Historischer Machtwechsel in Potsdam: Noosha Aubel gewinnt Oberbürgermeisterwahl
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Ein Tag mit Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel

person Anne Tausch
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7 Uhr morgens. Während viele Potsdamerinnen und Potsdamer gerade erst in den Tag starten, brennt im Büro von Noosha Aubel bereits das Licht. Die Oberbürgermeisterin sitzt schon an ihrem Schreibtisch, beantwortet E-Mails, telefoniert und bereitet die anstehenden Termine vor. Denn ihr Kalender ist bis zum Abend prall gefüllt.

Wir durften Noosha Aubel einen Tag lang begleiten – vom frühen Morgen im Rathaus bis zum letzten offiziellen Termin des Tages

07:30 Uhr – Der Arbeitstag läuft bereits

Als wir im Rathaus ankommen, ist Noosha Aubel schon seit einer halben Stunde im Büro. Jetzt beginnt der offizielle Teil ihres Tages. Unterlagen werden noch einmal durchgesehen, letzte Telefonate geführt und der erste Termin vorbereitet.

Bevor der erste Termin beginnt, wollten wir natürlich noch gern wissen: Gibt es morgens im Büro erstmal einen Kaffee oder startet Noosha Aubel anders in den Tag?

Um 8 Uhr steht ein Gespräch mit den Stadtwerken auf dem Programm. Der erste Termin des Tages führt direkt in die Sacharbeit. Gemeinsam mit Stadtwerke-Geschäftsführer Monty Balisch geht es um die Auswertung des Stadtwerkefest und die geplanten Tiefengeothermie-Bohrungen am Heizkraftwerk Potsdam Süd.

Kaum ist dieser Termin beendet, geht es um 9 Uhr direkt weiter mit dem Jour fixe ihrer Referentinnen und Referenten. Dort werden aktuelle Themen der Stadt besprochen und die nächsten Schritte abgestimmt. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht.


Und genau so klingt so eine interne Besprechung. Die Themen reichen vom digitalen Elterngeld über KI in der Verwaltung bis hin zu neuen Wohnformen für Seniorinnen und Senioren.

Um 10 Uhr folgt bereits die nächste Abstimmung – diesmal zur Kita-Bedarfsplanung. Doch zwischendurch hat Noosha Aubel noch einiges anderes erledigt:

Darum ging es in der Kita Bedarfsplanung genauer:

Trotz dieses eng getakteten Vormittags wirkt Noosha Aubel ruhig und gut gelaunt. Wir wollten deshalb wissen: Wie schafft sie es eigentlich, bei all den Herausforderungen und Entscheidungen den Optimismus nicht zu verlieren?

Wer den ganzen Tag zwischen Besprechungen und Gesprächen unterwegs ist, verbringt zwangsläufig auch viele Stunden am Schreibtisch. Deshalb wollten wir außerdem wissen, wie sie trotzdem in Bewegung bleibt.

12:00 Uhr – Mittagspause? Eher zwischendurch

Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es um 12 Uhr weiter. Auf der Tagesordnung steht zunächst der Leerstand kommunaler Immobilien.

Anschließend folgt um 13 Uhr der Jour fixe im Geschäftsbereich 5.

Eine klassische Mittagspause sucht man im Kalender der Oberbürgermeisterin allerdings vergeblich. Zwischen den vielen Gesprächen bleibt oft nur Zeit für einen schnellen Happen. Deshalb haben wir nachgefragt: Bleibt bei so einem Arbeitstag überhaupt Zeit für eine richtige Mittagspause?

Und wenn zwischendurch doch etwas gegessen wird, muss es vor allem schnell gehen. Natürlich wollten wir auch wissen, welcher Snack dabei ganz oben auf der Liste steht.

14:00 Uhr – Ein Termin nach dem anderen

Am Nachmittag begleiten wir Noosha Aubel zunächst zu einem Gespräch mit der Uni-Gesellschaft.

Danach geht es ohne Pause weiter: Es folgen Termine mit Dr. Lauber, der BBAG und schließlich mit dem Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten.

Doch auch damit ist der Arbeitstag noch lange nicht vorbei. Um 18 Uhr steht bereits der nächste öffentliche Termin an. Im Filmmuseum eröffnet Noosha Aubel eine Ausstellung und richtet ein Grußwort an die Gäste.

Nach einem so langen Tag wollten wir natürlich wissen: Wie sieht eigentlich ihr Feierabend aus? Gibt es eine feste Routine oder freut sie sich einfach darauf, nach Hause zu kommen?

Wie sie erzählt, steigt sie nach Möglichkeit aufs Fahrrad und fährt nach Hause. Und nach einem Arbeitstag mit unzähligen Gesprächen, Sitzungen und Entscheidungen genießt sie vor allem eines: einfach mal die Beine hochzulegen.

Ein Blick hinter die Termine

Ein Tag mit Noosha Aubel zeigt: Der Alltag einer Oberbürgermeisterin besteht aus weit mehr als repräsentativen Auftritten. Schon vor 7:30 Uhr beginnt die Arbeit im Büro, danach folgen Besprechungen, Abstimmungen und Gespräche nahezu ohne Unterbrechung – bis zum Abendtermin. Wir durften sie dabei einen Tag lang begleiten und einen Blick hinter die Kulissen werfen. So wurde deutlich, wie vielfältig und eng getaktet der Alltag an der Spitze der Potsdamer Stadtverwaltung wirklich ist.

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