Streit um Potsdamer Wochenmarkt während der Weihnachtszeit
Die Planung für den Wochenmarkt am Bassinplatz sorgt erneut für Diskussionen. Während des „Potsdamer Weihnachtszaubers“ kann der reguläre Markt neun Wochen lang nicht wie gewohnt auf dem nördlichen Bassinplatz stattfinden. Für die Händler sind deshalb Ersatzflächen vorgesehen.
Händler kritisieren bisherige Planung
Aktuell bietet die Stadt neun Standplätze rund um den Bassinplatz an. Mehrere Händler kritisieren laut MAZ allerdings, dass ihnen Standzeiten angeboten wurden, bevor ihr tatsächlicher Bedarf abgefragt worden sei. Teilweise sollen die angebotenen Zeiten unter dem liegen, was die Händler benötigen.
Als Ersatz sollen unter anderem Flächen auf den Gehwegen in der Gutenbergstraße und Am Bassin genutzt werden. Die Stadt erklärt, dass die Bedarfsabfrage derzeit läuft und weitere Gespräche mit den Händlern folgen sollen.
Die Andere erwägt Dringlichkeitsantrag
Auch die Wählergruppe Die Andere kritisiert das bisherige Vorgehen. Sollte kurzfristig keine zufriedenstellende Lösung gefunden werden, erwägt sie einen Dringlichkeitsantrag in der Stadtverordnetenversammlung. Gefordert werden sollen eine Bedarfsabfrage bei den Händlern und entsprechende Anpassungen der Planung.
Bereits im vergangenen Jahr hatte es Streit um den Wochenmarkt während der Weihnachtszeit gegeben. Damals wurde schließlich eine Lösung mit Standflächen auf den Gehwegen rund um den Bassinplatz gefunden.