„Was Wasser weiß“: Was Daten über Potsdams wichtigste Ressource verraten
Morgens den Wasserhahn aufdrehen, Zähne putzen oder das erste Glas Wasser trinken – für die meisten Potsdamer gehört das ganz selbstverständlich zum Alltag. Doch welche Daten stecken eigentlich hinter unserer Wasserversorgung? Und was können Trinkwasser, Grundwasser, Abwasser und unsere Seen über die Stadt verraten? Genau darum geht es beim nächsten Themenabend der Initiative „Transparente Digitale Stadt“ am 24. September.
Die Initiative beschäftigt sich mit Smart City, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz – allerdings nicht nur aus Sicht von Politik, Verwaltung oder Unternehmen. Die Potsdamerinnen und Potsdamer sollen verstehen und mitdiskutieren können, wie digitale Technologien ihre Stadt verändern.
Im Interview mit Radio Potsdam erklären Autor, Zukunftsforscher und Technologiephilosoph Jens Hofmann und Digitalisierungsexperte Timo Seifert, was hinter der Initiative steckt:
Smart City: Warum sollen die Potsdamer mitreden?
Wie digital soll unsere Stadt werden? Welche Technologien sind sinnvoll – und wo gibt es Grenzen? Für Hofmann und Seifert sind das Fragen, die nicht allein von Experten beantwortet werden sollten. Auch die Menschen, die täglich in Potsdam leben, sollen ihre Erfahrungen und Vorstellungen einbringen können.
„Was Wasser weiß“: Daten aus Trinkwasser, Grundwasser und Seen
Beim nächsten Themenabend am Donnerstag, 24. September, richtet die Initiative den Blick auf eine Ressource, die jeder täglich braucht: Wasser.
Unter dem Titel „Was Wasser weiß – Über die Daten und Analysen zu unserer wichtigsten Ressource“ geht es unter anderem um Trinkwasser, Abwasser, Grundwasser und die Potsdamer Seen. Messungen und Analysen können beispielsweise Informationen über Wasserqualität, Grundwasserstände oder den Zustand von Gewässern liefern.
Jens Hofmann und Timo Seifert erklären, was Wasser mit einer digitalen Stadt zu tun hat:
Wie können Wasserdaten Potsdam helfen?
Spannend wird es vor allem bei der Frage, was mit den gesammelten Informationen passiert. Daten können dabei helfen, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Entscheidungen über Wasserversorgung und Gewässerschutz auf eine bessere Grundlage zu stellen.
Digitalisierung und Datenschutz: Wo liegen die Grenzen?
Wo Daten gesammelt werden, kommen schnell Fragen nach Datenschutz und Transparenz auf. Wer sammelt welche Informationen? Wofür werden sie verwendet? Und wie transparent muss der Umgang damit für Bürgerinnen und Bürger sein?
Auch darüber haben wir mit Jens Hofmann und Timo Seifert gesprochen:
Mitdiskutieren ausdrücklich erwünscht
Der Themenabend soll keine Veranstaltung nur für Fachleute sein. Die Potsdamerinnen und Potsdamer können Fragen stellen, mitdiskutieren und eigene Gedanken einbringen. Technisches Vorwissen ist dafür nicht erforderlich.
„Was Wasser weiß“ in Potsdam: Termin und Ort
Die Veranstaltung „Was Wasser weiß“ findet am Donnerstag, 24. September 2026, von 18 bis 20 Uhr in der Cafeteria der Stadtwerke Potsdam, Steinstraße 104–106, Haus 14, statt. Der Eintritt ist kostenlos.
Als Referenten sind Luise Schubert, Fachspezialistin für Hydrologie und Wassermanagement bei der Energie und Wasser Potsdam GmbH, sowie Andreas Becker, Leiter IT-Architektur der Stadtwerke Potsdam GmbH, angekündigt.