Jugendgruppe sorgt in Borkheide für Unruhe – Polizei ermittelt
In Borkheide im Landkreis Potsdam-Mittelmark sorgen mehrere Vorfälle mit einer Gruppe Jugendlicher für Verunsicherung. Vor allem rund um den Bahnhof berichten Eltern und Jugendliche von Bedrohungen und Einschüchterungen. Der Polizei sind bislang zwei Fälle bekannt, in denen Geld gefordert worden sein soll.
Einer der Vorfälle ereignete sich bereits am 14. Juli am Bahnhof Borkheide. Nach Angaben der Familie eines betroffenen Mädchens soll ein Jugendlicher Geld verlangt und den Mädchen den Weg versperrt haben. Schließlich habe eines der Mädchen 20 Euro übergeben.
Kriminalpolizei ermittelt
Die Polizei bestätigte zwei Fälle in Borkheide. Neben dem Vorfall am Bahnhof wird wegen einer weiteren Bedrohung am Paradiesweg ermittelt. Dort soll ein Tatverdächtiger eine bislang unbekannte Person unter Vorhalt einer Waffe bedroht und Bargeld gefordert haben. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Brandenburg an der Havel.
Geprüft wird außerdem, ob es Zusammenhänge zu ähnlichen Vorfällen in Beelitz gibt. Nach Angaben der Polizei sind die Ermittlungen dazu noch nicht abgeschlossen. Das Amt Brück erklärte, hierzu bislang keine gesicherten Informationen zu haben.
Mehr Präsenz rund um den Bahnhof
Als Reaktion auf die Vorfälle haben sich Ordnungsamt, Jugendkoordination, Jugendsozialarbeit und Polizei beraten. Vereinbart wurde unter anderem, dass Polizei und Jugendsozialarbeit das Umfeld des Borkheider Bahnhofs verstärkt beobachten. Die Polizei kündigte zudem eine an die jeweilige Lage angepasste Präsenz und Kontrollen an relevanten Orten an.