Lokalnachrichten Potsdam

Wochenmarkt am Bassinplatz: Aubel lädt Händler nach Kritik zum Gespräch

person Charly Dethloff
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Nach Kritik an den geplanten Verkaufsmöglichkeiten während des Potsdamer Weihnachtsmarkts sucht die Stadt das Gespräch mit den Wochenmarkthändlern am Bassinplatz. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel will sich am Freitag persönlich mit ihnen treffen.

Hintergrund ist die Nutzung des nördlichen Bassinplatzes während des „Potsdamer Weihnachtszaubers“. In der Weihnachtszeit müssen Wochenmarkt und Weihnachtsmarkt erneut mit dem begrenzten Platz auskommen. Einige Händler hatten zuvor kritisiert, dass ihnen zu wenige oder für sie unpassende Verkaufstage angeboten worden seien.

Das Gespräch mit Oberbürgermeisterin Noosha Aubel ist für Freitag, den 25. September, um 8 Uhr vor Ort geplant. Auch Vertreter des städtischen Fachbereichs Mobilität und Infrastruktur sollen teilnehmen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Händlern praktikable Lösungen zu finden.

Neun Wochenmarktstände bislang vorgesehen

Betroffen ist der Zeitraum vom 2. November 2026 bis zum 6. Januar 2027. Währenddessen wird der nördliche Bassinplatz auch für den Weihnachtsmarkt benötigt.

Nach der bisherigen Planung sollen neun Wochenmarktstände am Rand Platz finden. Als Ausweichflächen sind wie bereits im vergangenen Jahr Bereiche auf den Gehwegen in der Gutenbergstraße und Am Bassin vorgesehen.

Wie viele Flächen letztlich tatsächlich zur Verfügung stehen, hängt auch von der weiteren Planung des Weihnachtsmarkts und dessen Sicherheitskonzept ab.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Situation für Diskussionen gesorgt. Damals stand zeitweise sogar eine vollständige Absage des Wochenmarkts während der Weihnachtszeit im Raum. Ein Beschluss der Stadtverordneten ermöglichte schließlich, dass zumindest ein Teil der Händler weiter vor Ort verkaufen konnte.

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