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Potsdam fördert Mehrweg: Bis zu 2.000 Euro Zuschuss für Gastronomie und Vereine

person Charly Dethloff
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Mit der Einführung der Verpackungssteuer in Potsdam gibt es auch finanzielle Unterstützung für den Umstieg auf Mehrweg. Gastronomiebetriebe und Vereine können ab dem 1. Oktober Fördermittel beantragen. Insgesamt stellt die Landeshauptstadt dafür bis 2028 rund 170.000 Euro bereit.

Am 1. Oktober 2026 soll in Potsdam die Verpackungssteuer starten. Sie soll dazu beitragen, den Verbrauch von Einwegverpackungen zu reduzieren. Gleichzeitig unterstützt die Stadt Betriebe und Vereine, die auf Mehrweglösungen umsteigen wollen.

Dafür stehen bis 2028 insgesamt 170.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Unterstützt werden unter anderem die Anschaffung von Mehrweggeschirr und Besteck sowie von Spülmaschinen.

Bis zu 2.000 Euro Förderung pro Spülmaschine

Je nach Investition können Potsdamer Betriebe unterschiedliche Zuschüsse beantragen. Für die Nutzung eines Mehrweg-Poolsystems sind bis zu 500 Euro je Betriebsstätte möglich. Ebenfalls mit bis zu 500 Euro unterstützt die Stadt die Anschaffung von eigenem Mehrweggeschirr und Mehrwegbesteck.

Die größte Förderung gibt es für Spülmaschinen: Hier können bis zu 2.000 Euro bezuschusst werden.

Die Förderung ist allerdings von den verfügbaren Haushaltsmitteln abhängig. Einen Rechtsanspruch auf einen Zuschuss gibt es nicht.

Anträge ab 1. Oktober möglich

Förderanträge können ab dem 1. Oktober 2026 gestellt werden. Die dafür notwendigen Unterlagen will die Stadt bereits ab dem 23. September auf ihrer Internetseite zur Verpackungssteuer bereitstellen.

Ein einheitliches Mehrwegsystem für alle Potsdamer Unternehmen soll es nicht geben. Nach Angaben der Stadt haben die verschiedenen Branchen unterschiedliche Anforderungen. Zudem seien bereits mehrere Anbieter von Mehrwegsystemen auf dem Markt.

Stadt stellt Infomaterial zur Verpackungssteuer bereit

Zusätzlich können Potsdamer Unternehmen Informationsmaterial nutzen, um ihre Kundinnen und Kunden über die neue Verpackungssteuer und Mehrwegangebote zu informieren. Dafür stellt die Stadt unter anderem Plakate, Flyer, Aufsteller und Sticker zur Verfügung.

Die Verpackungssteuer und die dazugehörige Förderung starten damit gleichzeitig am 1. Oktober.

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