Tornowstraße: Potsdam will Hausbesetzer trotz friedlicher Räumung verfolgen
Die Stadt Potsdam hält an der Strafverfolgung ehemaliger Hausbesetzer in der Tornowstraße fest.
Ein Antrag von Linken und der Fraktion Die Andere, die Strafanträge zurückzunehmen, ist gestern in der Stadtverordnetenversammlung knapp gescheitert.
Die Antragsteller hatten argumentiert, dass die Besetzung friedlich beendet wurde und auf Wohnungsnot aufmerksam machen sollte. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel widersprach.
Wer trotz Aufforderung das Gebäude nicht verlassen habe, müsse auch mit Konsequenzen rechnen. Der Antrag wurde mit nur einer Stimme Unterschied abgelehnt.