Ermittlungen nach Fund auf Gehöft in Brandenburg an der Havel-OT Mahlenzien
Beim Aufräumarbeiten in einem leerstehenden Gehöft wurden am Samstagmittag in einem Schuppen verdächtigen Gegenstände aufgefunden, die unter dem Sprengstoffgesetz fallen könnten. Nach vorliegenden Erkenntnissen wurden durch die Polizeibeamten vor Ort die Spezialisten des Landeskriminalamtes Brandenburg angefordert, die sich um Entschärfungen von unbekannten Sprengvorrichtungen kümmern. Die Entschärfer kamen vor Ort zum Entschluss, dass es sich bei den aufgefundenen Gegenständen um veraltete Zündladungen handelt, die mit einer geringen Menge (< 100 g) Sprengstoff gefüllt sind. Um jegliche Gefahren auszuschließen, wurden die Gegenstände in einem speziellen Behältnis vom Gehöft transportiert und später auf einem Acker kontrolliert zur Sprengung gebracht. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein. Die Mahlenziener Straße war vorübergehend gesperrt.
Am Tatort kamen neben der Polizei auch die Feuerwehr, Notarzt und Rettung als Absicherung zum Einsatz.
Zudem wurde auf dem Gehöft in einem anderen Raum ein Schädelknochen und andere Knochen aufgefunden. Bei diesen aufgefundenen Gegenständen könnte es sich um menschliche Überreste handeln. Die vor Ort eingesetzte Kriminalpolizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein, ein Bestatter kam vor Ort und holte die Überreste ab. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei in der Polizeiinspektion Brandenburg.