Wegen Trockenheit: Immer mehr Wasserentnahme-Verbote in Brandenburg
Die anhaltende Trockenheit sorgt in Brandenburg für weitere Einschränkungen bei der Wasserentnahme. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, haben inzwischen mehrere Landkreise und Städte Verbote oder Einschränkungen erlassen, um Flüsse, Seen und Bäche zu schützen.
Seit heute gilt auch in der Stadt Brandenburg an der Havel ein Wasserentnahmeverbot. Bis Ende August darf dort kein Wasser mehr aus Flüssen, Seen, Teichen oder Gräben abgepumpt werden. Die Bewässerung von Gärten mit Grundwasser ist nur noch zwischen 18 und 8 Uhr erlaubt.
Auch Potsdam bereitet nach Angaben der Stadtverwaltung ein entsprechendes Verbot vor. Bereits seit Mitte Juni gelten ähnliche Regelungen in Potsdam-Mittelmark, außerdem haben unter anderem das Havelland, Elbe-Elster, Barnim, Märkisch-Oderland und Oberspreewald-Lausitz Einschränkungen beschlossen.
Grund für die Maßnahmen sind die anhaltende Trockenheit, geringe Niederschläge und die hohen Temperaturen. Die Behörden rufen dazu auf, Wasser sparsam zu verwenden und Gärten möglichst nur in den Abend- oder frühen Morgenstunden zu bewässern.