Alkoholisierter Autofahrer verursacht Verkehrsunfall an der Langen Brücke in Potsdam-Historische Innenstadt
Am späten Samstagabend kam es gegen 22:00 Uhr in der historischen Innenstadt von Potsdam zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer unter erheblichem Alkoholeinfluss stand.
Nach Angaben der Polizei befuhr der 56-jährige Beschuldigte mit seinem Pkw die Friedrich-List-Straße in Richtung Lange Brücke. An der Kreuzung beabsichtigte er, nach links auf die Lange Brücke in Richtung Breite Straße abzubiegen. Dabei missachtete er das Rotlicht der Lichtzeichenanlage und schnitt einem anderen Verkehrsteilnehmer, der aus Richtung Heinrich-Mann-Allee kam, die Vorfahrt. Es kam zum Zusammenstoß. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit, erlitten jedoch einen Sachschaden.
Während der Unfallaufnahme führten die eingesetzten Polizeibeamten einen Atemalkoholtest bei dem Unfallverursacher durch. Das Ergebnis sprach für eine erhebliche Alkoholisierung. Beim Beschuldigten wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen, um den genauen Promillewert rechtssicher zu bestimmen.
Bei der Überprüfung seiner Dokumente stellten die Beamten fest, dass der Mann lediglich im Besitz eines nicht-europäischen Führerscheins war. Da er bereits seit mehr als sechs Monaten in Deutschland wohnhaft ist, hätte dieser umgeschrieben werden müssen. Aus diesem Grund wurde zusätzlich eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen. Die Weiterfahrt wurde dem Beschuldigten umgehend untersagt.