Polizeieinsatz nach Drohung mit Schusswaffe endet glimpflich in Stahnsdorf
Ein lautes Streitgespräch und Drohungen riefen in der Nacht zum Sonntag zahlreiche Polizeikräfte nach Stahnsdorf. Ein Anwohner hatte zuvor in seiner Wohnung randaliert und lautstark verkündet, er besitze eine Schusswaffe und man könne ruhig die Polizei rufen. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann tatsächlich bewaffnet war, sperrte die Polizei den Bereich um die Potsdamer Allee und die John-Graudenz-Straße großräumig ab. Spezialisierte Einsatzkräfte drangen anschließend in das Mehrfamilienhaus und die Wohnung des Mannes vor. Sie konnten ihn dort antreffen und fixieren. Bei der anschließenden Durchsuchung der Räumlichkeiten fanden die Beamten weder eine Schusswaffe noch gefährliche Gegenstände. Ersten Erkenntnissen zur Folge stand der 44-jährige Tatverdächtige offenkundig in einem psychischen Ausnahmezustand. Er war so stark alkoholisiert, dass ein Atemalkoholtest scheiterte. Rettungskräfte brachten ihn zur medizinischen Überwachung in ein Krankenhaus. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Bedrohung ein.