Nach dem Hitzesommer: So will sich Brandenburg besser auf hohe Temperaturen vorbereiten
Nach einem Sommer mit hohen Temperaturen will Brandenburg seine Vorsorge gegen Hitze weiter ausbauen. Gesundheits- und Klimaschutzministerium haben dazu Bilanz gezogen und weitere Maßnahmen angekündigt, mit denen vor allem die gesundheitlichen Folgen von Hitze begrenzt werden sollen.
Eine wichtige Grundlage bilden neue Wärmebelastungskarten für alle Kommunen. Sie sollen zeigen, wo die Belastung durch hohe Temperaturen besonders groß ist und gezielte Maßnahmen ermöglichen. Ergänzt werden die Karten durch ein Dashboard zum umweltbezogenen Gesundheitsschutz.
Trinkbrunnen, Gebäudekühlung und Schutzangebote
Auch vor Ort soll der Hitzeschutz weiterentwickelt werden. Dazu gehören unter anderem Trinkbrunnen, Möglichkeiten zur Gebäudekühlung und spezielle Angebote für besonders gefährdete Menschen.
Gesundheitsminister René Wilke verweist dabei auf die besondere Situation Brandenburgs: Das Land sei stark von Hitze betroffen und habe gleichzeitig einen vergleichsweise hohen Altersdurchschnitt. Wirksamer Hitzeschutz sei deshalb eine wichtige Aufgabe für die kommenden Jahre.
Vorbereitung auf kommende Hitzewellen
Die Maßnahmen sind Teil der Klimaanpassungsstrategie des Landes Brandenburg. Grundlage für die Hitzevorsorge ist außerdem der 2022 veröffentlichte Hitzeaktionsplan.
Mit den neuen Daten und weiteren Maßnahmen vor Ort soll künftig möglichst früh auf Hitzeperioden reagiert werden können – und nicht erst dann, wenn die nächste Hitzewelle bereits da ist.