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Deponie in Fresdorfer Heide genehmigt: Michendorf und Nuthetal prüfen Klagen

person Charly Dethloff
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Nach rund zehn Jahren Verfahren hat das Landesamt für Umwelt die geplante Deponie in der Fresdorfer Heide genehmigt. Der Widerstand aus Michendorf und Nuthetal geht jedoch weiter – beide Gemeinden bereiten mögliche Klagen vor.

Bauschutt soll in ehemalige Abbauflächen

In der Fresdorfer Heide betreibt die Firma Remex einen Kiessandtagebau. Die dabei entstandenen Hohlräume sollen künftig mit Bauschutt verfüllt werden. Gegen diese Deponie-Pläne gibt es in der Region seit Jahren Widerstand.

Michendorf sieht durch die Genehmigung unter anderem die eigene Planungshoheit verletzt. Nach Vorstellung der Gemeinde sollte das Gelände nach dem Ende des Kiesabbaus renaturiert werden.

Nuthetal wiederum verweist auf die geplante Zufahrt zur Deponie. Diese führt über Gemeindegebiet und ist nach Angaben der Kommune nicht als öffentliche Straße gewidmet.

Gemeinden lassen Genehmigung juristisch prüfen

Beide Gemeinden lassen die umfangreichen Unterlagen nun von Anwälten prüfen. Auch der Naturschutzbund erwägt rechtliche Schritte. Die Unterlagen zur Genehmigung sind noch bis zum 4. November öffentlich einsehbar. Anschließend läuft eine einmonatige Klagefrist.

Die Bürgerinitiative „Depo-Nie“ will außerdem über die Entscheidung informieren. Veranstaltungen sind für den 6. November in Michendorf und den 26. November in Saarmund geplant.

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