Potsdamer Schulen erhalten 60.000 Euro für Klimaschutzprojekte
Klimaschutz auf dem Stundenplan: 41 Potsdamer Schulen haben sich im vergangenen Schuljahr am Energieeinsparprogramm der Stadt beteiligt. Für ihr Engagement erhalten die Schulgemeinschaften Anerkennungsprämien von insgesamt 60.000 Euro.
Vom Schulgarten bis zum Schülercafé
Im Schuljahr 2025/2026 drehte sich das Programm vor allem um das Thema „Klimafreundliche Ernährung“. Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich dabei mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln, nachhaltigem Einkaufen und der Frage, wie sich Lebensmittelverschwendung vermeiden lässt.
An verschiedenen Schulen entstanden unter anderem Schülercafés sowie Koch- und Klimakurse. Teilweise bauten die Schülerinnen und Schüler selbst Kräuter und Gemüse an und verarbeiteten diese anschließend zu gemeinsamen Mahlzeiten.
Neben einzelnen Projekten ging es auch grundsätzlich darum, den eigenen Schulalltag unter die Lupe zu nehmen. So beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler beispielsweise mit der Frage, wie eine klimaneutrale Schule aussehen könnte und an welchen Stellen sich Emissionen reduzieren lassen.
Fast 300.000 Kilometer mit dem Fahrrad
Im neuen Schuljahr 2026/2027 wechselt der Schwerpunkt: Dann steht „Klimafreundliche Mobilität“ im Mittelpunkt. Eine bereits etablierte Aktion ist der Wettbewerb „Wer radelt am meisten?“. Im vergangenen Schuljahr beteiligten sich daran rund 35 Potsdamer Schulen und legten zusammen fast 300.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurück.
Das Energieeinsparprogramm gibt es in Potsdam bereits seit 1998. Es soll Schülerinnen und Schüler dazu bringen, Klimaschutz nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern mit konkreten Projekten im Schulalltag umzusetzen.