsatzfähigkeit des medizinischen und pflegerischen Personals, der Priorisierung von Behandlungen und der Bereitstellung von Kapazitäten der Intensivtherapie besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind zur Besonnenheit aufgerufen und zur Vorsorge. Mit den bekannten Hygiene-Maßnahmen - regelmäßiges Händewaschen sowie dem Verzicht auf Händeschütteln - kann man dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird." Öffentlicher Nahverkehr Ab sofort werden in den Bussen der ViP alle Türen für den Einstieg freigegeben. Die sonst übliche Vordereinstiegskontrolle wird dadurch aufgehoben. Die Maßnahme dient dazu, die Gefährdung des Fahrpersonals zu verringern. Auf Grund der vorhandenen Automaten ist der Fahrausweiserwerb in den Bussen möglich. Um die Fahrer an ihrem Arbeitsplatz besser zu schützen, wird jeweils an der ersten Tür im Fahrzeug durch Absperrbänder der Eingangsraum halbiert. Damit wird der Abstand zwischen Fahrern und einsteigenden Fahrgästen vergrößert. Die ViP hat damit begonnen, die Tagesreinigung aller Straßenbahnen und Busse um die Desinfektion aller Haltestangen und sonstigen Kontaktflächen zu erweitern. Dies wird entsprechend der Verfügbarkeit von Desinfektionsmitteln und personeller Kapazitäten der Reinigungsfirmen erfolgen. Was tun, wenn ich Symptome spüre?
19.03.2020 | 12:37

Alle Informationen zur Kurzarbeit in der Corona-Krise

Wir wollen alle Fragen klären rund um die Kurzarbeit. Wer kann was wie wo beantragen und wer hat welche Ansprüche. Bei uns zu Gast sind Thomas Brincker, der Geschäftsführer des Jobcenters der Landeshauptstadt und Doreen Ließ, sie ist die Pressesprecherin der Agentur für Arbeit. Was genau bedeutet Kurzarbeit überhaupt? Gibt es Bedingungen für Kurzarbeitergeld? Was ändert sich durch das Eilgesetz der Bundesregierung? Welche Unterlagen muss ich für den Antrag einreichen? Kann die Arbeitszeit auf 0 reduziert werden? Was genau muss der Arbeitgeber noch zahlen?     Ein konkretes Beispiel: Ein Fitness-Studio hat 10 Angestellte. 6 Vollzeit, 4 geringfügig Beschäftigte, einen Auszubildenden. Durch die Schließung am 17.3. müssen alle nach Hause geschickt werden. Wie kann die Beantragung laufen? Gilt sie für alle Angestellten? Kann sie rückwirkend zum 1.3. gestellt werden? Kann auch der Auszubildende in Kurzarbeit geschickt werden? Und wie sieht es mit dem Chef aus: er ist bei sich selbst angestellt als geschäftsführender Gesellschafter. Kann er sich selbst auch in Kurzarbeit schicken?     Es heißt, der Arbeitnehmer erhält 60 bzw. mit Kind 67% seines Netto-Lohnes, was genau muss der Arbeitgeber noch zahlen? Reicht das Geld der Bundesagentur für Arbeit aus in dieser außergewöhnlichen Krise? Kann ich Arbeitnehmer in Kurzarbeit schicken, die aktuell krankgeschrieben sind? Was mache ich, wenn bereits alle Arbeitnehmer nach Hause geschickt wurden, weil mein Unternehmen geschlossen wurde. Kann ich auch Kurzarbeit beantragen ohne die schriftliche Einverständnis-Erklärung der Mitarbeiter? Bei Kurzarbeit muss der Unternehmer erst einmal in Vorleistung gehen. Wie schnell wird das Geld erstattet?     Es gibt auch viele Kunden, die zu Ihnen kommen um sich arbeitssuchend zu melden. Wie können Sie hier aktuell helfen? Normalerweise muss man persönlich vorsprechen, um Sozialleistungen zu erhalten. Wie regeln Sie das aktuell? Wie können wir alle die Menschen unterstützen, die auf die Grundversorgung angewiesen sind?     Kurzarbeitergeld wird in einem Betrieb frühestens von dem Kalendermonat an geleistet, in dem die Anzeige über Arbeitsausfall bei der zuständigen Agentur für Arbeit eingegangen ist. Die aktuellen Formulare und Ausfüllhinweise zur Kurzarbeit finden Sie über folgende Links im Internet: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/kurzarbeitergeld. Zu Ihrer weiteren Information finden Sie zwei Videos finden Sie unter dem nachstehenden Link: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-video. Neben der Anzeige über Arbeitsausfall benötigt Ihre Agentur für Arbeit einige Unterlagen, um zeitnah über die Anerkennung entscheiden zu können. Reichen Sie bitte mit der Anzeige über Arbeitsausfall folgende Dokumente ein: Gewerbeanmeldung Handelsregisterauszug (sofern Ihr Unternehmen eingetragen ist) Gesellschafterliste Lohnjournal des zuletzt abgerechneten Monats Vereinbarung mit den Arbeitnehmern über die Kurzarbeit. Achten Sie bitte darauf, dass das Einverständnis der Arbeitnehmer erkennbar ist. Eine schlichte Kenntnisnahme reicht nicht aus. Nutzen Sie dafür entweder den Postweg oder senden Sie die Unterlagen per Mail an uns Potsdam.031-OS@arbeitsagentur.de. Telefonische Rückfragen können Sie stellen unter der 0 800 4 5555 20. Nach Eingang der Unterlagen werden Sie angerufen. Aufgrund der Vielzahl der vorliegenden Vorgänge kann der Rückruf möglicherweise erst in vier Wochen erfolgen.
18.03.2020 | 13:14

So sind die Arbeitsagenturen in Brandenburg während der Corona-Krise zu erreichen …

Die Arbeitsagentur weist daraufhin, dass aktuell persönliche Vorsprachen nicht möglich sind. Stattdessen sind die einzelnen Abteilungen wiefolgt erreichbar Agentur für Arbeit Potsdam: 0331 880 2000 Agentur für Arbeit Zossen: 0331 880 2000 Agentur für Arbeit Luckenwalde: 0331 880 2000 Agentur für Arbeit Bad Belzig: 0331 880 2000 Agentur für Arbeit Brandenburg: 0331 880 2000 Jobcenter Landeshauptstadt Potsdam: 0331 880 4000 Jobcenter Brandenburg an der Havel: 03381 2080 300 Auch gebührenfreien telefonischen Hotlines sind weiterhin geschalten. Arbeitnehmer/in: 0800 4 5555 00 Unternehmen: 0800 4 5555 20 Familienkasse: 0800 4 5555 30 Auch Arbeitslosmeldungen sind telefonisch möglich. Für die Beantragung von Leistungen wie Arbeitslosengeld (Arbeitnehmer) oder Kurzarbeitergeld (Unternehmen) nutzen Sie bitte das Online-Angebot auf www.arbeitsagentur.de/eservices bzw. den Postweg. Anträge auf Grundsicherung können Sie bis auf weiteres telefonisch, per Mail, per Post oder online stellen www.jobcenter-digital.de. Anträge auf Kindergeld, Kinderzuschlag und Veränderungsmitteilungen unter www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder - E-Mails können Sie entweder direkt an Ihren persönlichen Ansprechpartner senden oder Sie nutzen das Kontaktformular auf www.arbeitsagentur.de - Für die Abgabe von Unterlagen nutzen Sie bitte unsere Briefkästen. Diese werden täglich geleert - Persönliche Beratungstermine sowie Info-Veranstaltungen entfallen - Im Falle einer Erkrankung übersenden Sie uns bitte wie gewohnt den Krankenschein per Post, über unsere Hausbriefkästen oder per E-Mail
09.03.2020 | 05:47

Verhaltenshinweise zum Corona-Virus

Auf Grund der zunehmenden Verunsicherung der Bevölkerung – auch hier in der Landeshauptstadt Potsdam – wenden sich verstärkt Bürgerinnen und Bürger an die zentralen Notfallrufnummern der Krankenhäuser, um ihre Fragen und Sorgen zu potenziellen Coronainfektionen zu stellen.  Die Folge ist, dass die Rettungsdienste und somit medizinische Notfälle der Zentralen Notaufnahmen nur verzögert oder gar nicht erreichen können. Bitte wenden Sie sich bei Fragen und einer Erstabklärung Ihres Corona-Infektionsrisikos zunächst an folgende Ansprechpartner: Bei gesundheitlichen Beschwerden, grippeähnliche Krankheitsanzeichen oder ärztlichem Rat: - Allgemeiner ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117 oder KV Bereitschaftspraxis Potsdam 0180 5582223101 Sie haben allgemeine Fragen zum Coronavirus, Verhaltensmaßnahmen etc.: - Bürgertelefon Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit: 0331 86 83 777 Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 011 77 22 - Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon): 030 346 465 100 Zudem finden Bürgerinnen und Bürger tagesaktuelle Risikoeinschätzungen und Verhaltensmaßnahmen sowie Hinweise, wann ein Test auf das Virus überhaupt notwendig wird, auf folgender Homepage: https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Infektionsschutz-Coronavirus.pdf Auszug aus den FAQs www.infektionsschutz.de Was sollten Personen tun, die Sorge haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben, oder die aus Regionen zurückkehren, in denen es zu Übertragungen kommt? Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich - auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann über eine Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI) ermittelt werden. Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von Krankheitszeichen der Atemwege sollten sie die Regeln für richtiges Husten und Niesen sowie eine gute Händehygiene beachten und eine Ärztin oder einen Arzt benachrichtigen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zunächst telefonisch kontaktieren (am Wochenende über die 116 117). Was sollten Personen tun, die vor kurzem an einem Ort waren, der jetzt unter Quarantäne steht? Um die Weiterverbreitung des neuartigen Coronavirus bestmöglich zu verhindern, ordnen Behörden verschiedener betroffener Staaten an, dass Hotels, Schiffe, Orte, aber auch ganze Regionen für einen gewissen Zeitraum unter Quarantäne gestellt werden. Dies muss kein Anzeichen dafür sein, dass es dort zu Übertragungen gekommen ist. Oftmals handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, die nach Ausschluss eines Verdachts schnell wieder aufgehoben wird. Wer davon erfährt, dass ein Ort, an dem er oder sie sich kürzlich aufgehalten hat, unter Quarantäne gestellt wurde, sollte sich zunächst über die Medien (z. B. aktuelle regionale Tageszeitung, lokale Radiosender) informieren, aus welchem Grund und für wie lange die Quarantäne verhängt wurde. Oft besteht kein Grund zur Sorge, z. B., wenn der oder die Erkrankte erst angereist ist, nachdem man selbst schon abgereist war, oder der eigene Aufenthalt schon 14 Tage oder länger her ist, ohne dass man Krankheitszeichen entwickelt hat. Wenn weiterhin die Sorge besteht, dass eine Ansteckung stattgefunden haben könnte, kann man sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Dieses kann das individuelle Risiko weiter eingrenzen und ggf. Vorsichtsmaßnahmen empfehlen. Personen, die unter Krankheitszeichen leiden, sollten zunächst eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch kontaktieren (am Wochenende über die 116 117). Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihren Aufenthalt an dem unter Quarantäne stehenden Ort hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. Eine weitere Abklärung kann - je nach Schwere der Krankheitszeichen - auch ohne Aufnahme in ein Krankenhaus erfolgen.
13.02.2020 | 10:45

Raubüberfälle in Potsdam: Das rät die Polizei …

Seit einigen Wochen gibt es immer wieder Berichte von Raubüberfallen in der Landeshauptstadt: Die Täter gehen stets ähnlich vor ... Der aktuellste Fall geschah am Montagabend, gegen 19:00 Uhr: Ein 17-Jähriger lief auf dem Verbindungsweg der beiden Pietschkerstraßen aus Richtung Johannes-Kepler-Platz. Hierbei kamen ihm zwei bislang Unbekannte entgegen die ihn aufforderten, sein Handy herauszugeben. Als er dieser Aufforderung nicht nachkam, schlug zunächst einer der Beiden, im weiteren Verlauf auch der zweite Unbekannte auf ihn ein. Infolge der Schläge ging der Jugendliche zu Boden und habe nach seinen Angaben kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Als er wieder zu sich kam stellte er fest, dass sein Handy und seine Bauchtasche entwendet wurden. Er begab sich nach Hause, von wo aus die Polizei verständigt wurde. Die beiden Täter beschrieb der Geschädigte wie folgt: Beide waren dunkel gekleidet und trugen Jogginghose. Sie waren etwa 18-25 Jahre alt und ca. 185 cm und 175 cm groß. Sie sollen eine Art gebrochenes Deutsch in jugendlichem Slang gesprochen haben. Wir wollen wissen, was da los ist! Was macht die Polizei? Radiowecker Tobi Brauhart hat bei Polizeisprecherin Juliane Mutschischk nachgefragt. Die Antworten gibts hier zum Nachhören:   Die Polizei ermittelt in allen Fällen wegen schweren Raubes und bittet Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder sonstige Hinweise geben können, sich an die Inspektion Potsdam unter 0331-55080 zu wenden.
15.01.2020 | 15:05

Winterspeck? Mit diesen kleinen Tricks erhalten Sie ihren Traumbody!

Die Winterzeit neigt sich langsam dem Ende, die ersten Sonnenstrahlen fordern zum Tragen von leichter Kleidung auf, aber die Fettpolster sind noch vorhanden. Wie können Sie es schaffen, das überschüssige Gewicht, dass Sie sich in den Wintermonaten angefuttert haben, wieder loszuwerden? Kann eine Fettabsaugung in Berlin helfen, überschüssige Pfunde loszuwerden? Wann ist ein solcher Eingriff sinnvoll? Es gibt ein paar Tipps und Tricks, die Ihrem Stoffwechsel beschleunigen und dazu beitragen, dass sich die Fettverbrennung deutlich schneller in Gang setzt. HIIT – So trainieren Sie den Speck weg HIIT steht für High Intensity Interval Training Es handelt sich um eine Trainingsform, die innerhalb kurzer Zeit direkt auf die Fettzellen greift. Beim Trainieren führen Sie zwei Phasen nacheinander folgend aus. Zunächst stellen Sie sich beispielsweise auf das Laufband und beginnen für wenige Minuten mit einem gemütlichen Laufen. Dann steigern Sie die Geschwindigkeit und laufen in dieser für einen Bruchteil der zuvor ausgeführten Zeit. Der Puls sollte in dieser Belastungsphase ansteigen, Sie sollten ins Schwitzen kommen. Es folgt erneut eine Erholungsphase. Diesen Zyklus führen Sie für circa 10 bis 20 Minuten durch, um die Leckereien des Weihnachtsmarktes wieder abzutrainieren. Hartnäckiges Fett durch den Chirurgen entfernen lassen Es gibt jedoch kleine Fettansammlungen, die selbst durch Sport, gesunde Ernährung sowie zahlreiche Hilfsmittel nicht abgebaut werden kann. Eine präzise Arbeit durch die Schönheitschirurgie kann Ihnen dabei helfen, dieses Fett loszuwerden. Ein großer Vorteil ist die Lokalität des Eingriffes. Wenn Sie eine Diät verfolgen und viel Sport machen, greift dies alle Fettzellen des Körpers an. Sie werden daher rundum schlanker, jedoch nicht gezielt an einer Stelle, beispielsweise dem Bauch. Beim fett absaugen greift ein plastischer Chirurg Berlin mit einer Nadel gezielt in die Fettzellen ein. Doch dieser Eingriff bringt auch weitere Vorteile mit sich, von denen Sie profitieren können. Bei der Fettabsaugung in einer spezialisierten Schönheitsklinik handelt es sich um eine Methode, die sich bewährt. Dies zeigen zahlreiche Studien. Weibliche Kurven oder männliche Härte? - Die Fettabsaugung Berlin ist darauf spezialisiert, nicht nur Fett zu entfernen, sondern die Körperstellen nach Ihren Wünschen zu modellieren. Die Behandlung kann in jedem Alter, ab 18 Jahren, durchgeführt werden. Durch eine Vielzahl an Behandlungsmethoden ist es nach der Fettabsaugen in Berlin möglich, dass Sie nur wenige Tage warten, bis erste Ergebnisse sichtbar sind. Die Ernährung umstellen Besonders wichtig ist natürlich die Umstellung der Ernährung. In der Weihnachtszeit sind Plätzchen, fette Braten und schmackhafte Leckereien allgegenwärtig. Doch wenn Sie nun in die Phase der Diät eintreten möchten, sollten Sie Ihre Ernährung auf eine eiweißreiche und kohlenhydratarme umstellen. Ebenso sollten Sie das Fett in den Speisen minimieren, um eine Gewichtsreduktion zu erlangen. Doch warum sollten Sie die Kohlenhydrate reduzieren? Bei der Aufnahme von sättigenden Kohlenhydraten wie Zucker im Weißbrot steigt der Insulinspiegel im Körper an. Dies geht oftmals mit einer sogenannten Heißhungerattacke einher. Sie sollten daher eher Kohlenhydrate verzehren, die lange sättigen. Diese finden sich in Vollkornbroten oder Vollkornnudeln. Die Süßigkeiten müssen jedoch nicht vom Speiseplan gestrichen werden. Vielmehr sollten Sie Süßigkeiten bewusster und in geringen Mengen verzehren. So können Sie sich am Abend mit einem Stück Schokolade belohnen. Wenn Sie sich selbst kontrollieren und nicht eine ganze Rippe oder Tafel verzehren, dann schadet auch das Stück Schokolade nicht.
19.12.2019 | 05:50

Wer kann der Polizei weiterhelfen?

Der Brandenburger Kriminalpolizei liegt nun ein Phantombild des Täters, einer am Samstag, 16. November 2019 angezeigten sexuellen Nötigung vor. Die Geschädigte beschrieb den Mann als etwa 35 Jahre alt, zwischen 165 -170 cm groß und von südländischem Aussehen. Er sprach nur gebrochenes Deutsch. Der Unbekannte hat eine stoppelige Glatze, keinen Bart und leichte Segelohren. Bekleidet war er zur Tatzeit mit einer grünen Jacke nach Art einer Bomberjacke, vermutlich meiner Jeans mit einem Gürtel und dunklen Sportschuhe. Die Kriminalpolizei fragt nun: Wer kennt den auf dem Phantombild gezeichneten Mann? Wer kann Hinweise zur seiner Identität oder seinem Aufenthalt machen? Außerdem sucht die Kriminalpolizei nach Zeugen der Tat oder Menschen die Hinweise zum Tatverdächtigen geben können. Ihre Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Brandenburg unter der Telefonnummer 03381 560-0 oder über das Hinweisportal im Bürgerportal der Polizei im Internet entgegen.   Anbei die Originalmeldung vom 18. November 2019: 2880 Stadt Brandenburg an der Havel, Neustadt, Kreuzung Werder- und Blumenstraße Polizei sucht Täter einer sexuellen Nötigung Samstag, 16 November 2019, 03:50 Uhr Eine 31-Jährige kam am frühen Samstagmorgen am Brandenburger Hauptbahnhof an und wollte zu Fuß nach Hause laufen. Sie lief dazu vom Bahnhof kommend die Werderstraße entlang. Etwa auf Höhe des Kreisverkehrs in der Werderstraße bemerkte die Frau einen Mann auf der anderen Straßenseite, der in gleicher Richtung lief. Kurz hinter der Einmündung der Blumenstraße wechselte der Mann die Straßenseite und sprach die Frau an. Er fragte sie, ob sie Sex mit ihm haben wolle. Die Frau lehnte dies ab und erkannte, dass der Mann bereits seine Hose geöffnet hatte und sein Geschlechtsteil heraushing. Die 31-Jährige versuchte weiterzugehen, als der Mann sie am Arm packte, auf seine Knie sank und versuchte sich ihrem Intimbereich zu nähern. Die Frau riss sich los, wobei sie stürzte. Sie drohte dem Mann dann mit der Polizei, woraufhin dieser die Flucht in Richtung Bahnhof ergriff. Die Frau ging nach Hause und erstattet am Samstagmittag Anzeige bei der Polizei. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen sexueller Nötigung gegen den bislang Unbekannten und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Die Geschädigte beschrieb den Mann als etwa 35 Jahre alt, zwischen 165 -170 cm groß und von südländischem Aussehen. Er sprach nur gebrochenes Deutsch. Er hat eine stoppelige Glatze, keinen Bart und leichte Segelohren. Bekleidet war er mit einer grünen Jacke nach Art einer Bomberjacke, vermutlich einer Jeans mit einem Gürtel und dunklen Sportschuhe.
16.12.2019 | 06:47

Bombenentschärfung in Potsdamer Pirschheide

Eine 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe russischer Herkunft aus dem Zweiten Weltkrieg ist bei der systematischen Kampfmittelsuche südöstlich der Zeppelinstraße in der Pirschheide gefunden worden. Die Entschärfung des Blindgängers soll am Dienstag, 17. Dezember, durch Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg erfolgen. Um den Fundort wird ab 8.30 Uhr ein Sperrkreis von rund 800 Metern eingerichtet. Das Seminares SeeHotel und die Wassersportfreunde Pirschheide e.V. Potsdam, die sich im Sperrgebiet befinden, wurden bereits im Vorfeld informiert. Darüber hinaus sind keine Menschen betroffen, sodass auch nicht evakuiert werden muss. Insgesamt ist die gefundene Fliegerbombe der Weltkriegssprengkörper 202 seit 1990 in der Landeshauptstadt. In dieser Statistik werden Fliegerbomben ab 100 Kilogramm erfasst. Einschränkungen für den Verkehr gibt es in der Zeppelinstraße. Diese wird ab 8.30 Uhr zwischen Bahnhof Potsdam Pirschheide und Geltow gesperrt. Autofahrer, die stadtauswärts in Richtung Werder unterwegs sind, umfahren die Sperrung am besten über die Forststraße und den Werderschen Damm. Auch stadteinwärts wird der Verkehr über Am Wasser und Werderscher Damm nach Potsdam West geleitet. Von den Sperrungen betroffen sind auch die Regionalbahnlinie 23 sowie die Buslinien 580 und 631. Ab 8.30 Uhr werden die Busse die Umleitungsstrecke fahren, die Regionalbahnlinie wird unterbrochen. HIER kann eine adressgenaue Karte zum Sperrkreis eingesehen werden. Aktuelle Infos zu Sperrungen und der Entschärfung erhalten Sie am Dienstag im Internet und auf Twitter. Etwa 90 Helferinnen und Helfer aus der Stadtverwaltung, von der Berufsfeuerwehr, Bundespolizei und Polizei werden am Dienstag im Einsatz sein, um den Sperrkreis zu stellen und abzusichern. Informationen rund um die Entschärfung und den Sperrkreis erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt Potsdam unter der Service-Nummer 115.
03.12.2019 | 13:41

Regionale Charity-Aktionen zur Weihnachtszeit

Weihnachten ist das Fest der Liebe - und so liegt es nicht fern, dass Organisationen - gerade in der Weihnachtszeit - Aktionen für den guten Zweck auf die Beine stellen. Wir haben uns in unserer Region mal umgeguckt und folgende Charity-Aktionen gefunden:   Peter, Marie und die verlorenen Kinder (AWO Potsdam) - Theaterstück Peter Pan, die Hauptfigur in James Metthwes Barries Roman, ist ein Kind, das nicht erwachsen wird. Es lebt in einer selbst erdachten Welt, in der u.a. verlorene Kinder Sehnsucht nach Bindung haben. „Der größte Schatz ist der in Deinem Kopf“ steht auf dem Graffiti, das ein lesendes Mädchen zeigt. Aus den Buchseiten klettern Fantasiefiguren… Was die Geschichte von Peter Pan und der Schatz im Kopf verbindet und was beides mit der Gründerin der Arbeiterwohlfahrt, Marie Juchacz, zu tun hat, wurde unter der Regie von Marita Erxleben in ein Tanztheaterstück übersetzt. Neben professionellen Tänzer*innen und Schauspieler*innen stehen vor allem junge Darsteller*innen aus den AWO-Einrichtungen auf der Bühne. Eine Tanzproduktion zum 100. Geburtstag der Arbeiterwohlfahrt. Getanzt und gespielt von jungen Menschen aus Potsdam. Wann: 04.-05.12.2019, jeweils 10 und 17 Uhr Wo: Waschhaus Potsdam, Schiffbauergasse 6, 14467 Potsdam Eintritt frei! Weitere Infos gibt es HIER! ___________________________________________________________________________________________________________________ 2.000 Geschenke für Kinder werden verpackt (Neues Potsdamer Toleranzedikt) - Weihnachtsspenden-Aktion Das Hilfe-Portal Helpto des Vereins Neues Potsdamer Toleranzedikt wird 2.000 Geschenke an bedürftige Kinder verteilen und ihnen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Denn im Land Brandenburg gibt es viele Kinder, die in bedürftigen Familien aufwachsen. Gerade zur Weihnachtszeit spüren die Kinder die sozialen Unterschiede besonders deutlich. Der Verein will all diesen Kindern eine kleine Freude zu Weihnachten bereiten. Der Verein will den Kindern und ihren Familien zeigen, dass sie dazugehören und jemand sich für sie einsetzt. Der Verein sagt: Ihr gehört dazu! ❤ Die Geschenke sind für 3 bis 10-jährige Kinder gedacht und haben einen Wert von rund 5 Euro. Jedes Geschenk hat einen identischen Inhalt und enthält ein Buch, einen Schoko-Weihnachtsmann, ein Kuscheltier, ein Malbuch und Malstifte, und weitere kleine Überraschungen. Verteilt wird über die Tafeln, Gemeinschaftsunterkünfte und soziale Einrichtungen in verschiedenen Brandenburger Städten, so in Oranienburg, Cottbus, im Landkreis Dahme-Spree, Falkenberg/ Elster, Neuruppin, Großbeeren und Potsdam. Weitere Informationen zu der Spendenaktion gibt es HIER! ___________________________________________________________________________________________________________________ Von Herzen Tour (AWO Potsdam) - mobiler Weihnachtsmarkt Kinderaugen und tausend kleine Lichter funkeln um die Wette. Die mit Tannengrün und bunten Kugeln geschmückten Buden stehen dicht an dicht und umrahmen einen einladenden Weihnachtsmarkt – darüber der sternenklare Nachthimmel. Es duftet nach Zuckerwatte, Entenkeulen und Punsch. Das Bimmeln der Kindereisenbahn mischt sich mit Chorgesang, Melodien, die man noch auf dem Nachhauseweg summt… An den mit Sternen, Tannengrün und Lichterketten geschmückten Weihnachtsbuden gibt es alles, was das Herz begehrt: Rosenkohl und Gänseragout, Eintopf aus der Goulaschkanone, wärmender Apfelpunsch, Zuckerwatte, Waffeln, Kaffee und Tee, Weihnachtslieder, besinnliche Rockmusik und Kinderprogramm – und alles kostenfrei für die Gäste. Mit dabei sind wie im Vorjahr Moderator Attila Weidemann, die BIG BEAT BOYS, der AWO-Chor und die Potsdamer Klinikclowns. In diesem Jahr erstmalig an fünf Standorten in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und Havelland: 10. Dezember 15:00 - 19:00 Uhr Rathenow / Schleusenplatz 12. Dezember 15:00 - 19:00 Uhr Bad Belzig / Platz vor dem "Trollberg" 18. Dezember 14:00 - 18:00 Uhr Potsdam / Campus Röhrenstraße 19. Dezember 15:00 - 19:00 Uhr Potsdam / Marktplatz Potsdam - Schlaatz (vor der AWO Schatzruhe) 20. Dezember 15:00 - 19:00 Uhr Potsdam / Wohnanlage für Wohnungslose und Geflüchtete/Lerchensteig Spendenkonto: Motto: VON HERZEN AWO Bezirksverband Potsdam e.V. Deutsche Kreditbank Berlin BLZ: 12030000 Kontonummer: 482109 BIC: BYLADEM1001 IBAN: DE71120300000000482109 Weitere Infos gibt es HIER! ___________________________________________________________________________________________________________________ Weihnachtsfreude weitergeben (MyPlace/Potsdamer Tafel) - Spendenaktion Wenn die Adventszeit vor der Tür steht, bedeutet das für die Meisten: auf dem Weihnachtsmarkt Punsch trinken, Lebkuchen essen und durch die Geschäfte der geschmückten Innenstadt bummeln. Doch längst nicht alle Menschen können sich das leisten, gerade in der Vorweihnachtszeit müssen sie auf Vieles verzichten. MyPlace-SelfStorage und die Tafeln sammeln deshalb jedes Jahr zur Weihnachtszeit Geschenke für Bedürftige in verschiedenen Städten in Deutschland. Wann: 12.11. - 14.12.2019 Wo: Friedrich-Engels-Straße 80 / 14473 Potsdam / Tel 0331 - 9680 9100 Originalverpackte und haltbare Lebensmittel. Weitere Informationen zur Spendenaktion finden sie unter potsdam@myplace.de oder auf den Websites von MyPlace und der Potsdamer Tafel. ___________________________________________________________________________________________________________________ Sterntaler (MAZ) - Spendenaktion In der Adventszeit starten in den Lokalredaktionen der Märkischen Allgemeinen Zeitung wieder die traditionellen Sterntaler-Aktionen. Kurz vor Weihnachten sammeln sie für Hilfsprojekte und Menschen, die in Not geraten sind –um ihnen ein möglichst schönes Fest zu bereiten. Dazu gehören auch Geschenke, die sie sich ohne die Spenden nicht leisten könnten. Die Spendenaktion ist in den vergangenen Jahren zu einem immer größeren Erfolg geworden. Teilweise kamen in den Lokalredaktionen jeweils mehr als 10.000 Euro zusammen. HIER gibt es einen Überblick, welche Familien und Einrichtungen in diesem Jahr unterstützt werden und, wie die Teilnahme funktioniert. ___________________________________________________________________________________________________________________ Potsdam wichtelt (Potsdamer Bürgerstiftung) - Wichtelaktion Wichteln für das Wir-Gefühl: Am Nikolaustag, den 6. Dezember 2019, hängen wieder überall in der Stadt kleine Päckchen und Geschenke! Potsdam wichtelt! Was wichtelst Du? Alle Menschen in Potsdam sind eingeladen, am 6. Dezember morgens (oder auch schon am 5. Dezember abends spät), kleine Geschenke zu packen und in der Stadt öffentlich aufzuhängen, an Laternen, Zäunen, Türklinken, Fahrradständern. Wenn alle mitmachen, bekommt an diesem Tag jeder Mensch in Potsdam eine nette Überraschung von seinen Mitbürger*innen. Eine Aktion für mehr „Wir-Gefühl“ und ein freundliches Miteinander in unserer Stadt! So geht’s: 1. Ein kleines Geschenk besorgen, z.B. einen Stift, ein Radiergummi, einen schönen Tee, eine Kerze…(nicht wertvoll, aber nett…) 2. Hübsch einpacken 3. Mit Anhänger „Potsdam wichtelt!“ versehen! (Anhänger zum Ausdrucken geht es hier. Flyer mit Anhängern gibt es auch an vielen Orten in der Stadt z.B. bei den Filialen der Bäckerei Fahland, Bäckerei Exner…, oder selber machen!) Weitere Infos zur Wichtelaktion gibts HIER! ___________________________________________________________________________________________________________________ Haben wir eine Charity-Aktion vergessen? Kein Problem, schreibt einfach eine Mail an studio@radio-potsdam.de - vielen Dank!
28.11.2019 | 06:27

Die Polizei bittet um Hinweise zur Identität eines unbekannten Toten

Die Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Brandenburg an der Havel versucht seit Oktober dieses Jahres die Identität eines tot aufgefundenen Mannes herauszufinden. Bisher erbrachten die geführten Ermittlungen und Abgleiche der Vermisstenanzeigen keine Ergebnisse. Der unbekannte Mann wurde am 10.10.2019 von Pilzsammlern in einem Waldstück nahe der Autobahn 10, zwischen der AS Ferch und der Ortschaft Neuseddin gefunden. Er hatte sich dort an einem Baum erhängt. Der sehr schlechte Zustand der Leiche weist darauf hin, dass er bereits seit längerer Zeit, mutmaßlich seit Februar 2019 dort hing. Die geführten Ermittlungen und gerichtsmedizinischen Untersuchungen ergaben keinerlei Anhaltspunkte für eine fremde, todesursächliche Gewalteinwirkung. Auf Grund eines bei dem Mann aufgefundenen Abschiedsbriefes geht die Kriminalpolizei von einem Suizid aus. Der Brief war unterzeichnet mit „Steff…“ (siehe Bild 6).   Der Tote hatte keinerlei Ausweispapiere, Handys oder andere identifizierende Gegenstände bei sich. Die Polizei versucht mit der Veröffentlichung von Gegenständen, die bei dem Toten gefunden wurden, seine Identität mit Hilfe der Bevölkerung festzustellen. Die Polizei fragt, wer die Gegenstände erkennt oder wer einen Bekannten bzw. Verwandten, auf den die Personenbeschreibung passt, vermisst. Eine Tagesfahrkarte, die bei dem Mann gefunden wurde, weist auf eine Fahrt zwischen Mühlbeck (wahrsch. Gemeinde Muldestausee in Sachsen-Anhalt) und der Stadt Dessau in Sachsen-Anhalt hin. Beschreibung des Mannes: - ca. 30-40 Jahre alt - ca. 1,70-1,75 cm groß - schmale bis dünne Statur (Kleidergröße „S“)   Beschreibung der Bekleidung und der aufgefundenen Gegenstände: Bild 1: Bei der Herrenarmbanduhr handelt es sich um eine silberfarbene Armbanduhr der Marke Mike & Ellis mit blauem Ziffernblatt.   Bild 2: Rechteckige Brille mit schwarzfarbenem Rahmen   Bild 3: Silberfarbener Schlüssel und drei Schlüssel an einem Bund   Bild 4: schwarze, lederartige Brieftasche mit zwei Sichtfenstertaschen, Kreditkartenschlitzen und Münzgeldfach; innerhalb der Brieftasche wurde eine Visitenkarte der BGHM – Berufsgenossenschaft Holz und Metall; Industriepark Wolfen; Bezirksverwaltung Dessau; 06842 Dessau-Roßlau gefunden. Eine Nachfrage dort erbrachte jedoch keine Hinweise auf die Identität des Toten.   Bild 5: blau-schwarzer Rucksack   Ohne Bild: blaufarbene Turnschuhe mit leichten schwarzen und gelben Musterverzierungen Aufschrift ,,AIR STAR“.   Hinweise zur Identität des Toten nimmt die Polizeiinspektion Brandenburg unter 03381-560-0 entgegen.
27.11.2019 | 06:30

Die Polizei warnt vor „falschen Polizisten“

Erneut meldeten sich mehrere Senioren aus dem Fläming bei der Bad Belziger Polizei und teilten mit, dass sie am Montagnachmittag einen Anruf von angeblichen Polizisten erhalten hätten. Mit der typischen Masche versuchten die Anrufer ihre „Opfer“ zu verunsichern und sie im weiteren Verlauf über ihre Vermögenswerte auszufragen. Die Gespräche wurden jedoch beendet, bevor es zu Geldforderungen kam. Dass die Täter das Telefongespräch beenden und ihre Masche auf mehrere Anrufe aufteilen ist nicht ungewöhnlich. Zunächst versuchen sie mit dem Ersttelefonat die Angerufenen zu verunsichern, dann aber mit seriös klingenden Worten das Vertrauen zu erschleichen und in geschickter Gesprächsführung die Rentabilität abzuchecken. Oftmals kommt es dann noch zu einem zweiten Anruf, indem es dann schon zu Geldforderungen oder der Herausgabe von Wertgegenständen kommen kann. („Wir stellen ihre Sachen sicher, damit sie den Dieben nicht in die Hände gelangt!“). Davor kann die Polizei immer wieder nur ausdrücklich warnen! Die Polizei rät sich niemals auf solche oder ähnliche dubiosen Geldforderungen, von wem auch immer und unter welchem Vorwand auch immer einzulassen. Die Polizei fordert Bürger auf niemals am Telefon ihre finanzielle Situation zu schildern oder ihre Geldverstecke zu verraten. Im Zweifelsfall beenden Sie das Telefonat! …und rufen sie anschließend ihre örtliche Polizeidienststelle unter der öffentlich bekannten oder im Telefonbuch eingetragen Telefonnummer an.   Verhaltensweisen im Überblick: - Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. - Geben Sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis. - Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. - Vereinbaren Sie einen späteren Gesprächstermin, damit Sie in der Zwischenzeit die Angaben z.B. durch einen Anruf bei Ihren Verwandten oder einem Rückruf bei der örtlichen Polizei überprüfen können. - Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer nicht mit Namen melden, wenn Sie sich als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. - Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann. - Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. - Rufen Sie die Polizei zurück. Verwenden Sie dazu die öffentlich bekannte Telefonnummer – ABER NICHT die Nummer, die die Anruferin oder der Anrufer Ihnen möglicherweise gegeben hat oder die auf dem Display angezeigt wurde! - Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers. - Bevor Sie jemanden Ihr Geld geben wollen: Besprechen Sie die Angelegenheit mit einer Person Ihres Vertrauens. Wenn Ihnen die Sache „nicht geheuer ist“, informieren Sie bitte Ihre örtliche Polizeidienststelle. - Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind AUCH NICHT DER POLIZEI! - Haben Sie bereits eine Geldübergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei. - Die erreichen sie unter der Nummer 110! - Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. - Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden? Zeigen Sie die Tat unbedingt an. Dies kann helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere zu sensibilisieren und die Täter zu überführen. - Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an die Telekom. - Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zu Hause, sondern in der Bank oder einem Schließfach auf.   Weitere Hinweise finden Sie unter anderem auch im Bürgerportal der Polizei des Landes Brandenburg.
15.11.2019 | 05:46

Die Polizei sucht diesen Mann

Die Mutter einer 16-Jährigen zeigte einen Tag nach der Tat über die Internetwache eine Nötigung zum Nachteil Ihrer Tochter an. In der Zeugenvernehmung beschrieb die 16-jährige Potsdamerin, dass sie nach der „Potsdamer Erlebnisnacht“ auf dem Weg nach Hause war und an der Haltestelle „Campus Fachhochschule“ – Kiepenheuerallee aus dem Bus ausstieg und weiter in Richtung Hannes-Meyer-Straße lief. Sie benutzte dafür eine Abkürzung über einen unbeleuchteten Feldweg. Hier bemerkte sie einen Mann, der ihr offensichtlich folgte. Trotz schnelleren Schrittes holte dieser Mann sie ein und versuchte sie nach ihren Angaben ohne etwas zu sagen an der Schulter zurückzuziehen. Als sie sich davon befreien konnte soll der Unbekannte sie weiterhin am Arm festgehalten haben. Sie schüttete dem Mann daraufhin einen Becher Seifenblasenwasser ins Gesicht, welches sie noch bei sich trug. Der Unbekannte ließ sie daraufhin los und sie rannte weg. Sie blieb unverletzt. Der Mann soll sie dann noch kurz verfolgt haben, danach jedoch verschwunden sein. Staatsanwaltschaft und Polizei werten diese Tat als strafbare Nötigung und haben nach den Beschreibungen der Jugendlichen ein Phantombild des Mannes anfertigen lassen. Mit diesem sucht die Polizei nun nach dem Unbekannten, der während der Tat nicht sprach. Er hatte jedoch eine Tasche in der Art einer Geigentasche dabei. Weiterhin sucht die Polizei zwei Jugendliche als Zeugen, die zusammen mit der Geschädigten aus dem Bus an der Haltestelle „Campus Fachhochschule um ca. 21.35 Uhr ausgestiegen sind. Diese könnten möglicherweise auch Angaben zu dem unbekannten Täter machen und werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Der Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 35-40 Jahre alt ca. 1,70 m groß etwas pummelige Figur breites Gesicht mit südländisch-dunkler Gesichtsfarbe braune, längliche Augen schwarze, lockige, kurze Haare rotes T-Shirt schwarze Schuhe, schwarze, weite Jeans Wer den abgebildeten Mann kennt oder Hinweise auf seine Identität geben kann, wird gebeten, sich bei der Potsdamer Polizei unter 0331-5508-0 zu melden.
11.11.2019 | 15:22

Der große Radio Potsdam Thementag: 30 Jahre Mauerfall (komplett zum Nachhören)

Wir reisen mit Ihnen in das Jahr 1989 und erleben den 9. November noch einmal. Wir sprechen mit Menschen aus Potsdam, mit Musikern, mit Bürgerrechtlern und Politikern, die damals mitten im Geschehen waren, tauchen ein in die Charts aus Ost UND West und wollen wissen, was die Menschen damals bewegt hat. Wir lassen aber auch junge Menschen zu Wort kommen, die ihre ganz eigenen Fragen haben zur friedlichen Revolution von 1989. Willkommen zur Zeitreise, der Thementag „30 Jahre Mauerfall“ auf Radio Potsdam.   Los gings um 9 Uhr mit Jule Adam - und sie hat mit Walter Momper (dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister von West-Berlin), Günther Jauch (Moderator und seit 30 Jahren Einwohner von Potsdam), Manfred Kruzcek (einem Potsdamer Bürgerrechtler und Triathlet der ersten Stunde) und Roland Schulze (seit 30 Jahren Baudenkmalpfleger und Retter der Potsdamer Angerkirche) geredet. Die vollen zwei Stunden Inhalt gibt es hier zum Nachhören:   Weiter gings um 11 Uhr mit Frank Symrek - in seiner Sonderausgabe von "Smyrek trifft" hat er Matthias Platzeck (1989 Bürgerrechtler, später Oberbürgermeister von Potsdam und Ministerpräsident von Brandenburg) getroffen. Das ganze Gespräch gibts hier zum Nachhören:   Und auch unsere Chartsendung durfte natürlich nicht fehlen: Radiowecker Tobi Brauhart und Musikchef Tommi Koch haben sich ab 12 Uhr zusammen getan und die Top10-Top10-Show gemacht. Die 10 beliebtesten Songs 1989 aus dem Osten UND aus dem Westen. Die komplette Sendung plus die besten Hits 1989 gibts ebenfalls zum Nachhören:   Was ist eigentlich mit den Menschen, die den Tag und allgemein die Zeit vor 30 Jahren gar nicht mitbekommen haben? Caro Kahn, Domi Krebs und Jan Lohan haben sich ab 14 Uhr in der Jugendsendung damit beschäftigt: Welche Rolle spielt der Mauerfall für unser Leben? Wie haben unsere Verwandten den Tag erlebt? Was haben Sie am 9. November 1989 gemacht? Und können wir uns das Leben damals überhaupt vorstellen? Die drei haben es raus gefunden - die Antworten gibts hier:   Ab 16 Uhr haben wir sogar für eine Stunde unseren Sendernamen gewechselt: Von Radio Potsdam zu 100,6 - mit unglaublichem Originalmaterial vom 10. November 1989. Bis heute gibt es zwischen dem ehemaligen privaten Sender in Westberlin und Potsdam einige Verbindungen. Jule Adam hat mit Detlef Hunger, Carsten Hopf und Oliver Dunk gesprochen - alle drei haben damals bei 100,6 gearbeitet. Wie Radio von damals klang gibt es hier zum Nachhören:   Ab 17 uhr gings dann langsam aber sicher zu dem Zeitpunkt, an dem damals der "Startschuß" für die Reisefreieheit gegeben wurde. Hier die 17 Uhr...   ... und hier die 18 Uhr Stunde:                
08.11.2019 | 18:02

30 Jahre Mauerfall – Themenwochen-Tag 5

Es ist einer der legendärsten Tage der deutschen Geschichte. Der 9. November 1989 – der Tag an dem alles anders wurde. Die deutsch-deutsche Grenze wird geöffnet, die friedliche Revolution gilt als geglückt. Anlass genug, uns in dieser Woche komplett dieser Thematik zu widmen. Wir sprechen mit den unterschiedlichsten Menschen über ihre Erfahrungen und Geschichten. Und am 9. November 2019 hören sie dann unseren Höhepunkt zum Mauerfall mit der Musik von damals, den Menschen von damals und auch den Nachrichten von damals. Mitunter entstehen große Ereignisse aus Kleinigkeiten. Und die Geschichte des Mauerfalls kann man auch aus dieser Perspektive erzählen. Kollegin Vera Dost hat nachgeforscht, ob und wie sich die Geschichte der Maueröffnung als Ergebnis einer Kleinigkeit erzählen lässt:   Außerdem sind wir an den Zeitpunkt zurück gegangen, wo tausende DDR-Bürger in Polen, der Tcheschischen Republik und Ungarn in die Botschaften der BRD drängten und warteten. Etwas musste passieren. Das Innenministerium der DDR dachte sich: wir brauchen ein neues Reisegesetz. Einer der Juristen, die das Gesetz schrieben, war Gerhard Lauter. Und sein Sohn André hat uns verraten, wie das ablief:   Die Mauer hatte eine stattliche Länge von 156,4 Kilometern und wurde von insgesamt 11.500 Grenzschützern bewacht. Dass diese akribisch bewachte Grenze heute Geschichte ist, hat viel mit der Stimmung damals in der DDR zu tun. Der Potsdamer Historiker Jens Gieseke hat die damalige Situation für uns umrissen:   Weitere Infos zur Mauerfall-Themenwoche im Europa-Center in Berlin gibts HIER!  
07.11.2019 | 06:28

Wer kennt diesen Betrüger?

Eine Rentnerin erschien bei der Polizei, um einen Betrug, der sich über mehrere Monate hinzog anzuzeigen. Die Dame erhielt seit dem Dezember letzten Jahres Anrufe und Postsendungen, die ihre Mitgliedschaft in zahlreichen Gewinnspielgesellschaften bekanntgaben. Die Geschädigte versuchte alle angeblich abgeschlossenen Abonnements zu kündigen, erhielt jedoch immer wieder Schreiben und Anrufe. Am Freitag, den 05.07.2019, rief schließlich eine angeblich Mitarbeiterin einer Verbraucherzentrale an und teilte der Geschädigten mit, dass sie gleich einen Anruf eines Anwalts erhalten werde, der mit einem Pfändungsbeschlusses beauftragt wurde. Die Geschädigte nahm an, dass dies etwas mit den zahlreichen Abonnements zu tun haben könnte, die sie angeblich abgeschlossen hätte. Kurz darauf erhielt die Dame wie angekündigt den besagten Anruf eines falschen Anwalts, der der Geschädigten einredete, dass sie Bargeld von ihrem Konto abheben soll, damit dieses nicht gepfändet werden könne. Das Geld wäre in bar bei ihr zuhause sicherer. Dies tat die Dame und hob mehrere Tausend Euro von ihrem Konto ab. Kurz darauf wurde sie abermals von dem falschen Anwalt angerufen, der sich nun erkundigte, ob Geschädigte das Bargeld geholte hätte. Weiterhin fragte er sie nach weiteren Wertgegenständen aus. Der falsche Anwalt schlug nun vor, dass jemand das Bargeld und die Wertgegenstände bei der Frau zuhause abholt, damit diese bei der drohenden Pfändung nicht verloren gehen. Gesagt, getan, wenige Minuten später klingelte es an der Haustür und der auf dem Fahndungsbild gezeigte Mann erschien, um das Bargeld und die Wertgegenstände in Empfang zu nehmen. Die Frau erschien einige Tage später bei der Polizei um den Betrug anzuzeigen, da sie nun weder etwas von Gewinnspielen, noch von einem Anwalt hörte oder etwas von ihren Besitztümern wiedersah. Personenbeschreibung: - männlich - etwa 30 – 35 Jahre alt - etwa 1,60 – 1,65 m groß - dunkle Augenfarbe - dunkelbraune Haarfarbe - mitteleuropäischer Phänotyp - sprach akzentfrei Deutsch - schlanke Gestalt - trug eine graue Stoffhose und einen Blazer Die Kriminalpolizei fragt: Wer erkennt den unbekannten Tatverdächtigen, der am 05.07.2019 eine ältere Dame in Waldstadt II in Potsdam um mehrere Tausend Euro und wertvollen Schmuck betrog? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Potsdam unter der Rufnummer 0331 5508-0 zu melden oder bei jeder anderen Polizeidienststelle des Landes Brandenburg.
06.11.2019 | 12:45

30 Jahre Mauerfall – Themenwochen-Tag 3

Es ist einer der legendärsten Tage der deutschen Geschichte. Der 9. November 1989 – der Tag an dem alles anders wurde. Die deutsch-deutsche Grenze wird geöffnet, die friedliche Revolution gilt als geglückt. Anlass genug, uns in dieser Woche komplett dieser Thematik zu widmen. Wir sprechen mit den unterschiedlichsten Menschen über ihre Erfahrungen und Geschichten. Und am 9. November 2019 hören sie dann unseren Höhepunkt zum Mauerfall mit der Musik von damals, den Menschen von damals und auch den Nachrichten von damals. Radiowecker Tobi Brauhart hat mit der Kollegin Vera Dost gesprochen. Die hat in den letzten Tagen nämlich mit vielen Historikern gesprochen und gefragt, wie es überhaupt dazu kam, dass die Mauer "einfach so" verschwand. Die Antwort gibts hier zum Nachhören:   1961 wurde die Mauer von der DDR gebaut, weil auch damals viele Menschen entschieden, dass sie lieber in der Bundesrepublik leben wollten. Aber wie wurde der Mauerbau in der DDR gesehen? Historiker Mario Keßler vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam kennt die Antwort - und zum Nachhören gibts die natürlich hier:   Und auch das Potsdamer Hans-Otto-Theater lädt am Samstag zu einem Abend unter dem Titel „Grenzerfahrung“. Ein Teil dieses Abends ist ein Videoschnipselvortrag von Jürgen Kuttner. Er hat uns verraten, was sich hinter diesem Format verbirgt:   Weitere Infos zur Mauerfall-Themenwoche im Europa-Center in Berlin gibts HIER!  
30.10.2019 | 10:00

Sabrina gewinnt die Malediven 2019!

Mit Radio Potsdam auf die Malediven "Länger hören - weiter fliegen" Sabrina ist die glückliche Gewinnerin unserer Malediven-Reise 2019. Gemeinsam mit Ihrem Mann - das hat sie bei "Tobi und den Radioweckern" am Morgen verraten, wird sie die Hochzeitsreisenachholen. Unsere Radiowecker Tobi und Jan - aus den Nachrichten um halb - konnten es einfach nicht lassen, sie ein bisschen an der Nase herumzuführen. Aber hört selbst: AKTION BEENDET. Mitmachen ist leider NICHT MEHR möglich!   Sagen Sie uns - gerne auch täglich - wieviele Stunden am Tag Sie Radio Potsdam hören. Wir legen für jede angefangene Stunde ein Los für Sie in den Lostopf. Sagen Sie uns also, dass Sie uns heute 12 Stunden gehört haben, dann sind das 12 Lose für Sie im Lostopf. Hören Sie uns morgen wieder 12 Stunden, dann einfach wieder hier registrieren und schon haben Sie 24 Chancen im Rennen. Wer fleißig ist, kann bis zum 29.10.2019 - 23:59:59 Uhr - viele, viele, viele Lose sammeln und seine Chancen auf eine unvergessliche Reise auf die Malediven so erhöhen. Radio Potsdam und Villa Hotels & Resorts bringen Sie auf die Malediven!   Radio Potsdam bringt Sie auf die Malediven Unter allen registrierten Hörerinnen und Hörern ziehen wir am 30.10.2019 in der Morningshow "Tobi & die Radiowecker" mit Tobi Brauhart die Gewinnerin oder den Gewinner. Seien Sie also zwischen 09:05 und 09:30 Uhr unbedingt telefonisch erreichbar! Denn genau dann ruft Tobi vielleicht genau Sie an und schickt Sie in den Urlaub auf die Malediven. Alles inklusive: Flug und Hotel für zwei Personen (1 Woche inkl. Halbpension [Frühstück, Abendessen], Tee und Kaffee). Tolle Angebote für Ihren Urlaub auf den Malediven gibts übrigens auch hier: Aktion beendet! Teilnehme leider nicht mehr möglich! Und hier gibts einen kleinen Vorgeschmack auf das, was unsere Gewinner in Ihrem Urlaub auf den Malediven erwartet: Bitte beachten Sie unsere rechtlichen Hinweise: TEILNAHME AB 18 JAHRE Die Bewerbung für dieses Spiel erfolgt über das „Anmeldeformular“ auf https://www.radio-potsdam.de oder On-Air im Programm. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist nur höchstpersönlich möglich. Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen, ansonsten kann der Teilnehmer ohne Weiteres jederzeit von der Teilnahme ausgeschlossen werden. Gewinnansprüche sind nicht übertragbar. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Dem Gewinner ist es untersagt, seinen Gewinn an eine dritte Person weiter zu veräußern. Verstößt der Gewinner gegen diese Regel, ist Radio Potsdam berechtigt, nachträglich den Gewinn abzuerkennen und zurückzufordern. Formulardaten Informationen die Sie in Online-Formulare eingeben (Kontakt, Anmeldung zur Senderführung, Wunschhits, Teilnahme an Gewinnspielen…) werden gespeichert und verwendet, um die gewünschten Dienste und Funktionen von Radio Potsdam nutzen zu können. Anschließend werden die Daten wieder gelöscht. Die Verarbeitung der in das Kontaktformular eingegebenen Daten erfolgt somit nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Auch bei telefonischer Teilnahme an Gewinnspielen werden die Teilnehmerdaten zur Durchführung des Gewinnspiels gespeichert und danach gelöscht. Möglicherweise müssen wir die Daten des Gewinners zur Gewinnabwicklung an Partner-Unternehmen weitergeben. Etwa, um den Gewinner auf eine Gästeliste zu setzen oder Tickets oder Gewinne versenden zu können.
25.10.2019 | 14:03

Die Themenwoche zum 23. Brandenburger Schlachtefest – Woche 2

Am 26. und 27. Oktober feiert der Verband pro agro gemeinsam mit den Brandenburger Fleischerinnen und Fleischer auf dem Gelände des Märkischen Ausstellungs- und Freizeitzentrums in Paaren im Glien das 23. Brandenburger Schlachtefest. In Erinnerung an die Tradition der winterlichen Vorratshaltung treffen sich zum Schlachtefest die Zunft des Fleischerhandwerks und weitere Genusshandwerker und präsentieren sich und ihre Produkte dem Publikum. Regionalität und Originalität werden erlebbar und die Besucher sind die Jury für die vor Ort ausgetragenen Wettbewerbe. Und wir bereiten uns - gemeinsam mit unseren Gästen - auf das 23. Brandenburger Schlachtefest vor. HIER GEHTS ZUR ERSTEN WOCHE. Unter anderem haben wir mit Markus Klosterhoff, Braumeister aus dem Finsterwalder Brauhaus, gesprochen. Was sein Bier so besonders macht und welches besondere Bier er auf dem Schlachtefest verkauft, gibts hier zum Nachhören:   Live im Studio war auch Norbert Janke, von der Bäckerei Janke - und mit im Gepäck hatte er zudem Kostproben für das gesamte Radio-Potsdam-Team. Wie die geschmeckt haben und was die Landbäckerei für das Schlachtefest vorbereitet hat, gibts hier zum Nachhören:   Ebenfalls hat Andy Neumann, von der Fleischerei Neumann, uns besucht: Er ist Fleischer der traditionellen Hausschlachtung - was das genau heißt, wie seine Arbeit aussieht und wie er dazu gekommen ist, hat er uns verraten:   Telefoniert haben wir zudem noch mit Henry Schneider, vom Fischer Schneider. Bekannt sind die vor allem für ihre Fischsuppen und das Karpfenschnitzel. Er hat uns verraten, was die so besonders macht und ob wir auch auf dem Schlachtefest in den Genuss dieser Delikatessen kommen:   Und auch die womöglich frischeste Art von Saftzubereitung gibts auf dem Schlachtefest zu bestaunen. Am Telefon war Rico Klimmek von der Mosterei Klimmek aus Angermünde. Er hat uns verraten, auf welchen Dingen der Fokus der Mosterei liegt. Alles zum Nachhören ebenfalls hier:   Alle weiteren Infos zum 23. Brandenburger Schlachtefest gibt es hier:
22.10.2019 | 05:33

Wie schütz ich mich am besten vor Einbrüchen?

„Landkreis Teltow Fläming, Blankenfelde, Erich-Klausener-Straße bis Samstag, den 05.10.2019, 11:00 Uhr Einbruch in Einfamilienhaus Unbekannte Täter drangen gewaltsam in ein Einfamilienhaus in Blankenfelde ein und durchsuchten dieses nach Wertgegenständen. Die geschädigte Familie befand sich während der Tatzeit im Urlaub. Die kriminaltechnische Untersuchung des Tatortes wurde durchgeführt und die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Der entstandene Gesamtschaden ist derzeit noch nicht benannt.“ So oder so ähnlich könnte die Pressemeldung aussehen, wenn in Ihr Haus oder Ihre Wohnung eingebrochen wurde. Der Horror für jeden ist es, erholt aus dem Urlaub oder abends von einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause zurückzukehren und feststellen zu müssen, dass der Wohnraum durchsucht und Unbekannte in den höchst persönlichen Lebensraum eingedrungen sind, abgesehen natürlich von dem materiellen Schaden und Verlust, der mit solch einem Ereignis einhergeht. Erfahrungsgemäß ist in der „dunklen“ Jahreszeit wieder mit Einbrüchen in Wohnungen und Einfamilienhäuser zu rechnen. Um es den ungebetenen Gästen so schwer wie möglich zu machen und das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, so gut wie möglich zu minimieren, sollten einige Dinge zwingend in der Sicherung des Eigenheims beachtet werden. Hauptangriffsrichtung sind Fenster und Türen an Terrassen, von außen zugängliche Kellertüren und Zugänge zu Nebengelassen. Die Fenster oder Türen werden von den Einbrechern zumeist aufgehebelt. Scheiben werden auch oft zerschlagen, sodass durchgefasst werden kann, um das Fenster oder die Terrassentür von innen zu öffnen. Ziel der meisten Ganoven ist es, schnell an Bargeld oder wertvolle Gegenstände, wie Schmuck oder hochwertige Technik, zu gelangen. Durch mitunter einfache, aber effektive Sicherungsmaßnahmen können Sie die Wahrscheinlichkeit mindern, Opfer eines solchen Einbruchs zu werden. Sicher ist, dass in der dunklen Jahreszeit, die im Oktober beginnt, mehr Wohnungseinbrüche stattfinden, als beispielsweise in den Sommermonaten. In einer dunklen Umgebung erhoffen sich Einbrecher später oder gar nicht wahrgenommen zu werden, um ungestört in Häuser und Wohnungen zu gelangen. Ein weit verbreiteter Irrtum ist beispielsweise, dass Einbrecher meistens nachts in Häuser und Wohnungen einsteigen. Die Erfahrung zeigt, dass üblicherweise tagsüber eingebrochen wird. Die frühe Dämmerung in der dunklen Jahreszeit wird hierfür natürlich gern ausgenutzt. Denken Sie nicht, dass jeder Einbrecher ein Profi auf seinem Gebiet ist. Oft werden auch einfach gute Augenblicke genutzt, in denen eine Schwachstelle bemerkt wird. „Gelegenheit macht Diebe!“, heißt es nicht umsonst. Eine sichtbare Sicherungstechnik und äußere Maßnahmen zum Einbruchschutz können potentielle Einbrecher abschrecken. Denn je mehr für den Einbruchschutz getan wird, desto mehr Zeit müssen potentielle Diebe einplanen, um in das Objekt ihrer Begierde zu gelangen. Und Zeit ist, was Verbrecher meistens nicht haben, um unerkannt vom Tatort fliehen zu können. Was kann man nun tun, um sich vor einem Einbruch zu schützen? - Die Beleuchtung kann sowohl von innen mittels Zeitschaltuhren als auch von außen durch Bewegungsmelder die Grundlage dafür bieten, dass die Täter durch die abschreckende Wirkung des Lichtes von einer kriminellen Handlung absehen. - Ebenfalls können verbaute Videotechnik oder darauf hindeutende Hinweisschilder die Hemmschwelle der Täter erhöhen. Hier ist darauf zu achten, dass lediglich das eigene Grundstück im Wirkungsbereich der Kamera abgebildet ist! - Als größte Schwachstellen erwiesen sich in der Vergangenheit die Fenster oder bodentief verglaste Terrassentüren. Demnach sollten diese Angriffspunkte besonders gut mit einbruchsicheren Einbauten verstärkt werden, wie beispielsweise Rollläden mit Sperrwirkung, sodass diese nicht ohne weiteres hochgeschoben werden können! - Ebenso sollten Fenster zu jeder Zeit, auch wenn das Haus nur kurz verlassen wird, vollständig geschlossen und verschlossen werden. Das Gleiche gilt natürlich ebenso für Haustüren! Auch optische und akustische Alarmanlagen verfehlen ihre Wirkung selten, da diese unmittelbar die Aufmerksamkeit auf das angegriffene Objekt lenken. - Sind Sie oder Ihre Nachbarn im Urlaub, können Sie vorab die Übernahme bestimmter Aufgaben vereinbaren, wie zum Beispiel Wohnung betreuen, Briefkasten leeren und Kontrollgänge organisieren. Es geht darum, einen bewohnten Eindruck zu erwecken. - Sollten Sie einen Einbrecher bemerken, stellen Sie sich ihm nicht mutig in den Weg, sondern vermeiden Sie Gefahrensituationen für sich. Unterrichten Sie umgehend die Polizei von Ihrer Feststellung unter der Rufnummer 110. - Wohnen Sie in einem Mehrfamilienhaus, sollten sie darauf achten, dass die Eingangs-, Keller- und Bodentüren stets verschlossen gehalten werden. Haben Sie Ihren Schlüssel verloren, wechseln Sie unbedingt Ihren Schließzylinder aus. - Auch wenn Sie Ihr Haus/Ihre Wohnung nur kurz verlassen, ist es dringend geboten, die Tür nicht nur ins Schloss fallen zu lassen, sondern richtig abzuschließen. - Gekippte Fenster oder Terrassentüren sind genauso gut wie offene Fenster oder Türen. Also schließen Sie diese bei Ihrer Abwesenheit unbedingt. - Lassen Sie im Garten keine Leitern oder andere Aufstiegshilfen wie Gartenmöbel oder Mülltonnen stehen, sondern schließen Sie diese weg oder an. - Ein wichtiger Hinweis der Polizei: Sollten Sie auffällige Beobachtungen machen, die möglicherweise mit einem Einbruch in Verbindung stehen könnten, informieren sie bitte sofort die Polizei. Nur so können wir schnell erfolgversprechende Maßnahmen einleiten! Notieren Sie sich auch Kennzeichen und Beschreibungen verdächtiger Autos und Personen.  
22.10.2019 | 05:21

Verkehrseinschränkungen in ganz Brandenburg

An diesem Dienstag (22. Oktober) kann es auf Grund einer Versammlung in Form einer Sternfahrt nach Berlin im gesamten Land Brandenburg beginnend ab 5 Uhr zu umfangreichen Verkehrseinschränkungen kommen. Mit landesweiten Fahrten mit über hundert Traktoren und anderen Landmaschinen soll auf die schwierige Situation der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland aufmerksam gemacht werden. Der gesamte Einsatz wird mit über 600 Polizeibeamten, davon allein etwa 300 Bereitschaftspolizisten, absolviert. Die Polizei des Landes Brandenburg wird auf den mit der Versammlungsleiterin vorbesprochenen Streckenabschnitten für Verkehrssicherheit sorgen. In einem zuvor geführten Kooperationsgespräch zwischen Versammlungsleiterin und Polizei wurde deutlich gemacht, dass Autobahnen nicht und Kraftfahrstraßen nur in absoluten Ausnahmefällen auf kurzen Streckenabschnitten durch landwirtschaftliche Fahrzeuge befahren werden dürfen. Ziel ist es, die Beeinträchtigung anderer Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Über den Twittereinsatzkanal @PolizeiBB_E der Polizei des Landes Brandenburg wird unter dem Hashtag #PolBB2210 zum aktuellen Verlauf der Versammlung informiert. Auf folgenden Straßenabschnitten kann es durch das Befahren mit Landmaschinen zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen:   Route 1 Von Prenzlau über die B198 nach Angermünde bis zum Abzweig Rosinthal. Von dort auf der L200 nach Eberswalde. Von Eberswalde auf der L200 bis nach Bernau. Von Bernau über die B2 nach Berlin.   Route 2 Von Seelow über die B1 nach Müncheberg und Rüdersdorf bis nach Berlin.   Route 3 Von Lauchhammer über die B169 nach Elsterwerda. Auf der B101 von Elsterwerda über Bad Liebenwerda, Herzberg nach Jüterbog. Auf der B115 von Jüterbog nach Baruth/Mark. Auf der B96 von Baruth/Mark über Zossen bis nach Berlin.   Route 4 Von Bückwitz über die B5 nach Friesack und Nauen bis nach Berlin.   Route 5 Von Wittstock/Dosse über die L14 bis Kyritz. Auf der B5 von Kyritz bis nach Bückwitz. Ab Bückwitz vereinen sich die Routen 4 und 5.   Achtung - Änderungen der Streckenverläufe sind möglich.
18.10.2019 | 05:04

Die Themenwoche zum 23. Brandenburger Schlachtefest – Woche 1

Am 26. und 27. Oktober feiert der Verband pro agro gemeinsam mit den Brandenburger Fleischerinnen und Fleischer auf dem Gelände des Märkischen Ausstellungs- und Freizeitzentrums in Paaren im Glien das 23. Brandenburger Schlachtefest. In Erinnerung an die Tradition der winterlichen Vorratshaltung treffen sich zum Schlachtefest die Zunft des Fleischerhandwerks und weitere Genusshandwerker und präsentieren sich und ihre Produkte dem Publikum. Regionalität und Originalität werden erlebbar und die Besucher sind die Jury für die vor Ort ausgetragenen Wettbewerbe.       Und wir bereiten uns - gemeinsam mit unseren Gästen - auf das 23. Brandenburger Schlachtefest vor. HIER GEHTS ZUR ZWEITEN WOCHE. Zu Gast zum Auftakt unserer Themenwoche war Kai Rückewold (1 v. L.), Geschäftsführer der ProAgro:   Ebenfalls gesprochen hat Caro mit Herrn Dr. Himar Schwärzel (nicht auf den Bildern) - er ist der Apfelpapst aus Müncheberg. Um genau zu sein ist er Pomologe und Leiter des Obstgartens am ZALF Müncheberg. Was er mit dem Schlachtefest zu tun hat, hat er uns verraten:   Zu Gast war auch der Meat-Bringer Olaf Mahr (2 v. L.). Mitgebracht hat er uns - neben einer ganzen Menge an Infos - auch Kostproben aus seinem Betrieb. Worauf hier beim Fleisch besonders geachtet wird und wie's am Ende schmecht, gibts im Interview nachzuhören:   Justin Hosseini (2 v. R.), selbstständiger Fleischsommelier aus der Region, ist 22 Jahre alt und einer der jüngsten ausgelernten seines Fachs. Wo der Unterschied zwischen einem Fleischsommelier sowie einem Metzger liegt und was Justin für das 23. Brandenburger Schlachtefest vorbereitet hat, gibts hier im Interview zum Nachhören:   Auch Heino Glantz (1 v. R.), Mittelalter Böttcher aus Schönewalde/Glien, hat uns im Studio begrüßt. Was es mit diesem Handwerk auf sich hat und was er für das Schlachtefest vorbereitet hat, hat er uns ebenfalls im Interview verraten:   Alle weiteren Infos zum 23. Brandenburger Schlachtefest gibt es hier:
29.08.2019 | 10:26

Die Landtagswahl 2019 – Eine Einschätzung

Die Landtagswahl rückt näher – das heißt, am Sonntag, dem 1. September sind alle wahlberechtigten Brandenburgerinnen und Brandenburger aufgerufen, die Landesregierung zu bestimmen. Wählen gehen dürfen alle, die deutsche Staatsbürger und mindestens 16 Jahre alt sind. Wer am Sonntag wählen geht, hat eine große Auswahl unter verschiedenen Parteien und Kandidaten. Um einen Überblick zu geben, wo das Land aktuell steht und wofür die einzelnen Parteien eintreten, haben wir mit dem Politikwissenschaftler Prof. Gideon Botsch von der Universität Potsdam gesprochen.     1. Zum Einstieg wollten wir wissen, wie es im Land aussieht und was die größte Herausforderung für jede Regierung in Brandenburg ist:   2. Brandenburg verändert sich – und nicht immer entwickeln sich die Strukturen im Land schnell genug. In manchen Regionen wird mit dem Tempo wünschenswerter Entwicklungen gehadert und gefragt, wieso nicht einfach durchregiert wird. Wir fragten, wieso manche Projekte so langsam vorankommen:   3. Brandenburg ist ein Land, das sich weit in die Fläche dehnt. Regiert wird im berlinnahen Potsdam – einer Stadt, die seit vielen Jahren ununterbrochen wächst. In anderen Landesteilen sind seit der Wende viele Menschen weggezogen. Manche Bürger fragen sich, ob die Spitzenpolitiker über die Lage im Land wirklich informiert sind. Dazu sagt Professor Botsch:   4. An Bemühungen, das Land für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts zu wappnen, gab es einige: die Kreisgebietsreform sollte Verwaltung bürgernäher und effizienter machen, mit dem Parité-Gesetz für mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern gesorgt werden. Professor Botsch zieht Bilanz dieser beiden Projekte:   5. Ein Flächenland hat großen Charme – wartet aber auch mit teilweise sehr ungleichen Lebensverhältnissen auf. Allein die Fragen, wie der Umgang mit Geflüchteten aussehen soll, was aus der Lausitz wird und wie der Strukturwandel begleitet werden sollte, wird im Land sehr unterschiedlich beantwortet. Doch hier liegen nach Einschätzung von Gideon Botsch nicht nur Gefahren, sondern auch Chancen:   6. Nach diesem Rundumblick ins Land wenden wir uns den Parteien zu. Wie nehmen die Parteien das Land wahr, welche Visionen für Brandenburg haben sie und wofür stehen sie?   7. Das Ergebnis der Kommunalwahlen im Mai zeigt, dass sich das Parteiengefüge in der nächsten Legislaturperiode nicht nur graduell verändern wird. Doch weist Gideon Botsch daraufhin, dass das Rennen noch offen ist und es aus heutiger Sicht verschiedene Optionen für die Regierungsbildung gibt:   8. Ganz egal, wie die Wahl ausgeht und wer nachher die Amtsgeschäfte übernimmt – die zu lösenden Aufgaben haben es in sich. Aber es gibt auch noch unerschlossenes Potential im Land, das entwickelt werden könnte:   Zum Schluss noch eine Bitte: Gehen Sie wählen! Machen Sie von Ihrem demokratischen Grundrecht gebrauch. Wir sagen Ihnen nicht, was Sie wählen sollen. Wir bitten Sie nur, wählen zu gehen. Gestalten Sie aktiv die Zukunft unseren Brandenburgs mit. Vielen Dank!
28.08.2019 | 11:35

Stadtradeln: Tobi und die Radiowecker – JETZT ANMELDEN!

Seit 2008 treten Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Die Landeshauptstadt Potsdam nimmt vom 02. September bis 22. September 2019 am STADTRADELN teil. Alle, die in der Landeshauptstadt Potsdam wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen. Anmelden können Sie sich schon jetzt! Und zwar unter https://www.stadtradeln.de/Potsdam. Aber warum das Ganze? Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Auch Radio Potsdam ist mit von der Partie. Und Sie können gemeinsam mit dem Moderatoren radeln. Melden Sie sich einfach für eins unserer Teams an und erradeln Sie nicht nur viele Kilometer für die Umwelt, sondern auch noch Ihre Chance auf tolle Preise rund ums Fahrradfahren. Für "Tobi und die Radiowecker" gehts hier zur Anmeldung. Auch Caro Kahn aus "Bei der Arbeit" und Paul Schröder aus "Ab in den Feierabend" können Sie unterstützen. Und die gesammelten Kilometer werden dann ab dem 02.09.2019 hier angezeigt: Alle Bildrechte (ausser separat angegeben): Das Klima-Bündnis. Das Klima-Bündnis ist ein Netzwerk europäischer Kommunen in Partnerschaft mit indigenen Völkern, das lokale Antworten auf den globalen Klimawandel entwickelt. STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis.
12.08.2019 | 14:29

Die Radio Potsdam Bildungswoche am Freitag

Zum Start der Schulzeit in Brandenburg widmen wir uns in dieser Woche ebenfalls der Bildung – und zwar in unserer Radio Potsdam Themenwoche. Gemeinsam mit der Martin-Luther-Universität in Halle beschäftigen wir uns mit Themen rund ums Studieren in Halle: von A, wie Astronomie, bis Z, wie Zahnmedizin – alles ist da möglich! Begrüßen dürfen wir in dieser Woche auch Studenten aus Halle, die uns vom Uni-Alltag, einem Auslandssemester, aber auch der Freizeitgestaltung in Halle berichten werden.   Spannende Frage: Was ist dein Plan nach dem Studium? Studieren ist eine wunderschöne Zeit, keine Frage. So viel Freiheit und Möglichkeiten zu reisen, das gibt es nie wieder. Trotzdem fragen sich viele Studenten noch während ihrer Uni-Zeit: Wie soll es danach weitergehen? Wie wird der Jobeinstieg gelingen? In welcher Stadt werde ich landen? Natürlich hat jeder von uns andere Wünsche für seinen Traumjob. Wir haben die Studenten der Uni Halle gefragt: Was ist eigentlich dein Plan nach dem Studium? Da gibt es mehr, als „nur“ direkt zu arbeiten. Der ein oder andere Student würde auch am liebsten direkt mit dem nächsten Studium starten. Die Träume der Studenten für die Zeit nach der Uni kannst du hier in unserem Beitrag nach hören: Du willst mehr aus dem Uni-Alltag von Studenten wissen? Dann lies doch den Blog unserer Studienbotschafter! Weitere Infos gibt es auf: www.ich-will-wissen.de   Wichtig zu wissen: Welche Unterstützung gibt es beim Jobeinstieg? Ein nächster Schritt nach dem Studium ist natürlich der Jobeinstieg. Viele Absolventen wollen dabei am liebsten sofort ihren Traumjob ergattern. Am besten sollten sich die Studenten dafür schon während des Uni-Lebens informieren: Praktika machen, Auslandserfahrungen sammeln und Business-Kontakte knüpfen. Unterstützung bekommen die Studenten in Halle dabei vom Career-Center. Berater und Leiter Tino Schlögl hat uns im Interview erzählt, mit welcher Hilfe die Studierenden rechnen können und gibt uns direkt ein paar Tipps für den gelungenen Berufseinstieg. Dazu sprechen wir mit Studentin Sophie Lehmann und fragen sie, wie gut sie sich auf ihr Leben nach dem Studium vorbereitet fühlt. Den Beitrag gibt es natürlich hier zum Nachhören. Weitere Infos gibt es hier: www.careercenter.uni-halle.de/studierende   Wir wollen wissen: Was ist dein Plan nach dem Studium, Sophie? Das wollen wir jetzt wirklich ganz genau wissen. Dafür sprechen wir mit Studentin Sophie Lehmann. Sie studiert Jura in Halle und hat schon eine ungefähre Vorstellung, was sie nach der Uni-Zeit erwarten wird. Wie gut sie sich tatsächlich für das Berufsleben vorbereitet fühlt und was sie jetzt schon macht, um sich selbst den Berufsstart zu erleichtern, erzählt sie uns heute im Studio. Das Gespräch mit Sophie kannst du jetzt hier nachhören. Mehr Informationen zum Studium in Halle bekommst du hier: uni-halle.de   Wichtig zu wissen: Was ist eigentlich so los in Halle? Halle ist DIE Studentenstadt mit DEN Events und Studentenparties. Du willst Beweise? Wir haben mit den Experten der Kulturszene in Halle gesprochen. Michael Hübel ist Veranstaltungsmanager in Halle und weiß genau, wo die heißesten Events stattfinden. Da ist dann meistens auch DJane Luisa Hartung zu finden. Sie arbeitet in Halle auf den wichtigsten Events und legt auf, was das Zeug hält. Beide erzählen dir in diesem Beitrag, was du in Halle auf keinen Fall verpassen darfst. Den Beitrag kannst du hier nachhören: Lies hier, was die Studenten der Uni so erleben: www.ich-will-wissen.de/fuer-studienanfaengerinnen
09.08.2019 | 12:55

Die Radio Potsdam Bildungswoche am Donnerstag

Zum Start der Schulzeit in Brandenburg widmen wir uns in dieser Woche ebenfalls der Bildung – und zwar in unserer Radio Potsdam Themenwoche. Gemeinsam mit der Martin-Luther-Universität in Halle beschäftigen wir uns mit Themen rund ums Studieren in Halle: von A, wie Astronomie, bis Z, wie Zahnmedizin – alles ist da möglich! Begrüßen dürfen wir in dieser Woche auch Studenten aus Halle, die uns vom Uni-Alltag, einem Auslandssemester, aber auch der Freizeitgestaltung in Halle berichten werden.   Wir haben nachgefragt: Wie sieht der Uni-Alltag wirklich aus? Studenten haben ja nur Ferien! Studenten hängen doch nur auf Partys rum! Welche dieser Vorurteile über Studenten hast du schon mal gehört? Wir wollen damit jetzt endgültig aufräumen. Dafür nimmt uns Studentin Sophie Lehmann mit in ihren Uni-Alltag. Sophie studiert Jura an der Uni Halle und weiß genau, dass das Studenten-Leben aus mehr als nur "Party machen" besteht. Gerade für Jura stehen viele Hausarbeiten und Klausuren an. Aber das erzählt dir Sophie in unserem Beitrag am besten selbst. Den Beitrag kannst du hier nachhören: Mehr Infos zum Uni-Alltag gibt es auf www.ich-will-wissen.de   Im Live-Gespräch: Uni-Experten beantworten Hörer-Fragen Um die Hörer-Fragen zu beantworten, sind heute Experten der Uni Halle live im Studio: Tina Brücher (Studienberaterin der Uni Halle), Charlotte Wagner (Studentin), Kerstin Thomar (Studentin) und Torsten Evers (Leiter des Hochschulmarketing). Wie sieht das Leben als Student in Halle aus? Halle ist ja die Kulturhauptstadt Sachen-Anhalts. Wie sieht es also mit der Freizeitgestaltung aus? Gibt es Uni-Sport in Halle? Wie kommt man an einen Wohnheimplatz? Gibt es einen Uni-Kindergarten? Woher weiß ich, ob ein Studium überhaupt für mich geeignet ist? Das und mehr haben unsere Experten aus Halle heute live im Studio beantwortet. Zum Nachhören gibts das Live-Interview hier: Hier findest du noch mehr Informationen: www.uni-halle.de   Wichtig zu wissen: Studienabbruch oder Studiengangwechsel - und jetzt?! Kerstin Thomar studiert in Halle Erziehungswissenschaften und Kunstgeschichte und fühlt sich jetzt wohl mit ihrem Studium. Das war nicht immer so: Nach einer kleinen Odyssee durch verschiedene Studiengänge und Universitäten, macht sie dieses Jahr ihren Abschluss an der Uni Halle. Dafür war sie erst diese Woche bei Tino Schlögl, dem Leiter des Career-Centers der Uni Halle, und hat sich für ihr Leben nach dem Studium ein paar wichtige Tipps geholt.   Wie fühlt es sich an, wenn das Studium doch nicht passt? Wie geht es nach einem Studienabbruch weiter? Mehr dazu weiß natürlich auch Tino Schlögl selbst. Er erzählt uns im Beitrag, welche Unterstützung das Career Center für die Studierenden bereitstellt: Hier gibt es noch mehr Informationen zum Career Center: www.careercenter.uni-halle.de   Auch interessant: Freizeit neben dem Studium?! Was gibt es alles für Möglichkeiten? Wenn du bei unserer Themenwoche schon länger dabei bist, dann weißt du, dass Studium aus mehr besteht als „nur“ aus Vorlesungen und Seminaren und durchgelernten Nächten in der Bibliothek. Welche Möglichkeiten gibt es, seinen Uni-Alltag zu gestalten? Der Uni-Sport in Halle bietet ganz viele Möglichkeiten. Was genau, das erzählen uns die Studenten Robert und Isabell. Auch das gibts natürlich hier zum Nachhören: Mehr Informationen zum Uni-Sport gibt es hier: usz.uni-halle.de    
08.08.2019 | 13:05

Die Radio Potsdam Bildungswoche am Mittwoch

Zum Start der Schulzeit in Brandenburg widmen wir uns in dieser Woche ebenfalls der Bildung – und zwar in unserer Radio Potsdam Themenwoche. Gemeinsam mit der Martin-Luther-Universität in Halle beschäftigen wir uns mit Themen rund ums Studieren in Halle: von A, wie Astronomie, bis Z, wie Zahnmedizin – alles ist da möglich! Begrüßen dürfen wir in dieser Woche auch Studenten aus Halle, die uns vom Uni-Alltag, einem Auslandssemester, aber auch der Freizeitgestaltung in Halle berichten werden. Oft bringt das Studieren auch einen Umzug mit sich. Aber, wie schwer ist es, in Halle eine Wohnung zu finden? Und was sind die angesagten Viertel? DAS Studentenviertel in Halle ist das sogenannte „Paulusviertel“. Umgeben von wunderschönen Altbauwohnungen bildet der Paulusberg das Zentrum. Da treffen sich Studenten und junge Familien zum Entspannen. Allgemein ist Halle, was die Wohnpreise angeht, (noch) ein richtiger Glücksgriff für jeden Studenten. Selbst mitten im Stadtzentrum gibt es noch günstige Wohnungen mit Altbaucharme. Wenn du lieber in einer WG wohnst, findest du da auch in Halle alles, was das Herz begehrt: Von Party-WG über Auslands-WG bis hin zur ganz normalen „Wir treffen uns mal in der Küche und kochen“-WG bekommst du in Halle fast alles. Paul Petersson ist für seinen Doktor in Jura von Hamburg nach Halle gezogen und hat es keine Sekunde bereut. Und hat er verraten, was für ihn den eigentlichen Charme von Halle ausmacht: Weitere Infos gibt es auf www.ich-will-wissen.de/leben-in-halle/wohnen-in-halle/   Immer wenn vom Studium die Rede ist, dann fällt im gleichen Satz auch der NC! Wir sagen: Keine Angst vor dem NC! In Halle gibt es sogar das ein oder andere Fach, das NC-frei ist. Warum du keine Angst vor dem NC zu haben brauchst, weiß Studienberaterin Annelie Breitfeld. Tatsächlich gibt es in Halle sogar fast mehr NC-freie Studiengänge, als NC-Studienfächer! NC-frei bedeutet, dass du dich einfach nur einzuschreiben brauchst bis zum 30.09. und der Studienplatz ist dir auf jeden Fall sicher. Ein NC-freies Fach ist z. B. Jura. Sind die Vorlesungen dann nicht völlig überfüllt? Nein, sagt Sophie. Sie studiert seit mehreren Jahren Jura an der Uni Halle und erzählt heute von ihren Erfahrungen mit dem NC und dem Studium in Halle. Du willst wissen, ob dein Abi-Schnitt für dein Traumstudium reicht? Dafür gibt es die NC-Ampel! Was genau das ist, hat uns Studentin Sophie verraten: Weitere Infos gibt es auf www.uni-halle.de/frei/ oder www.studienangebot.uni-halle.de   Was ist eigentlich, wenn ich mich in meinem Studium mehr engagieren will. Beispielsweise im Studierendenrat? Studium ist mehr als Vorlesungen besuchen und für Klausuren büffeln. Um dich auch persönlich weiterzuentwickeln, kannst du dich in Halle an ganz verschiedenen Stellen engagieren. Zum Beispiel beim Studierendenrat (kurz Stura) der Uni Halle. Was genau der macht und wer da alles mitmachen kann, hat uns Martin Lohmann, Mitarbeiter im Stura und Student an der Uni Halle, verraten. Natürlich gibt noch andere Möglichkeiten, wie du dich neben deinem Studium engagieren kannst. Da gibt es noch so viel mehr! Unsere Studentin im Studio hat beispielsweise einen ganz besonderen Nebenjob. Welchen, hat uns Sophie Lehmann, Jura-Studentin in Halle, verraten: Weitere Infos gibt es auf www.stura.uni-halle.de   Studieren im Ausland klingt erstmal nach einer feinen Sache - aber ist das wirklich so gut, wie es klingt? Wie ist die Erfahrung bei Auslandssemestern? Studieren, wo andere Urlaub machen? Das kannst du haben. Die Uni Halle hat Partner-Universitäten weltweit. Dazu zählen die typischen Ziele, an die du vielleicht zuerst denkst, wie Italien und Spanien. Wusstest du aber, dass du auch auf Mauritius dein Auslandssemester machen kannst? Auslandssemester bedeutet mehr als Sprachen zu lernen und zu reisen: Du lernst Menschen aus der ganzen Welt kennen, die du sonst nie getroffen hättest. Studenten aus Halle haben uns von ihren Erfahrungen berichtet. Und das gibts hier noch einmal zum Nachhören: Weitere Infos gibt es auf www.international.uni-halle.de/international_office   Solltet ihr noch Fragen rund ums Studieren haben, dann stellt uns die gerne. Wir haben einen entsprechenden Facebook-Post veröffentlicht, unter dem ihr die Fragen stellen könnt. Gerne aber auch via Facebook-PN, Kontaktformular oder auch per Mail an studio@radio-potsdam.de! Gemeinsam mit den Studenten aus Halle beantworten wir die Fragen dann live in der Sendung!  
07.08.2019 | 12:26

Die Radio Potsdam Bildungswoche am Dienstag

Zum Start der Schulzeit in Brandenburg widmen wir uns in dieser Woche ebenfalls der Bildung – und zwar in unserer Radio Potsdam Themenwoche. Gemeinsam mit der Martin-Luther-Universität in Halle beschäftigen wir uns mit Themen rund ums Studieren in Halle: von A, wie Astronomie, bis Z, wie Zahnmedizin – alles ist da möglich! Begrüßen dürfen wir in dieser Woche auch Studenten aus Halle, die uns vom Uni-Alltag, einem Auslandssemester, aber auch der Freizeitgestaltung in Halle berichten werden. Wichtig zu wissen: Wie ist Halle als Stadt eigentlich so? Halle klingt aus jeden Fall ganz besonders und IST auch was ganz Besonderes: Konzerte, Theater, Sportevents und die ein oder andere Stadtführung bei Nacht lassen Halle auch für „Nicht-Hallenser“ lebendig werden. Allein der Marktplatz in Halle, mit dem großen Händel-Denkmal, ist ein echtes Wahrzeichen. Denn hier trifft sich die ganze Stadt. Mehr dazu weiß Klaus Hennicke. Er ist Gästeführer in Halle und hat uns verraten, was es in Halle zu erleben gibt: Weitere Infos gibt es auf www.halle-tourismus.de   Ebenso interessant: Was haben denn Forschung und Lehre in Halle so zu bieten? Dafür haben wir mit einem Experten, direkt aus Halle gesprochen: Prof. Dr. Wolfgang Paul ist der Leiter des Prorektorats für Forschung an der Uni Halle und kennt die Besonderheiten „seiner“ Uni ganz genau. Worüber wird überhaupt geforscht an so einer Uni? Wie kommen Studenten mit der Forschung in Kontakt? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fachhochschule und Universität? Die Antworten gibt es hier zum Nachhören: Weitere Infos gibt es auf www.prorektoratfw.uni-halle.de   Was ist denn eigentlich, wenn Studenten schon Kinder haben? Studieren mit Kind: Wie funktioniert das? Studium: Woran denkt ihr dabei? Vorlesungen besuchen, Hausarbeiten schreiben und in den stressigen Prüfungsphasen mit einer Mate in der Bibliothek durch lernen. Was ist, wenn du dazu auch noch ein kleines Kind hast und Mama oder Papa bist? Tatsächlich soll das Studium sogar mit die beste Zeit sein, um sein erstes Kind zu bekommen. Die freie Wahl, ob du zum Seminar gehst oder nicht, macht es möglich. Dazu gibt es beim Studieren in Halle viele Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern. Z. B. das Familienbüro der Uni Halle. Andrea Ritschel, Leiterin, und Anne Raben, Sprecherin des Arbeitskreises „Studieren mit Kind“ haben es uns verraten: Weitere Infos gibt es auf www.uni-halle.de/familiengerecht   Wir wollen Euch aber Studiengänge vorstellen, die nicht jeder kennt – abseits des Mainstreams. Jetzt gibt’s was auf die Ohren: das Orchideenfach Musikethnologie. Und das ist was? Orchideenfach nennt man kleine und besondere Studiengänge und Fachgebiete, die es meistens nur einmal in Deutschland gibt. Oft sind sie etwas exotisch, besonders spannend oder bringen viele verschiedene Elemente mehrerer Studiengänge zusammen. So wie auch das Fachgebiet „Musikethnologie“ der Uni Halle. Was genau sich dahinter verbirgt und wie das Fach klingt, das weiß Prof. Dr. Klaus Näumann. Er ist Professor für den Bereich Musikethnologie und geht voll in seinem Fach auf. Zu hören gibt es das hier: Weitere Infos gibt es auf www.musikwiss.uni-halle.de/lehre/fachgebiete/musikethnologie/   Solltet ihr noch Fragen rund ums Studieren haben, dann stellt uns die gerne. Wir haben einen entsprechenden Facebook-Post veröffentlicht, unter welchen ihr die Fragen stellen könnt. Gerne aber auch via Facebook-PN, Kontaktformular oder auch per Mail an studio@radio-potsdam.de! Gemeinsam mit den Studenten aus Halle beantworten wir die Fragen dann live in der Sendung!
07.08.2019 | 05:51

Die Polizei sucht diesen Mann

Wer kann der Polizei helfen? Der abgebildete Mann ist dringend tatverdächtig, gegenüber einem 42-Jährigen, der durch seine Bekleidung dem jüdischen Glauben zuzuordnen war, Äußerungen mit beleidigenden und volksverhetzenden Inhalten ausgesprochen zu haben. Die Tat ereignete sich am 28.04.2019 in einer Straßenbahn der Linie 92 in Potsdam zwischen dem Johannes-Kepler-Platz und dem Hauptbahnhof. Der Staatsschutz der Polizeidirektion West ermittelt gegen den Unbekannten wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: ca. 30 Jahre alt ca. 1,80 m groß kurze, schwarze Haare auffällig dicke Lippen und eine weite Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen kurzer, schwarzer Drei-Tage-Bart mandelförmige, dunkle Augen trug eine schwarze Baseballkappe rotes T-Shirt schwarze Lederjacke dunkelblaue Jeans schwarze Sportschuhe mit roten Strichen Die Kriminalpolizei bittet Personen, die den Tatverdächtigen identifizieren können oder anderweitige Hinweise, die zur Bekanntmachung des Täters führen, sich bei der Polizeiinspektion Potsdam unter der Rufnummer: 0331 5508 0 zu melden oder jeden anderen Polizeidienststelle des Landes Brandenburg. Alternativ können Sie auch das Hinweisformular im Bürgerportal nutzen. Die eigentliche Meldung vom 28. April 2019: Eine 23-Jährige Frau aus Israel und ihr 42-jähriger Bekannter erschienen gestern Abend auf der Polizeiinspektion Potsdam und schilderten folgenden Sachverhalt: Beide stiegen gestern Nachmittag am Johannes-Keppler-Platz in die Straßenbahnlinie 92 und fuhren in Richtung Hauptbahnhof. In der Straßenbahn saß bereits ein ca. 30-jähriger Mann der – nach ihren Aussagen- in arabischer Sprache mit sich selbst redete. Als er die beiden Hinzugestiegenen sah, sprach er mehrere, arabisch gesprochene Parolen mit religiösem Inhalt in deren Richtung aus, wobei der 42-Jährige durch seine Bekleidung und durch religiösen Schmuck deutlich dem jüdischen Glauben zuzuordnen war. Er verstand jedoch arabisch und wiederholte bei der Anzeigenaufnahme die Sätze. Hierin waren beleidigende sowie volksverhetzende Inhalte enthalten, woraufhin eine dementsprechende Strafanzeige aufgenommen wurde. Obwohl der unbekannte Mann die Beleidigungen sehr aggressiv aussprach, soll es nicht zu Tätlichkeiten gekommen sein. Der Unbekannte stieg dann am Hauptbahnhof aus der Straßenbahn aus. Die Polizei sucht nun nach dem unbekannten, arabisch sprechenden Mann und fragt nach weiteren Zeugen.
06.08.2019 | 12:10

Die Radio Potsdam Bildungswoche am Montag

Zum Start der Schulzeit in Brandenburg widmen wir uns in dieser Woche ebenfalls der Bildung – und zwar in unserer Radio Potsdam Themenwoche. Gemeinsam mit der Martin-Luther-Universität in Halle beschäftigen wir uns mit Themen rund ums Studieren in Halle: von A, wie Astronomie, bis Z, wie Zahnmedizin – alles ist da möglich! Begrüßen dürfen wir in dieser Woche auch Studenten aus Halle, die uns vom Uni-Alltag, einem Auslandssemester, aber auch der Freizeitgestaltung in Halle berichten werden. Die große Frage, die es aber ganz zu Beginn zu beantworten gilt: Warum sollte ich überhaupt studieren? Das haben wir die Studenten der Uni Halle gefragt und ganz verschiedene Antworten bekommen. Für den einen war von Anfang an klar, was und wo studiert werden soll, der andere kam erst kurz vor Studienbeginn wie durch Zufall zu seinem Traum-Studienfach. So unterschiedlich können die Wege ins Studium sein. Wie genau die bei den Studenten aus Halle aussehen, könnt ihr hier nachhören: Weitere Infos gibt es auf www.ich-will-wissen.de   Wenn diese Frage allerdings geklärt ist, wartet schon die nächste Frage auf ihre Antwort: Wie kann ich mich entscheiden, was ich überhaupt studieren will?   Das ist die große Frage, die die Abiturienten zurzeit beschäftigt: Was soll ich nur studieren und vor allem, wo? Felix Wendt studiert Lehramt an der Uni Halle und wusste zwar relativ schnell, was er machen möchte, hat sich aber auch länger mit den anderen Möglichkeiten auseinander gesetzt. Im Studio hat er uns erzählt, wie sein Weg zum Studium ausgesehen hat und, was ihm an der Uni Halle besonders gefällt. Außerdem weiß Studienberaterin Annelie Breitfeld, wie man am besten rausfindet, welches Studium richtig sein kann. Sie hat uns die ein oder anderen Strategie, wie man den richtigen Studiengang finden kann, verraten. Ihr besonderer Tipp: Ein Schnupperstudium direkt an der Uni Halle. Was das ist? Felix Wendt hat es un verraten. Zum Nachhören gibts das Interview hier: Weitere Infos gibt es auf www.studienberatung.verwaltung.uni-halle.de   Aber wofür kann ich mich jetzt noch einschreiben und wie sehen die ersten Tage an der Uni aus?   Für diese zwei Fragen hatten wir ebenfalls Studenten Felix Wendt im Studio. Er weiß noch genau, wie seine ersten Tage zwischen Umzug nach Halle, Immatrikulationsfeier und den ersten Vorlesungen ausgesehen haben. Wie baue ich meinen Stundenplan? Wie mache ich ein Auslandssemester? Und vor allem, wie finde ich den Vorlesungssaal? Dafür ist die Orientierungswoche der Uni da. Anfang Oktober finden ganz viele Veranstaltungen statt, die die „Ersties“ genau darüber informieren. Wofür du dich jetzt noch einschreiben kannst, weiß zudem Torsten Evers. Er ist Leiter des Hochschulmarketings der Uni Halle und erzählt im Studio, wie und wo die Einschreibung an der Uni funktioniert. Und auch das Interview gibt es natürlich hier zum Nachhören: Weitere Infos gibt es auf www.uni-halle.de/frei/   Studieren hin oder her - wichtig ist auch, dass ich in eine Stadt komme, wo was los ist - wie zum Beispiel Halle! Hier gibt es unter anderem die Lange Nacht der Wissenschaften. Und was kann das? Anna Gatzemann ist Organisatorin der Langen Nacht der Wissenschaften und hat uns ganz genau erklärt, was das Besondere an dieser langen Nacht ist. Einzigartig ist das Programm auf jeden Fall: Von einer simulierten Verhandlung mit Harry Potter über Psychologie-Tests bis hin zum großen Bühnen-Programm der Uni-Big-Band auf dem Hauptcampus ist bei der Langen Nacht der Wissenschaft in Halle in diesem Jahr für jeden etwas dabei gewesen. Die lange Nacht findet übrigens jedes Jahr statt, immer am ersten Freitag im Juli. Die Eindrücke von diesem Jahr gibts hier zum Nacherleben und Nachhören: Weitere Infos gibt es auf www.lndwhalle.de   Solltet ihr noch Fragen rund ums Studieren haben, dann stellt uns die gerne. Wir haben einen entsprechenden Facebook-Post veröffentlicht, unter welchen ihr die Fragen stellen könnt. Gerne aber auch via Facebook-PN, Kontaktformular oder auch per Mail an studio@radio-potsdam.de! Gemeinsam mit den Studenten aus Halle beantworten wir die Fragen dann live in der Sendung!
25.07.2019 | 11:35

Polizei sucht nach falschem Polizisten

Nachdem Betrüger, die sich als Polizisten ausgaben, einem Teltower Rentner im März mehrere zehntausend Euro weggenommen hatten, konnte der Geschädigte mit Zeichnern des LKA Brandenburg ein subjektives Portraits des Geldabholers anfertigen. Die Polizei bittet um überregionale Veröffentlichung und fragt nun in der Bevölkerung, wer den unbekannten Täter kennt und um wen es sich handelt. Hinweise werden von der Kriminalpolizei in Potsdam unter der 0331-5508-0 erbeten. Gerne können Sie auch unser Hinweisformular in unserem Bürgerportal nutzen. Dieses finden Sie im Internet unter: www.polbb.eu/hinweis Die Polizei gibt in diesem Zusammenhang erneut Handlungshinweise, wie man derartige Betrugsversuche erkennt und sich schützen kann. (siehe unten) Hier ist noch einmal die Sachverhaltsschilderung aus der Pressemitteilung vom 08.03.2019: Gestern, gegen 12:30 Uhr erhielt eine 93-jährige Dame im Landkreis Potsdam-Mittelmark einen Anruf. Hier erzählte ihr ein angeblicher Bankangestellter, dass von ihrem Konto mehrere tausend Euro abgebucht worden seien und demnächst ein Funkwagen vorbeikäme und mit ihr zur Sparkasse fahren würde. Die Dame erkannte den Betrugsversuch, fragte bei ihrer Bank nach und informierte die Polizei. Bei einem 78-jährigen Herren aus Potsdam-Mittelmark waren die Betrüger anschließend leider erfolgreich. Der Herr erhielt kurz nach 13:00 Uhr ebenfalls einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. Dieser teilte mit, dass der Herr ja vor kurzem Bargeld abgehoben habe und es sich hierbei vermutlich um Falschgeld gehandelt habe. Der „Bankmitarbeiter“ verband den Herren nun weiter zu einem „Mitarbeiter der Kriminalpolizei“. Der falsche Polizist gab dem Herren nun zu verstehen, dass ein weiterer Kollege bei ihm zu Hause vorbeikommen müsse, um das Bargeld des Mannes vor Ort zu überprüfen. Kurz darauf erschein ein Mann an der Anschrift des Herren, gab sich als Polizist aus, zeigte einen angeblichen Dienstausweis vor und ließ sich anschließend zu „Prüfungszwecken“ eine fünfstellige Bargeldsumme übergeben. Anschließend verschwand der Täter unerkannt. Er sprach akzentfrei Deutsch und wurde wie folgt beschrieben: etwa 37-40 Jahre ca. 185 cm groß kräftige Statur Nach Angaben des Zeugen hatte der Mann einen rumänischen Phenotyp, sprach aber akzentfrei Deutsch. kurze schwarze Haare Er war bekleidet mit einer dunklen, langen Jacke, einer dunkelblauen Jeanshose und Sportschuhen mit einer weißen Sohle. Die Polizei ermittelt wegen Betruges und Amtsanmaßung und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich an die Polizeiinspektion Potsdam unter 0331-55080 zu wenden.   In diesem Zusammenhang rät Polizeihauptkommissar Alexander Gehl, Leiter der polizeilichen Prävention der Polizeiinspektion Potsdam: Lassen Sie sich niemals auf solche dubiosen Geldforderungen ein, von wem und unter welchem Vorwand auch immer! Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen! Geben sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis! Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. Vereinbaren sie einen späteren Gesprächstermin, damit sie in der Zwischenzeit die Angaben z.B. durch einen  Rückruf bei der örtlichen Polizei überprüfen können! Rufen Sie die Polizei zurück. Verwenden Sie dazu die öffentlich bekannte Telefonnummer – ABER NICHT die Nummer, die die Anruferin oder der Anrufer Ihnen möglicherweise gegeben hat oder die auf dem Display angezeigt wurde! Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers! Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind, auch nicht an Personen, die sich als Polizisten ausgeben! Haben sie bereits eine Geldübergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei – Nutzen Sie dazu die Telefonnummer: 110!
20.06.2019 | 12:39

Elaine will leben

„Elaine will leben“ – so heißt der Slogan, der die Aktion der Stammzellenspende für die 5-jährige Elaine, die bereits zum zweiten Mal gegen Blutkrebs ankämpft, anpreist. Der 1. FFC Turbine Potsdam und der DLRG Landesverband Brandenburg e.V. zögerten keine Sekunde, als Elaines Familie und der Verein „Uckermark gegen Leukämie“ auf uns zukam und um Unterstützung für die Typisierungsaktion baten. Deshalb rufen wir EUCH auf, an der Registrierungsaktion teilzunehmen und mit etwas Glück einem Kind, das nur einen Traum hat – gesund zu werden, das Leben zu retten. DU kannst Elaines Lebensretter/in sein! Wann? Samstag, 22.06.2019 von 11.00 bis 16.00 Uhr Wo? Luftschiffhafen Potsdam: Haus der Vereine, Olympischer Weg 3a, 14471 Potsdam Wer? Alle Helden/Heldinnen zwischen 17 und 55 Jahren Ansprechpartnerin: Daniela Jechow vom Verein „Uckermark gegen Leukämie“: danielaj1977@googlemail.com Wie läuft eigentlich eine Typisierung ab? Eine Stammzellenspende tut weder weh, hat nichts mit Spritzen zu tun, noch kostet sie Geld oder ist zeitlich aufwendig. Wer kennt ihn nicht, den Spruch: Stäbchen rein – Spender sein!? Mehr ist es bei der Registrierung tatsächlich nicht. Du steckst dir das Wattestäbchen in den Mund, wo somit DNA Material entnommen und im Labor analysiert wird, um im Anschluss Spender und Empfänger weltweit „matchen“ zu können. Jeder Spender registriert sich für eine weltweite Datenbank und kann so durch geringsten Aufwand zum Lebensretter werden! Am kommenden Samstag werden einige unserer Turbinespielerinnen zwischen ihren Trainingseinheiten der Sommervorbereitung natürlich auch vorbei schauen und das ein oder andere Autogramm geben! Stammzellen, aus denen unser Körper permanent frische Blutzellen produziert, sitzen im Knochenmark eines jeden Menschen. Bei Patienten wie Elaine, die an Blutkrebs erkrankt sind, ist diese normale Blutbildung durch bösartige Krebszellen gestört, sodass das Blut seine lebensnotwenidigen Aufgaben, wie z.B. Sauerstofftransport und Stärkung des Immunsystems nicht mehr erfüllen kann. Dieser Zustand führt in geringer Zeit zu größter Lebensgefahr. Elaines Geschichte: Elaine ist ein kleiner Sonnenschein. Ein kleines fröhliches Mädchen, das viel und gerne lacht. Im Juli 2017 brach für die Familie und Freunde von Elaine (damals 3 Jahre alt) eine Welt zusammen. Bei dem kleinen Wirbelwind wurde akute lymphatische Leukämie diagnostiziert. Es begann eine strapaziöse Behandlung mit Chemotherapie. Nach dem 1. Block zeigte sich, dass die Chemotherapie nicht den gewünschten Erfolg brachte und Elaine wurde in die Hochrisikogruppe eingestuft und die Chemotherapie hoch dosiert. Es war eine lange und schwere Zeit für alle. Im Januar 2019 war die Chemotherapie dann endlich beendet und Elaine ging in die Erhaltungstherapie. Das bedeutete für Elaine endlich wieder in die Kita zu dürfen und auf dem Spielplatz mit anderen Kindern spielen. Das war während der Behandlung aufgrund der Infektionsgefahr nicht möglich. Ihre Augen strahlten förmlich, als sie nach Entfernung des Broviak-Katheters auch endlich wieder baden durfte. Mit großer Begeisterung hat Elaine nun Schwimm- und Erlebnisbäder für sich entdeckt. Ende April trat Elaine mit ihrer Mama die lang ersehnte REHA an, um sich von den Strapazen der letzten Monate ein wenig zu erholen. Und dann kam der Schock. Bei der Eingangsuntersuchung wurde leider ein Früh-Rezidiv (Rückfall) festgestellt. Seit 2. Mai ist Elaine nun wieder in der Klinik und bekommt eine intensive Chemotherapie zur Vorbereitung auf eine Stammzellentransplantation, die Elaines einzige Überlebenschance ist. Leider wurde aber bisher noch kein passender Spender gefunden. Am 20. Mai feierte sie ihren 5. Geburtstag auf der Kinderonkologie in Freiburg. Wir, die Familie und Freunde wollen alles in unserer Macht stehende tun, dass Elaine noch viele wunderbare Geburtstage erleben kann. Das sie noch viele Jahre Spiele ihres Lieblingsfußballvereins „Borkheider SV“ anschauen kann und einfach noch eine unbeschwerte Kindheit erleben darf. Schirmherr ist Turbine Potsdam.
19.06.2019 | 08:00

Die Polizei ist auf der Suche nach mehreren Straftätern!

Mit Fahndungsbildern möchte die Polizei den Straftäter aus zwei Fällen jetzt das Handwerk legen: Fall 1: Aktuell sucht die Polizei mit Bildern einer Überwachungskamera den Täter, der am 27.02.2019, in einem Lebensmittelgeschäft in der Neuendorfer Straße, einen räuberischen Diebstahl beging. Wer Hinweise zur Identität des Abgebildeten oder dessen Aufenthaltsort geben kann wird gebeten, sich an die Polizeiinspektion Potsdam unter 0331-55080 zu wenden. Vorfall: Ein bislang Unbekannter entwendete am Mittwochabend (27. Februrar 2019 - 20:30) in einem Lebensmittelgeschäft verschiedene Waren. Darauf angesprochen durch eine Kassiererin schubste er diese zu Boden und begab sich in Richtung Ausgang. Hier stellte sich ihm erneut die Kassiererin und ein Zeuge in den Weg. Die Frau wurde hier ein zweites Mal von dem Dieb zu Boden geschubst und gegen das Festhalten des Zeugen wehrte er sich ebenfalls erfolgreich. Er flüchtete anschließend unerkannt. Die Mitarbeiterin blieb glücklicherweise unverletzt. Der Dieb wurde beschrieben als ca. 170 cm groß, etwa 25 Jahre alt und schlank mit einem schmalen Gesicht. Er hatte kurze, blonde Haare und war bekleidet mit einer blauen softshell-Jacke und einer grauen Jogginghose. Die Polizei ermittelt nun wegen räuberischen Diebstahls und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich an die Polizeiinspektion Potsdam unter 0331-55080 zu wenden.   Fall 2: Die Kriminalpolizei im Havelland sucht derzeit nach einem Betrüger, der widerrechtlich mehrmals mit einer zuvor in Rathenow gestohlenen EC-Karte Bargeld in verschiedenen Geldinstituten abhob. Nach den Ermittlungen der letzten Monate konnten nun Bilder des Tatverdächtigen ermittelt werden, die zur Identifizierung des dringend tatverdächtigen Mannes führen sollen. Wer erkennt den abgebildeten Mann oder kann Hinweise zu dessen Identität oder Aufenthalt geben? Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Havelland unter der Telefonnummer 03322 275-0 zu melden oder bei jeder anderen Polizeidienststelle des Landes Brandenburg. Alternativ können Sie auch das Hinweisformular in unserem Bürgerportal unter: polbb.eu/hinweis nutzen.
19.06.2019 | 07:39

Hier wird in Potsdam während der Sommerferien gebaut!

Baumaßnahmen im öffentlichen Straßenraum sind für en langfristigen Erhalt der Verkehrswege und der Versorgungsleitungen einer Stadt für alle Betroffenen ein widriger, aber notwendiger Prozess. Die Landeshauptstadt Potsdam bemüht sich durch eine Baustellensteuerung die Auswirkungen der Baumaßnahmen auf den Verkehrsfluss so gering wie möglich zu halten. Allerdings lassen sich nicht alle Baustellen im Straßennetz ohne Einschränkungen realisieren. Um die Auswirkungen auf den Verkehr erträglich zu halten, werden viele umfangreiche Baumaßnahmen und Bauphasen konzentriert in Ferienzeiten durchgeführt. Grund ist ein deutlicher Rückgang des motorisierten Individualverkehrs, durchschnittlich um circa 20 Prozent in den Spitzenzeiten. Auf vereinzelten Streckenabschnitten reduziert sich der Verkehr in Spitzenstunden um bis zu 33 Prozent gegenüber Nicht-Ferienzeiten. Auch Schulverkehr tritt innerhalb dieser Zeit nicht auf. In den Sommerferien 2019 sind im Vorrangnetz, das heißt auf den Hauptstraßen und ÖPNV-Trassen der Stadt Potsdam, folgende Baumaßnahmen geplant: 1. Leipziger Dreieck: 1.Bauabschnitt Friedrich-Engels-Straße Bauherr: LHP / EWP / ViP Bauzeit: Mai 2019 bis Juni 2021 Seit 13. Juni ist der erste Bauabschnitt des Umbaus der Friedrich-Engels-Straße eingerichtet: Die Friedrich-Engels-Straße ist in Höhe Hauptbahnhof halbseitig gesperrt, es steht nur eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung. Eine Linksabbiegespur von der Langen Brücke sowie eine Fahrspur der Heinrich-Mann-Allee sind ebenfalls gesperrt. Es besteht Staugefahr in der Friedrich-Engels-Straße! Das Parkhaus Bahnhofspassagen II ist nur noch für Rechtsabbieger aus der Friedrich-Engels-Straße, aus Babelsberg kommend, erreichbar. 2. Breite Straße Bauherr: LHP Bauzeit: 03. 06. bis 03.08. Zur Erneuerung der Fahrbahndecke der Breiten Straße vor dem Markt Center wird die Breite Straße ab 20. Juni zwischen Schopenhauerstraße und Zeppelinstraße halbseitig gesperrt. Es steht nur eine Fahrspur in Richtung Zeppelinstraße zur Verfügung. Es besteht Staugefahr in Richtung Zeppelinstraße! 3. An der Alten Zauche / Drewitzer Straße Bauzeit: LHP Bauzeit: Ende Mai bis Ende September Zur grundhaften Sanierung der Fahrbahn im Bereich der Doppelkreuzung Drewitzer Straße, An der Alten Zauche, Heinrich-Mann-Allee sind die Drewitzer Straße und An der Alten Zauche jeweils halbseitig gesperrt. Es ist eine Einbahnstraße in Richtung Heinrich-Mann-Allee eingerichtet. 4. Drewitzer Straße Bauzeit: EWP Bauzeit: Mai bis Oktober Zur Verlegung einer Fernwärmeleitung ist die Drewitzer Straße derzeit zwischen Heizwerk und Möbelhof halbseitig gesperrt und eine Einbahnstraße in Richtung Bahnübergang eingerichtet. Innerhalb der Sommerferien erfolgt ab 20.06. eine Vollsperrung zwischen Möbelhof und Am Buchhorst. Beide Fahrtrichtungen werden über Handelshof / Zum Heizwerk umgeleitet. 5. Verkehrshof Bauherr: EWP Bauzeit: Ende Mai bis Oktober Im Bereich der Straße Verkehrshof wird ebenfalls eine Fernwärmeleitung verlegt. Die Straße ist derzeit noch zwischen Am Buchhorst und Handelshof halbseitig gesperrt und eine Einbahnstraße in Richtung Am Buchhorst eingerichtet. Der nächste Bauabschnitt erfolgt ab 24. Juni unter halbseitiger Sperrung und Beibehaltung von zwei Fahrspuren – jeweils eine pro Fahrtrichtung. 6. Großbeerenstraße / Horstweg Bauherr: EWP Bauzeit: 20.06. bis 13.07. Zur Herstellung eines Hausanschlusses wird die Großbeerenstraße im Kreuzungsbereich Horstweg halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einem geänderten Ampelprogramm jeweils im Wechsel aufrechterhalten. Es besteht Staugefahr! 7. L40 Auf/Abfahrt Friedrich-List-Straße Bauherr: LHP Bauzeit: 25.06. bis 03.08. Zur Erneuerung der Brückendichtung sowie der Fahrbahndecke werden die Ab- und Auffahrt der L40 zur Friedrich-List-Straße innerhalb der Sommerferien nacheinander voll gesperrt. Die Bauzeit beträgt jeweils circa drei Wochen. Begonnen wird mit der Sperrung der stadteinwärtigen Abfahrt ab 25. Juni. Eine Umleitung wird über Horstweg und Heinrich-Mann-Allee ausgewiesen. 8. Humboldtbrücke / L40 Bauherr. ViP Bauzeit: 24. bis 28.06. Wegen Gleisbauarbeiten wird eine stadtauswärtige Fahrspur der Humboldtbrücke gesperrt. 9. Babelsberger Straße Bauherr: Investor / EWP Bauzeit: 01.07. bis Oktober Zur Verlegung einer Fernwärmeleitung wird die Babelsberger Straße zwischen Kreisverkehr und Friedrich-List-Straße halbseitig gesperrt und als Einbahnstraße in Richtung Kreisverkehr ausgewiesen. Die Fahrtrichtung zur Friedrich-List-Straße wird über Humboldtring und Lotte-Pulewka-Straße ausgewiesen. 10. Zeppelinstraße / Kastanienallee Bauherr: ViP Bauzeit: 01.07. bis 31.07. Für einen Weichenaustausch wird die Zeppelinstraße im Kreuzungsbereich der Kastanienallee in den Sommerferien halbseitig gesperrt. Pro Fahrtrichtung steht nur eine Fahrspur zur Verfügung. Die nördliche Fußgängerfurt wird voll gesperrt. In der letzten Woche ist ebenfalls die Einfahrt zur Kastanienallee voll gesperrt. 11. Tschudistraße Bauherr: EWP Bauzeit: 01.07. bis 26.07. Für die Herstellung eines Hausanschlusses wird die Tschudistraße in Höhe Neu Fahrland halbseitig gesperrt und mit einer mobilen Ampel im Wechsel geregelt. 12. Potsdamer Straße I Bauherr: EWP Bauzeit: eine Woche im Juli Zur Herstellung eines Hausanschlusses wird die Potsdamer Straße zwischen Ribbeckstraße und Zufahrt Parkplatz Krongut halbseitig gesperrt und als Einbahnstraße in stadteinwärtiger Richtung ausgewiesen. Die stadtauswärtige Fahrtrichtung wird über Kirschallee und Schulplatz umgeleitet. 13. Potsdamer Straße II Bauherr: LHP Bauzeit: ein Wochenende im Juli Zur Sanierung der Fahrbahndecke wird die Potsdamer Straße zwischen Amundsenstraße und Zufahrt Norma an einem Wochenende, ab Freitag 18 Uhr, halbseitig gesperrt. Es wird eine Einbahnstraße in stadteinwärtiger Richtung ausgewiesen. Die stadtauswärtige Fahrtrichtung wird weiträumig über Amundsenstraße, B2, L92 umgeleitet. 14. B1 / Ortsdurchfahrt Geltow Bauherr: LS Bauzeit: 24.06. bis 13.07. Zur Sanierung der Fahrbahndecke wird die Ortsdurchfahrt Geltow B1 durch den Landesbetrieb voll gesperrt. Die stadtauswärtige Fahrtrichtung aus Potsdam wird über Forststraße, Werderscher Damm umgeleitet. Stadteinwärts wird weiträumig über Petzow, Ferch, Caputh, Michendorf zur B2 umgeleitet. Die Landeshauptstadt Potsdam bittet in diesem Zusammenhang um Geduld und Verständnis für die Baumaßnahmen und die unvermeidbaren Behinderungen und empfiehlt, die besonders beeinträchtigten Bereiche in den Spitzenzeiten zu meiden oder auf andere Verkehrsmittel, zum Beispiel das Fahrrad, umzusteigen. Aktuelle Informationen zum Baustellengeschehen sind jederzeit HIER abrufbar.
17.06.2019 | 10:34

Wer hat Veronika K. aus Luckenwalde gesehen?

Die Polizei sucht seit Samstag, den 15.06.2019, 16:30 Uhr, nach der Vermissten Veronika K. Frau K. verließ Samstagnachmittag eine medizinische Einrichtung in Luckenwalde. Seitdem ist ihr Aufenthaltsort unbekannt. Veronika K. ist zeitlich und örtlich desorientiert und auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen, sodass davon ausgegangen werden muss, dass sich die Dame in einer hilflosen Lage befindet. Die Prüfung möglicher Anlaufpunkte und die Absuche des angrenzenden Gebietes von Frau K.´s letztem bekannten Aufenthaltsort in der Saarstraße in Luckenwalde, auch unter dem Einsatz mehrerer Fährtenhunde und eines Polizeihubschraubers, führten bislang nicht zum Auffinden der Vermissten. Personenbeschreibung:                                                                                                                                                                                           - 67 Jahre alt - etwa 1,50 m groß - kurze dunkle Haare - trug ein dunkelblaues T-Shirt und eine dunkelbraune Hose - trug schwarze Herrenschlappen Zeugen, die Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten geben können, werden gebeten sich sofort an die Polizeiinspektion Teltow-Fläming unter der Telefonnummer: 03371 600 0 zu wenden oder an den Notruf der Polizei unter 110.
17.06.2019 | 07:33

So kriegst Du als Ferienjobber zu viel gezahlte Lohnsteuer zurück!

Es sind nur noch wenige Tage bis zum Ferienbeginn in Brandenburg. Viele Schülerinnen und Schüler nutzen die Zeit zum Geld verdienen und suchen sich einen Ferienjob. Wer aber nur in den Ferien, also nicht das gesamte Jahr für einen Arbeitgeber tätig ist, zahlt oft zu viel Lohnsteuer. Darauf hat das Brandenburgische Finanzministerium hingewiesen. Das Gleiche gelte oft für Studierende, die beispielsweise nur in den Semesterferien arbeiten. Der Grund für die zu viel gezahlte Lohnsteuer sei, dass bei der monatlichen Lohnsteuerberechnung stets, das heißt auch bei Schülerinnen und Schülern unterstellt werde, dass im gesamten Kalenderjahr ein gleich hohes Einkommen erzielt wird. Da dies bei einem Ferienjob nicht der Fall sei, führe der vom Arbeitgeber durchgeführte Lohnsteuerabzug für einen Monat – auf das Kalenderjahr bezogen – zu einem zu hohen Abzug. In vielen Fällen erhalten Schülerinnen und Schüler oder Studentinnen und Studen-ten oft sogar die gesamte Lohnsteuer vom Finanzamt zurück. Wenn das Jahreseinkommen 2019 unter dem Grundfreibetrag von 9.168 Euro (Steuerklasse I) liegt, fallen keine Steuern an. Dafür muss man allerdings eine Steuererklärung für das Jahr 2019 beim zuständigen Finanzamt abgeben. Diesen und weitere wertvolle Hinweise finden Schülerinnen, Schüler und Studierende auf einer ausführlichen Serviceseite des Finanzministeriums zum Thema Ferienjobs. Alle Infos zum Thema "Ferienjob" gibt es HIER!
14.06.2019 | 06:37

Dieser Mann hat sich als Polizist ausgegeben. Wer kennt ihn?

Die Kriminalpolizei sucht den Täter, der sich am 11.04.2019 in Ruhlsdorf als Polizist ausgab und mit dieser Betrugsmasche eine hohe Bargeldsumme ergaunerte, nun mit einem sogenannten Phantombild. Zeugen, die Hinweise zur Identität des Mannes oder seinem Aufenthaltsort geben können werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Potsdam unter 0331-55080 zu wenden: Ein älterer Herr rief gestern bei der echten Polizei an und fragte nach seinem Geld, das zuvor von einem Kollegen der Kriminalpolizei abgeholt worden ist. Der angebliche Polizist hatte sich seit Mittwoch bis zu sechs Mal telefonisch bei dem geschädigten Herrn gemeldet und ihn Stück für Stück glauben gemacht, dass er eine wichtige Rolle bei der Festnahme einer Diebesbande spiele, die auch planen würden den Geschädigten auszurauben. So wurde schlussendlich vereinbart, dass der Mann mehrere Tausend Euro von seinem Konto abheben soll. Die Polizei habe vor, das Geld auf Fingerabdrücke hin zu untersuchen, um so neue Hinweise auf die angebliche Täterbande zu erlangen. Wie vereinbart, hob der Geschädigte die vereinbarte Summe Bargeld ab und übergab diese an einen vermeintlichen Kriminalpolizisten. Dieser verschwand mit dem Geld und meldete sich nicht mehr bei dem Herrn, der sich nun verständlicherweise Sorgen um sein Bargeld machte, da ihm am Telefon versichert wurde, dass er das Geld kurz darauf wiederbekäme. Leider musste die echte Polizei dem Mann mitteilen, dass er Opfer einer gängigen Betrugsmasche geworden ist. Es wurde eine Strafanzeige aufgenommen und die Polizei fragt: Wer konnte am Donnerstag zwischen 16:30 Uhr und 17:00 Uhr im Bereich der Sputendorfer Straße in Ruhlsdorf die zuvor beschriebene Geldübergabe beobachten und einen Tatverdächtigen sehen, auf den die Personenbeschreibung zutrifft? Wer Hinweise geben kann, die zur weiteren Aufhellung der Straftat oder zur Identifizierung des Tatverdächtigen führen, meldet sich bitte bei der Polizeiinspektion Potsdam unter der Telefonnummer: 0331 5508 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle des Landes Brandenburg. Alternativ können Sie auch das Hinweisformular in unserem Bürgerportal unter: polbb.eu/hinweis nutzen. Der Tatverdächtige wird von dem Geschädigten wie folgt beschrieben: 25 – 30 Jahre alt 1,70m – 1,75m kein Bart, rasiert, dunkle Haare keine Brille blaues Basecap, dunkelblaue Jacke ohne Aufschrift sprach ortsüblichen Dialekt Die Polizei rät nun, sich niemals auf solche oder ähnliche dubiose Geldforderungen, von wem auch immer und unter welchem Vorwand auch immer einzulassen. Die Polizei fordert Bürger auf niemals am Telefon ihre finanzielle Situation zu schildern, oder Geldverstecke zu verraten. Im Zweifelsfall beenden Sie das Telefonat! …und rufen sie anschließend ihre örtliche Polizeidienststelle unter der öffentlich bekannten oder im Telefonbuch eingetragen Telefonnummer an. Hier noch ein paar Verhaltensweisen im Überblick: Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis. Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. Vereinbaren sie einen späteren Gesprächstermin, damit die in der Zwischenzeit die Angaben z.B. durch einen Anruf bei Ihren Verwandten oder einem Rückruf bei der örtlichen Polizei überprüfen können. Rufen Sie die Polizei zurück. Verwenden Sie dazu die öffentlich bekannte Telefonnummer – ABER NICHT die Nummer, die die Anruferin oder der Anrufer Ihnen möglicherweise gegeben hat oder die auf dem Display angezeigt wurde! Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers Bevor Sie jemanden ihr Geld geben wollen: Besprechen Sie die Angelegenheit mit einer Person Ihres Vertrauens. Wenn Ihnen die Sache „nicht geheuer ist“, informieren Sie bitte ihre örtliche Polizeidienststelle Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind AUCH NICHT DER POLIZEI! Haben sie bereits eine Geldübergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei. Sie erreichen sie unter der Nummer 110! Weitere Hinweise finden Sie unter anderem auch im Bürgerportal der Polizei des Landes Brandenburg.