Lokalnachrichten Potsdam

Streit um Potsdamer Kita-Planung: „Schillers Sternchen“ soll geöffnet bleiben

person Charly Dethloff
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Die geplante Reduzierung von Kita-Plätzen in Potsdam sorgt weiter für Diskussionen. Der Träger der Krippe „Schillers Sternchen“ in Drewitz erklärt, die Einrichtung weiter betreiben zu wollen – und prüft rechtliche Schritte.

Die Krippe „Schillers Sternchen“ in der Sternstraße soll nach Angaben ihres Trägers geöffnet bleiben. Die International Schiller Schools Foundation widerspricht damit der Darstellung der Stadt im Zusammenhang mit der neuen Kita-Bedarfsplanung. Die öffentliche Kommunikation habe bei Eltern und Beschäftigten für Verunsicherung gesorgt, heißt es vom Träger.

Träger prüft rechtliche Schritte

Nach Angaben des Betreibers könne die Stadt eine Schließung der Einrichtung nicht anordnen. Die Betreuung solle weiterlaufen. Wegen der aus Sicht des Trägers geschäftsschädigenden Aussagen der Stadt werden zudem rechtliche Schritte geprüft.

Bereits zuvor hatte der Betreiber der Kita Kleinstein erklärt, seine Einrichtung ebenfalls weiterführen zu wollen.

Rund 1.000 Kita-Plätze sollen wegfallen

Hintergrund ist die neue Kita-Planung der Landeshauptstadt. Wegen sinkender Kinderzahlen sollen bis 2031 rund 1.000 Betreuungsplätze abgebaut werden. Mehrere Einrichtungen sollen dafür aus der kommunalen Bedarfsplanung herausfallen.

Das bedeutet allerdings nicht automatisch eine Schließung: Träger können ihre Einrichtungen grundsätzlich auch außerhalb des Bedarfsplans weiterführen. In diesem Fall entfallen jedoch entsprechende städtische Zuschüsse.

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