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Potsdam: Bewerbungsphase für Integrationsbudget 2027 gestartet

person Charly Dethloff
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Die Landeshauptstadt Potsdam nimmt ab sofort Bewerbungen für das Integrationsbudget 2027 entgegen. Gemeinnützige Vereine und Institutionen können für ihre Projekte zur sozialen Integration von Geflüchteten eine Förderung von bis zu 15.000 Euro beantragen.

Unterstützt werden unter anderem Projekte, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen, ehrenamtliches Engagement stärken oder den nachbarschaftlichen Zusammenhalt fördern. Ein besonderer Fokus liegt auch auf der Unterstützung migrantischer Organisationen. Im Förderjahr 2025 gingen nach Angaben der Stadt bereits fast 30 Prozent der abgerufenen Mittel an Projekte, die von Migrantinnen und Migranten selbst organisiert wurden.

Neue Antragsfrist beachten

Für die Förderperiode 2027 wurden sowohl die Richtlinie als auch das Antragsformular überarbeitet. Wichtig für alle Interessierten: Die Antragsfrist endet in diesem Jahr bereits am 30. September 2026 und damit einen Monat früher als bisher.

Gefördert werden projektbezogene Honorar-, Personal- und Sachkosten. Die Projekte dürfen eine Laufzeit von maximal zwölf Monaten haben. Welche Vorhaben im kommenden Jahr unterstützt werden, entscheidet eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverordnetenversammlung und der Verwaltung im Dezember.

Digitale Infoveranstaltung am 1. September

Wer Fragen zur neuen Richtlinie oder zum Antragsverfahren hat, kann am 1. September 2026 um 16 Uhr an einer digitalen Informationsveranstaltung der Landeshauptstadt teilnehmen. Dort werden der Antrags- und Förderprozess sowie die Neuerungen vorgestellt.

Eine Anmeldung ist per E-Mail an Integrationsbudget@Rathaus.Potsdam.de möglich. Unter dieser Adresse können Interessierte auch bereits vorab Fragen einreichen.

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