RB33 nach Potsdam: Beelitzer Politiker kämpfen für Direktverbindung
Ab Mitte Dezember soll die RB33 aus Beelitz wegen Bauarbeiten nicht mehr direkt bis zum Potsdamer Hauptbahnhof fahren. Dagegen regt sich Widerstand: Nach der Stadt fordert nun auch die Beelitzer Lokalpolitik Änderungen an den geplanten Zugverbindungen.
RB33 soll am Park Sanssouci enden
Mit dem Fahrplanwechsel soll die RB33 während der Bauarbeiten an der Lehrter Bahn nur noch bis zum Bahnhof Park Sanssouci fahren. Wer aus Beelitz zum Potsdamer Hauptbahnhof möchte, müsste dort auf andere Verkehrsmittel umsteigen.
Die Fraktion UKB/CDU fordert das Land Brandenburg deshalb auf, die Direktverbindung trotz der Bauarbeiten zu erhalten. Sie sieht die Strecke als wichtige Verbindung für Pendler, Schüler und Auszubildende.
Kritik auch an RB37 und RE7
Dabei geht es nicht nur um die RB33. Die Beelitzer Lokalpolitiker fordern auch einen zuverlässigeren Betrieb der RB37. Auf der Strecke kam es in diesem Jahr wiederholt zu Zugausfällen. Im Juni fuhren laut den vorliegenden Angaben nur 61,9 Prozent der vorgesehenen Züge.
Zusätzlich soll das Sitzplatzangebot im RE7 ab November wieder reduziert werden. Die Beelitzer Politik fordert deshalb, die Kapazitäten auf der Linie nicht zu kürzen.
Damit stehen drei Forderungen im Raum: Die RB33 soll weiterhin direkt zum Potsdamer Hauptbahnhof fahren, die RB37 zuverlässiger werden und im RE7 sollen die vorhandenen Kapazitäten erhalten bleiben.