Seniorin durch falsche Unfallmeldung um Bargeld gebracht in Dallgow-Döberitz
Am Dienstagvormittag teilten bislang unbekannte Täter einer 85-jährigen Frau telefonisch mit, dass ihr Ehemann einen Unfall gehabt habe und sich zur Behandlung in einem Krankenhaus befinden soll. Unter diesem Vorwand forderten die Täter die Übergabe von Bargeld zur angeblichen Begleichung von Behandlungskosten. Die Mitteilung über den vermeintlichen Unfall entsprach nicht der Wahrheit. Nach bisherigen Erkenntnissen nutzten die Täter die erfundene Situation gezielt, um die Frau zur Herausgabe ihres Bargeldes zu bewegen. Im weiteren Verlauf erschien eine bislang unbekannte männliche Person an der Wohnanschrift der Frau und nahm eine Geldkassette mit Bargeld in Empfang und verschwand unerkannt. Es entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro. Eine Strafanzeige wurde aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei übernommen.
Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:
Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben Sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis!
Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. Vereinbaren sie einen späteren Gesprächstermin, damit sie in der Zwischenzeit die Angaben z.B. durch einen Anruf bei Ihren Verwandten oder bei der örtlichen Polizei überprüfen können!
Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers!
Bevor Sie jemandem Ihr Geld oder andere Wertgegenstände geben wollen: Besprechen Sie die Angelegenheit mit einer Person Ihres Vertrauens. Wenn Ihnen die Sache „nicht geheuer ist“, informieren Sie bitte ihre örtliche Polizeidienststelle!
Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind!
Haben Sie bereits eine Geldübergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei! Sie erreichen sie unter der Nummer 110.
Darüber hinaus informiert die Polizei des Landes Brandenburg regelmäßig über ihre Kanäle in den Sozialen Medien zu aktuellem Phänomen.
Auf den Kanälen bei WhatsApp, Instagram, X und Facebook finden Bürgerinnen und Bürger Präventionshinweise und Verhaltenstipps zu unterschiedlichsten Themen.