41-Stunden-Woche für Brandenburgs Beamte: Gewerkschaften schlagen Alarm
Die geplante Erhöhung der Wochenarbeitszeit für Brandenburgs Beamtinnen und Beamte sorgt weiter für Diskussionen. Nach den Plänen der Landesregierung sollen Beschäftigte künftig 41 statt 40 Stunden pro Woche arbeiten, um den Landeshaushalt zu entlasten.
Gewerkschaften und Berufsverbände kritisieren das Vorhaben deutlich. Sie warnen vor einer zusätzlichen Belastung der Beschäftigten und befürchten, dass der öffentliche Dienst dadurch als Arbeitgeber weiter an Attraktivität verliert. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei das aus ihrer Sicht das falsche Signal. Die Landesregierung hält dagegen an ihren Sparplänen fest und verweist auf die angespannte Haushaltslage.