Ungenutzte Flächen: Potsdam prüft Platz für neue Wohnungen
In Potsdam könnten mehrere bislang ungenutzte städtische Grundstücke künftig für den Wohnungsbau genutzt werden. Nach einer Prüfung von 50 Flächen sieht die Stadt bei mindestens 15 Grundstücken entsprechendes Potenzial.
Zusammen umfassen diese Flächen rund 40.000 Quadratmeter. Bei sechs Grundstücken steht ein Verkauf an private Investoren im Raum. Eine weitere Fläche könnte im Rahmen eines Grundstückstauschs an eine Wohnungsgenossenschaft gehen. Für weitere Grundstücke sind noch genauere Prüfungen notwendig.
Wohnungsbau in mehreren Stadtteilen möglich
Potenzial sieht die Stadt unter anderem in Babelsberg, Drewitz, Marquardt, Waldstadt I und Potsdam-West. In der Johannes-R.-Becher-Straße könnten beispielsweise 40 bis 50 barrierefreie kleinere Wohnungen für ältere Menschen sowie größere Familienwohnungen entstehen.
Auch Grundstücke in der Goethestraße und August-Bier-Straße in Babelsberg sowie an der Forststraße in Potsdam-West kommen für Wohnungsbau infrage.
Neben neuen Wohnungen werden auch soziale Nutzungen geprüft. So könnten Flächen beziehungsweise Gebäude in Babelsberg, Golm und auf Hermannswerder künftig unter anderem für soziale Angebote oder als Bürgertreff genutzt werden.
Ob und wann die einzelnen Projekte tatsächlich umgesetzt werden, hängt von weiteren Prüfungen und politischen Beschlüssen ab.