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Initiative fordert Lothar-Bisky-Straße oder -Platz in Potsdam

person Charly Dethloff
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In Potsdam gibt es einen Vorstoß, künftig mit einer Straße oder einem Platz an den früheren Linken-Politiker Lothar Bisky zu erinnern. Unterstützt wird die Initiative von mehreren bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wissenschaft.

Wie die Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN) berichten, wurde ein entsprechender Aufruf an Oberbürgermeisterin Noosha Aubel und die Potsdamer Stadtverordneten übermittelt. Anlass ist der 85. Geburtstag Biskys. Er starb 2013.

Bisky war Rektor der Babelsberger Filmhochschule

Lothar Bisky war nicht nur bundesweit politisch aktiv, sondern hatte auch eine enge Verbindung zu Potsdam. Von 1986 bis 1990 leitete er als Rektor die damalige Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg. Später gehörte er zu den prägenden Persönlichkeiten der PDS, der heutigen Linken.

Mit dem Vorstoß soll nun geprüft werden, ob ein öffentlicher Ort in Potsdam seinen Namen tragen kann. Eine konkrete Straße oder ein bestimmter Platz wurden bislang nicht vorgeschlagen.

Zu den ersten Unterstützern gehören unter anderem der frühere brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck, Regisseur Andreas Dresen, die frühere Filmmuseumschefin Bärbel Dalichow und die Linken-Bundesvorsitzende Ines Schwerdtner.

Ob es tatsächlich zu einer Benennung kommt, müssen Stadtpolitik und Verwaltung erst noch prüfen.

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