Bis zu 1.000 neue Wohnungen in Potsdam: Baustart im Kirchsteigfeld verzögert sich
Im Potsdamer Kirchsteigfeld sollen bis zu 1.000 neue Wohnungen entstehen. Doch bis die Bauarbeiten beginnen, dauert es länger als ursprünglich geplant. Auch klassische Sozialwohnungen sind nicht vorgesehen.
Baustart frühestens 2028
Auf einer Fläche zwischen der Ricarda-Huch-Straße und der Autobahn A115 plant der Investor Periskop Development ein neues Wohnquartier. Ursprünglich war ein Baubeginn für 2027 angestrebt. Wie der Investor den Potsdamer Neuesten Nachrichten mitteilte, wird nun frühestens 2028 mit dem Baustart gerechnet.
Grund dafür sind weitere Abstimmungen im Bebauungsplanverfahren. Im ersten Bauabschnitt könnten rund 600 Wohnungen entstehen. Insgesamt bietet das geplante Quartier Platz für etwa 1.900 Menschen.
Keine klassischen Sozialwohnungen geplant
Öffentlich geförderte Sozialwohnungen sind für das Bauprojekt nicht vorgesehen. Stattdessen soll ein Teil der Wohnungen zu günstigeren Mieten für Menschen mit mittlerem Einkommen angeboten werden. Wie viele Wohnungen das betrifft und wie hoch die Mieten ausfallen, steht noch nicht fest.
Voraussichtlich Anfang 2027 sollen die überarbeiteten Baupläne öffentlich ausgelegt werden. Dann können auch Bürgerinnen und Bürger ihre Stellungnahmen einreichen.