Heimliche Fotos an Potsdamer Schule: 27 ähnliche Fälle in Brandenburg
Nachdem am Potsdamer Hannah-Arendt-Gymnasium heimlich intime Fotos von Mitschülerinnen gemacht worden sein sollen, hat das Bildungsministerium Zahlen zu ähnlichen Vorfällen veröffentlicht.
Im vergangenen Schuljahr gab es an Brandenburger Schulen demnach 27 Meldungen im Zusammenhang mit dem Besitz, Erwerb oder der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte.
Neue Richtlinien für Schulen plant das Ministerium aktuell nicht und verweist auf bestehende Vorgaben zum Umgang mit solchen Fällen.
Potsdams Gleichstellungsbeauftragte Claudia Sprengel fordert dagegen, stärker auf den Aspekt sexualisierter und bildbasierter Gewalt zu schauen.