Potsdam stellt neue Kulturstrategie vor: Das ist bis 2030 geplant
Wie soll sich Potsdams Kulturlandschaft in den kommenden Jahren entwickeln? Darauf soll die Kulturpolitische Strategie 2025 bis 2030 Antworten geben. Die Stadt hat jetzt den zweiten Teil des Konzepts vorgestellt. Darin geht es um konkrete Ziele und Maßnahmen für die kommenden Jahre.
Kulturelle Teilhabe und Kreativwirtschaft im Fokus
Die Strategie beschäftigt sich mit mehreren Bereichen der Potsdamer Kulturlandschaft. Dazu gehören die kulturelle Bildung und Teilhabe, der Erhalt des kulturellen Erbes, die internationale Ausrichtung der Stadt sowie die Kultur- und Kreativwirtschaft.
Auch die zukünftige Kulturförderung spielt eine Rolle. Ziel der Stadt ist es, einen langfristigen Rahmen für die Entwicklung der Potsdamer Kulturlandschaft zu schaffen und gleichzeitig auf Veränderungen und finanzielle Herausforderungen reagieren zu können.
Der erste Teil der Kulturstrategie mit den grundsätzlichen Handlungsfeldern war bereits 2024 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden.
Potsdamer konnten Ideen einbringen
An der Ausarbeitung des zweiten Teils waren auch Kulturschaffende sowie Einwohnerinnen und Einwohner beteiligt.
Bei einer Dialogkonferenz im März 2026 kamen rund 90 Akteure aus der Kulturszene mit der Stadtverwaltung zusammen. Im Mai folgten vier Kulturforen in verschiedenen Potsdamer Stadtteilen. Zusätzlich konnten sich Potsdamer über eine Online-Umfrage beteiligen.
Die dort gesammelten Ideen und Schwerpunkte sind nach Angaben der Stadt in die jetzt vorgestellten Ziele und Maßnahmen eingeflossen.
Erste Beratung am 12. November
Als Nächstes beschäftigt sich die Potsdamer Politik mit dem Papier. Am 12. November soll der zweite Teil der Kulturstrategie erstmals im Kulturausschuss beraten werden. Eine weitere Beratung ist für den 10. Dezember vorgesehen.
Die endgültige Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung ist für den 27. Januar 2027 geplant.
Damit ist die Arbeit an Potsdams zukünftiger Kulturpolitik allerdings noch nicht abgeschlossen. Auf die Strategie soll eine konkrete Kulturentwicklungsplanung folgen. Sie soll festlegen, wie die formulierten Ziele umgesetzt und die bestehende Kulturlandschaft weiterentwickelt werden können. Ein Beschluss dazu ist für Ende 2028 vorgesehen.