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Kita-Reform des Bundes: Brandenburg fürchtet Millionenverluste

person Charly Dethloff
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Die geplante Kita-Reform der Bundesregierung sorgt in Brandenburg für Kritik. Nach ersten Berechnungen könnte das Land ab 2027 jährlich rund 15 Millionen Euro weniger Bundesmittel für seine Kitas erhalten.

Neue Kita-Förderung ab 2027 geplant

Das geplante Kita-Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz soll das bisherige Kita-Qualitätsgesetz ablösen. Der Bund will dafür zwischen 2027 und 2034 insgesamt rund 9,25 Milliarden Euro bereitstellen. Vorgesehen sind unter anderem verpflichtende Erhebungen zum Entwicklungsstand von Kindern, gezielte Förderzeiten und zusätzliches Personal für Kitas in sozial schwierigen Lagen.

Aus mehreren ostdeutschen Bundesländern kommt allerdings Kritik an der Ausrichtung. Während in anderen Regionen zusätzliche Betreuungsplätze benötigt werden, kämpfen Kitas im Osten wegen sinkender Geburtenzahlen teilweise mit ganz anderen Problemen. Hier gehe es vor allem darum, bestehende Einrichtungen und Personal zu erhalten.

Rund 15 Millionen Euro weniger für Brandenburg?

Brandenburg erhielt zuletzt jährlich mehr als 60 Millionen Euro aus der bisherigen Bundesförderung. Nach vorläufigen Berechnungen großer Kita-Träger könnte die Summe ab 2027 auf rund 45 Millionen Euro sinken.

Damit würden etwa 15 Millionen Euro pro Jahr fehlen. Wie viel Geld Brandenburg tatsächlich erhalten wird, steht allerdings noch nicht fest.

Kita-Politiker aus mehreren ostdeutschen Ländern fordern deshalb Nachbesserungen. Bundesmittel für den Personalschlüssel, die Gewinnung von Fachkräften und lange Betreuungszeiten sollen ihrer Forderung zufolge mindestens auf dem bisherigen Niveau bleiben.

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