Zurück in den Schulmodus: So gelingt der Start nach den Sommerferien
Sechs Wochen ausschlafen, wenig Stundenplan und hoffentlich möglichst wenig Gedanken an Hausaufgaben – doch langsam neigen sich die Sommerferien dem Ende entgegen. Damit der Wechsel zurück in den Schulalltag nicht ganz so hart wird, haben wir mit Swantje Goldbach, Pädagogische Leiterin des Lernwerk, über Schlafrhythmus, Konzentration, Lernen und die richtige Organisation gesprochen.
Noch nicht einmal eine Woche, dann beginnt für Brandenburgs Schülerinnen und Schüler wieder der Schulalltag. Und nach sechs Wochen Ferien bedeutet das vor allem eine Umstellung: morgens früher raus, mehrere Stunden konzentrieren und am Nachmittag warten irgendwann wieder Hausaufgaben, Referate und Tests.
Aber muss man sich darauf überhaupt vorbereiten? Und wenn ja: Wie, ohne sich damit die letzten Ferientage zu vermiesen? Wir haben Swantje Goldbach gefragt.
Wie kommt man langsam wieder in den Schulmodus?
Die Ferien sind noch nicht vorbei – trotzdem kann es sinnvoll sein, sich in den letzten Tagen schon ein wenig auf den neuen Alltag einzustellen. Aber wie viel Vorbereitung braucht es wirklich?
Swantje Goldbach:
Wann sollte man den Schlafrhythmus wieder umstellen?
Lange Abende und morgens ausschlafen gehören für viele zu den Sommerferien dazu. Mit dem ersten Schultag klingelt der Wecker dann plötzlich wieder deutlich früher. Deshalb wollten wir wissen, wann Schülerinnen und Schüler anfangen sollten, ihren Schlafrhythmus umzustellen – und ob das Alter dabei eine Rolle spielt.
Swantje Goldbach:
Kann man Konzentration nach den Ferien wieder trainieren?
Von Ferienmodus auf mehrere Unterrichtsstunden am Stück: Gerade in den ersten Tagen kann das anstrengend sein. Die gute Nachricht: So sieht es mit der Konzentration nach den langen Ferien aus:
Swantje Goldbach:
Was sind die größten Fehler beim Lernen?
Stundenlang am Schreibtisch zu sitzen, bedeutet nicht automatisch, auch viel gelernt zu haben. Entscheidend ist vielmehr, wie gelernt wird. Welche typischen Fehler Schülerinnen und Schüler dabei machen und welche Lernmethoden besser funktionieren:
Swantje Goldbach:
Wie viel stört das Handy beim Lernen?
Das Smartphone liegt bei vielen direkt neben Heften und Büchern. Eine Nachricht beantworten, kurz ein Video anschauen – und schon ist die Aufmerksamkeit woanders. Wie problematisch solche kleinen Unterbrechungen tatsächlich sind und wie Schülerinnen und Schüler sinnvoll damit umgehen können:
Swantje Goldbach:
Wie behält man bei Schule, Hausaufgaben und Freizeit den Überblick?
Mit dem Schulstart füllt sich auch der Kalender wieder. Unterricht, Hausaufgaben, Tests, Referate und Hobbys müssen unter einen Hut gebracht werden. Eine gute Organisation kann dabei helfen, dass nicht irgendwann alles gleichzeitig erledigt werden muss.
Swantje Goldbach:
Drei Tipps für einen guten Start ins neue Schuljahr
Und wenn man sich aus all den Empfehlungen nur drei Dinge merken möchte? Zum Abschluss haben wir Swantje Goldbach genau danach gefragt.
Swantje Goldbach:
Bis zum ersten Schultag bleiben noch ein paar freie Tage. Die müssen also keineswegs schon komplett nach Stundenplan laufen. Ein bisschen Vorbereitung kann aber dabei helfen, dass der Wecker am ersten Morgen nicht ganz so brutal klingt – und Kopf und Körper etwas schneller wieder im Schulmodus ankommen.