Obstliebe Apfel: Muss ein guter Apfel perfekt aussehen?
Glänzende Schale, schöne Farbe und keine einzige Macke: So sieht für viele der perfekte Apfel aus. Doch gerade zur Erntezeit lohnt sich auch ein Blick auf die Früchte, die vielleicht nicht ganz wie aus dem Bilderbuch aussehen.
Ein Apfel wächst schließlich am Baum und nicht in einer Form. Mal hat die Schale einen kleinen Fleck, mal ist die Frucht etwas schief gewachsen oder kleiner als andere. Am Geschmack muss das nichts ändern – und hinter diesen Äpfeln steckt genauso viel Arbeit wie hinter ihren vermeintlich perfekten Nachbarn.
Guter Geschmack braucht keine perfekte Schale
Gerade bei Äpfeln aus der Region lohnt es sich deshalb, auch Früchten mit kleinen Schönheitsfehlern eine Chance zu geben. Denn vom Pflegen der Bäume über die Ernte bis zum Verkauf steckt in jedem Apfel viel Arbeit.
Und sollte eine kleine Macke doch einmal stören, muss der Apfel noch lange nicht weggeworfen werden. Aus ihm lassen sich zum Beispiel Apfelmus, Kompott, Saft oder ein Kuchen machen. So kann auch Obst weiterverarbeitet werden, das optisch vielleicht nicht mehr perfekt ist.
Regional einkaufen bedeutet damit nicht nur, auf die Herkunft zu achten, sondern auch wertzuschätzen, was bei uns angebaut und geerntet wird. Denn guter Geschmack braucht keine perfekte Schale.
„Deine Wahl ist regional“ – eine Aktion vom Verband pro agro und dem Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.
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