GEW warnt vor Personalmangel an Brandenburgs Schulen
Drei Wochen nach Beginn des neuen Schuljahres sieht die Bildungsgewerkschaft GEW die Lage an Brandenburgs Schulen weiterhin angespannt. Nach Angaben der Gewerkschaft sind landesweit noch rund 300 Lehrerstellen unbesetzt. An einigen Schulen gebe es sogar noch keinen festen Stundenplan.
Auch der Anteil der Quereinsteiger ist hoch: 20,2 Prozent der regulär unterrichtenden Lehrkräfte sind laut GEW Quereinsteigende. Gleichzeitig würden die Klassen immer voller.
Die Gewerkschaft fordert deshalb mehr Personal – neben Lehrkräften auch Sozialarbeiter, Assistenten und Techniker. Außerdem müsse beim geplanten Bildungsetat für 2027 und 2028 nachgebessert werden.