Fahrplanwechsel im Dezember: Das ändert sich für Bahnreisende in Brandenburg
Ab dem 13. Dezember gilt in Berlin und Brandenburg ein neuer Fahrplan. Vor allem im Regionalverkehr gibt es zahlreiche Änderungen: Auf einigen Strecken wächst das Angebot, andernorts sorgen Bauarbeiten für Einschränkungen. Auch Potsdam ist betroffen.
Häufiger Richtung Ostsee
Auf den Linien RE3 und RE5 wird das Angebot ausgeweitet. Beide sollen künftig auf der gesamten Strecke im Stundentakt Richtung Ostsee fahren – der RE3 nach Stralsund, der RE5 nach Rostock. Richtung Süden schafft der RE3 außerdem eine stündliche Direktverbindung zwischen Berlin und Lutherstadt Wittenberg über Jüterbog.
Mehr Platz soll es auf dem stark genutzten RE1 geben. Zwei der drei Züge pro Stunde sollen künftig mit längeren Fahrzeugen und rund 800 Sitzplätzen unterwegs sein. Einzelne Verbindungen werden außerdem über Frankfurt (Oder) hinaus bis Eisenhüttenstadt verlängert.
Bauarbeiten sorgen für Einschränkungen
Nicht überall bringt der Fahrplanwechsel Verbesserungen. Wegen des zweigleisigen Ausbaus zwischen Lübbenau und Cottbus endet der RE2 vorerst bereits in Lübbenau. Als Alternative wird der RE20 über Calau bis nach Cottbus verlängert.
Auch beim RE4 müssen sich Fahrgäste umstellen: Wegen der Sanierung der Bahnstrecke Richtung Hannover endet die Linie zunächst in Wustermark. Für die Weiterfahrt Richtung Rathenow und Stendal sind Ersatzbusse vorgesehen.
Änderungen rund um Potsdam
Eine geplante neue Direktverbindung für den Hochschulstandort Golm lässt dagegen noch auf sich warten. Eigentlich sollten Verstärkerzüge des RE7 aus Bad Belzig mit der RB23 kombiniert werden und so eine umsteigefreie Verbindung nach Golm ermöglichen. Bauarbeiten verzögern das Vorhaben.
Eine Verbesserung gibt es trotzdem: Die zusätzlichen RE7-Züge sollen künftig nicht mehr in Wannsee enden, sondern weiter bis in die Berliner Innenstadt fahren.
Der neue Fahrplan gilt ab 13. Dezember 2026.