Naturnahe Gärten in Brandenburg an der Havel werden ausgezeichnet
Wer im eigenen Garten auf Blühwiesen, heimische Pflanzen und natürliche Lebensräume setzt, kann sich in Brandenburg an der Havel jetzt für das Zertifikat „Lebendiger Garten“ bewerben. Hinter der Aktion stehen die Initiative „Brandenburg summt“ und der Regionalverband des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu).
Ausgezeichnet werden Gärten, die möglichst naturnah gestaltet sind. Dazu zählen zum Beispiel wilde Ecken und Unterkünfte für Insekten und andere Nützlinge, Komposthaufen, eine vielfältige Bepflanzung oder die Nutzung von Regenwasser. Auch der Verzicht auf Pestizide, Torf und chemische Dünger spielt eine Rolle. Perfekt müsse ein Garten dabei nicht sein – entscheidend sei vor allem das Bemühen um eine naturnahe Gestaltung.
Bereits zehn „Lebendige Gärten“ ausgezeichnet
Seit Beginn der Gartensaison wurden in Brandenburg an der Havel bereits zehn Gärten zertifiziert. Mitmachen können nicht nur Besitzerinnen und Besitzer von Klein-, Haus- oder Erholungsgärten. Auch gewerbliche und kommunale Flächen können sich um die Auszeichnung bewerben.
Ein Beispiel für naturnahe Flächen gibt es in Kirchmöser: In der Gartensparte Bergfrieden werden nicht mehr genutzte Flächen im Rahmen des Projekts „Naturgarten“ ökologisch genutzt und mit Angeboten zur Naturbildung verbunden.
Wer seinen eigenen Garten zertifizieren lassen möchte, findet beim Nabu Brandenburg an der Havel weitere Informationen, eine Checkliste und die benötigten Bewerbungsunterlagen.