Nach Brand in Premnitz: Relux hält an Ausbauplänen fest
Nach dem Brand in einer Lagerhalle des Batterieverwerters Relux in Premnitz steht der geplante Ausbau des Standorts vor neuen Herausforderungen. Das Unternehmen will nach aktuellem Stand trotzdem an der Millioneninvestition festhalten.
Bei dem Feuer am 15. Oktober waren im Lagerbereich bis zu 20 Tonnen alte Batterien betroffen. Mehr als 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Wie das Feuer entstanden ist und wie hoch der entstandene Schaden ausfällt, ist noch unklar.
Neue Anlage und zusätzliche Arbeitsplätze geplant
Relux möchte in Premnitz eine neue Behandlungsanlage für Altbatterien errichten. Dafür soll ein mittlerer Millionenbetrag investiert werden. Die Inbetriebnahme ist möglichst für den Sommer 2027 vorgesehen. Gleichzeitig sollen zehn neue Arbeitsplätze entstehen – damit würde die Zahl der Beschäftigten am Standort auf 25 steigen.
Nach Angaben der Betriebsleitung soll der Brand diese Pläne derzeit nicht stoppen. Zunächst muss allerdings geklärt werden, ob unter anderem die vorhandene Sortieranlage oder die Elektrik beschädigt wurden.
Zwischenlager sorgt zusätzlich für Unsicherheit
Unabhängig vom Brand gibt es noch eine weitere offene Frage. Für die Ausbaupläne ist ein Zwischenlager im sachsen-anhaltischen Arneburg vorgesehen. Dort hat die Stadt ihr notwendiges Einvernehmen bislang nicht erteilt.
Das Genehmigungsverfahren läuft weiter. Welche Folgen eine endgültige Absage für die Investition und die zusätzlichen Arbeitsplätze in Premnitz hätte, ist derzeit offen.