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Verbraucherzentrale Brandenburg: Energie und Betrug im Netz beschäftigen Verbraucher am meisten

person Charly Dethloff
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Hohe Energiekosten, fehlerhafte Rechnungen und Betrugsmaschen im Internet – das waren auch im vergangenen Jahr die häufigsten Gründe, warum sich Menschen an die Verbraucherzentrale Brandenburg gewandt haben. Das geht aus dem jetzt vorgestellten Jahresbericht 2025/2026 hervor.

Insgesamt verzeichnete die Verbraucherzentrale rund 47.800 Kontakte mit Verbraucherinnen und Verbrauchern. Dabei wurden etwa 9.500 ausführliche Beratungen durchgeführt. Mit 36 Prozent aller Fälle blieb der Bereich Energie und Wohnen bereits zum siebten Mal in Folge das wichtigste Beratungsthema. Häufig ging es um fehlerhafte Strom- und Gasrechnungen, Probleme beim Anbieterwechsel oder untergeschobene Verträge.

Auch der Schutz vor Betrug im Internet spielte eine große Rolle. Besonders gefragt war die sogenannte Schwarzliste Inkasso, die vor gefälschten Inkassoschreiben warnt. Fast 283.000 Mal wurde das Online-Angebot im vergangenen Jahr aufgerufen. Auch der Fakeshop-Finder, mit dem sich unseriöse Online-Shops überprüfen lassen, blieb stark nachgefragt.

Nach Angaben der Verbraucherzentrale setzt sie sich aber nicht nur mit Beratungen für Verbraucher ein. So konnten unter anderem vor dem Bundesgerichtshof Erfolge gegen unzulässige Zinsklauseln von Sparkassen erzielt werden. Außerdem fordert die Verbraucherzentrale mehr Transparenz auf dem Fernwärmemarkt und einen stärkeren Schutz der Verbraucher in der digitalen Welt.

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