Klinikum Ernst von Bergmann plant Sparprogramm
Das Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann steht vor einem möglichen Millionendefizit. Um gegenzusteuern, prüft das städtische Krankenhaus weitere Einsparungen – auch beim Personal.
Für 2027 rechnet das Klinikum mit einem finanziellen Risiko von bis zu 36 Millionen Euro. Als Gründe werden unter anderem Auswirkungen der Krankenhausreform, Veränderungen bei der Finanzierung von Pflegepersonal und steigende Kosten genannt.
Einsparungen beim Personal werden geprüft
Die Geschäftsführung will gemeinsam mit dem Betriebsrat kurzfristige Möglichkeiten beraten, um Personalkosten zu senken. Welche Maßnahmen konkret umgesetzt werden, steht bislang nicht fest. Berichte über einen möglichen Stellenabbau, einen Einstellungsstopp oder Veränderungen beim 13. Monatsgehalt bestätigte das Klinikum dem Tagesspiegel nicht.
Gespart werden soll aber nicht nur beim Personal. Auch die Dienstwagenregelung und der medizinische Sachbedarf werden überprüft. Eine neu eingerichtete Taskforce beschäftigt sich zudem mit Personalkosten, internen Abläufen, Abrechnungen und weiteren Einsparmöglichkeiten.
Parallel wird über zusätzliche Unterstützung für das Klinikum beraten. Wie ein solches Hilfspaket aussehen und finanziert werden könnte, ist bislang offen.