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Brandenburg will bis zu 520 Kilometer Landesstraßen sanieren – bis zu 200 Millionen Euro eingeplant

person Charly Dethloff
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Brandenburg startet ein neues Erhaltungsprogramm für besonders beschädigte Landesstraßen. Bis 2031 sollen bis zu 520 Kilometer grundlegend saniert werden. Dafür ist ein Finanzrahmen von bis zu 200 Millionen Euro vorgesehen.

Das Programm ergänzt die regulären Baumaßnahmen des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg. Im Mittelpunkt stehen Straßenabschnitte, bei denen oberflächliche Reparaturen nach Einschätzung des Landes nicht mehr ausreichen.

Der Handlungsbedarf ist groß: Der Landesbetrieb betreut rund 5.520 Kilometer Landesstraßen. Nach der Zustandserfassung aus dem Jahr 2023 gelten rund 65 Prozent des Netzes als substanziell erhaltungsbedürftig. Nahezu zwei von drei Bestandskilometern haben demnach den Warn- oder Schwellenwert überschritten.

Straßen sollen grundlegend erneuert werden

Mit dem neuen Programm sollen besonders beschädigte Straßen nicht nur an der Oberfläche repariert werden. Je nach Zustand sollen vorhandene Schichten erneuert oder verstärkt und neue tragfähige Fahrbahnaufbauten hergestellt werden.

Dadurch sollen wiederkehrende Schäden reduziert und die Nutzungsdauer der Straßen verlängert werden. Wo es möglich ist, soll auch das sogenannte Kaltrecycling zum Einsatz kommen. Dabei wird vorhandenes Straßenmaterial direkt vor Ort wiederverwendet.

Grundlage des Programms sind rund 520 Kilometer Straßenabschnitte, die bei der Zustandserfassung 2023 in die beiden höchsten Prioritätsklassen eingeordnet wurden.

Bis zu 200 Millionen Euro bis 2031

Für das Erhaltungsprogramm ist bis voraussichtlich 2031 ein Finanzrahmen von bis zu 200 Millionen Euro vorgesehen. Für das Jahr 2026 sind zunächst rund zehn Millionen Euro eingeplant.

Voraussetzung für die vollständige Umsetzung ist allerdings, dass die benötigten Mittel auch in den jeweiligen Haushalten zur Verfügung stehen.

Erste Sanierungsmaßnahmen aus dem neuen Programm sollen noch in diesem Jahr beginnen. Weitere Straßenabschnitte befinden sich für 2026 bereits in Planung.

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