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Rubelt offen für Mediation im Streit mit Oberbürgermeisterin Aubel

person Charly Dethloff
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Im Konflikt um Potsdams Baubeigeordneten Bernd Rubelt gibt es eine neue Entwicklung: Der parteilose Beigeordnete kann sich eine Mediation mit Oberbürgermeisterin Noosha Aubel vorstellen. Seine Bereitschaft knüpft er allerdings an eine Bedingung.

Rubelt fordert zunächst Aufklärung darüber, ob und wie Informationen aus einem vertraulichen Personalgespräch nach außen gelangt sein könnten. Er hat Aubel über seinen Anwalt aufgefordert, den Vorgang bis zum 30. September zu klären. Das Rathaus weist den Vorwurf zurück: Nach Darstellung eines Sprechers seien keine sensiblen Interna weitergegeben worden.

Sollte der Vorgang aus seiner Sicht vollständig aufgeklärt werden, will Rubelt an einer Mediation mitwirken. Dabei würde eine neutrale Person zwischen den Beteiligten vermitteln, um den Konflikt aufzuarbeiten und möglicherweise wieder eine Grundlage für eine Zusammenarbeit zu schaffen.

Abwahlverfahren bereits auf den Weg gebracht

Hintergrund ist der seit Wochen andauernde Streit um Rubelt. Auslöser war unter anderem sein privater Besuch einer Veranstaltung, bei der Referenten den menschengemachten Klimawandel bestritten. Rubelt erklärte inzwischen, er stehe hinter den beschlossenen Stadtentwicklungs- und Klimazielen Potsdams. Seinen Applaus während der Veranstaltung bezeichnete er als gelegentliche Höflichkeitsgeste und nicht als Zustimmung zu den dort vertretenen Thesen.

Inzwischen ist ein Abwahlantrag gegen den Beigeordneten formal auf den Weg gebracht. 28 Stadtverordnete sowie Oberbürgermeisterin Aubel haben ihn unterzeichnet. Für eine tatsächliche Abwahl ist eine Zweidrittelmehrheit in der Stadtverordnetenversammlung erforderlich.

Ob die Mediation zustande kommt und welchen Einfluss sie auf das laufende Verfahren haben könnte, ist derzeit offen.

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