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Brandenburgs Beamte sollen noch 2026 deutlich mehr Geld bekommen

person Charly Dethloff
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Für rund 30.000 Beamtinnen und Beamte in Brandenburg zeichnet sich ein deutliches Gehaltsplus ab. Die geplante Erhöhung soll rückwirkend zum 1. Januar 2026 gelten. Je nach Besoldungsgruppe sind monatlich zwischen 700 und 2.800 Euro mehr vorgesehen.

Hintergrund ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Beamtenbesoldung. Brandenburg hat daraufhin einen Gesetzentwurf zur Anpassung der Gehälter auf den Weg gebracht. Dieser hat nun eine erste Beteiligungsphase durchlaufen.

Stimmt der Landtag wie geplant im Herbst zu, könnten die höheren Bezüge erstmals im Dezember 2026 ausgezahlt werden. Gleichzeitig sollen Nachzahlungen für die vorherigen Monate erfolgen. Je nach Besoldungsgruppe könnten dabei für dieses Jahr zwischen 6.000 und 25.000 Euro zusammenkommen.

Auch Pensionäre profitieren

Neben den rund 30.000 aktiven Beamten sollen auch etwa 20.000 Pensionärinnen und Pensionäre von der Neuregelung profitieren.

Gewerkschaften begrüßen grundsätzlich, dass Brandenburg die Besoldung anpassen will. Kritik gibt es allerdings an Teilen der geplanten Umsetzung. So soll die Wochenarbeitszeit der Beamten von 40 auf 41 Stunden steigen.

Weiterer Streitpunkt sind mögliche Nachzahlungen für frühere Jahre. Rund 20.000 Beamte hatten in der Vergangenheit Widerspruch gegen ihre Besoldung eingelegt. Wie mit diesen Altfällen umgegangen wird, soll noch weiter geklärt werden.

Entscheidung liegt beim Landtag

Bevor das Gehaltsplus tatsächlich kommt, muss der Brandenburger Landtag dem Gesetz noch zustimmen. Nach aktuellem Zeitplan soll das im Herbst passieren. Bleibt es dabei, könnten die neuen Bezüge und die Nachzahlungen noch vor Jahresende auf den Konten landen.

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