EWP startet Bohrungen für Tiefengeothermie am Heizkraftwerk Süd
Die Energie und Wasser Potsdam (EWP) hat offiziell mit den Bohrungen für das Tiefengeothermie-Projekt am Heizkraftwerk Süd in Drewitz begonnen. Ziel ist es, Erdwärme künftig für die Fernwärmeversorgung der Landeshauptstadt zu nutzen.
Die Bohrarbeiten laufen seit Juli rund um die Uhr und sollen zunächst bis Ende 2026 dauern. Dabei wird bis in eine Tiefe von 2.000 Metern gebohrt. Zunächst untersuchen Experten die geologischen Bedingungen und das Potenzial der Erdwärme. Erste Ergebnisse werden noch in diesem Jahr erwartet.
Nach Angaben der EWP soll die Tiefengeothermie künftig einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Wärmeversorgung leisten und fossile Energieträger ersetzen. Die Landeshauptstadt setzt im Rahmen ihrer kommunalen Wärmeplanung verstärkt auf den Ausbau der Fernwärme. Langfristig soll diese für möglichst viele Gebäude in Potsdam zur zentralen und nachhaltigen Heizlösung werden.