Protest in Potsdam nach Räumung geht weiter
Nach der Räumung eines besetzten Hauses in der Tornowstraße auf Hermannswerder bleibt die Lage in Potsdam angespannt. Aktivisten wollen bei der nächsten Stadtverordnetenversammlung protestieren und kündigen weiteren Widerstand an.
Die Stadt hatte das Gebäude Mitte Mai räumen lassen und begründet das unter anderem mit Hinweisen des Verfassungsschutzes. Dort sieht man im Umfeld der Besetzung Bezüge zu linksextremen Strukturen, die Gruppe selbst weist das jedoch entschieden zurück.
Während einige Politiker eine Duldung der Nutzung fordern, hält die Stadt eine Legalisierung aus rechtlichen Gründen für nicht machbar. Der Konflikt um das Gebäude dürfte damit weitergehen.