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Brandenburg plant deutlich höhere Bezüge für Landesbeamte

person Charly Dethloff
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Rund 35.000 Landesbeamte in Brandenburg sollen ab Dezember mehr Geld erhalten. Die Anpassung soll rückwirkend zum 1. Januar 2026 gelten. Voraussetzung ist allerdings noch die Zustimmung des Landtags.

Brandenburg bereitet eine deutliche Erhöhung der Beamtenbesoldung vor. Die technischen und personellen Voraussetzungen sollen bereits geschaffen sein, damit die neuen Bezüge zusammen mit den Nachzahlungen für die vergangenen Monate im Dezember ausgezahlt werden können.

Je nach Besoldungsgruppe sind monatliche Erhöhungen zwischen rund 700 und 2.800 Euro vorgesehen. Durch die rückwirkende Anpassung zum Jahresbeginn könnten sich die Nachzahlungen für 2026 auf mehrere Tausend Euro summieren.

Rund 35.000 Landesbeamte betroffen

Von der Neuregelung sollen rund 35.000 Landesbeamte profitieren. Einen großen Anteil machen Lehrkräfte aus, daneben betrifft die Anpassung unter anderem Beschäftigte bei Polizei, Justiz und Finanzverwaltung.

Für den Landeshaushalt bedeutet die höhere Besoldung erhebliche zusätzliche Ausgaben. Allein für das laufende Jahr werden dafür insgesamt rund 345 Millionen Euro veranschlagt.

Endgültig beschlossen ist die Anpassung noch nicht. Voraussetzung für die Auszahlung im Dezember ist, dass der Brandenburger Landtag dem entsprechenden Besoldungsgesetz zustimmt.

Hintergrund der Neuregelung ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur amtsangemessenen Besoldung. Neben den höheren Bezügen ist in Brandenburg auch eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit für Beamte von 40 auf 41 Stunden vorgesehen.

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