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800 neue Wohnungen in Potsdam-Krampnitz geplant – erste Bauarbeiten ab 2028 möglich

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Im neuen Potsdamer Stadtviertel Krampnitz geht die Planung für weitere Wohnungen voran. Drei Potsdamer Wohnungsgenossenschaften wollen im sogenannten Bergviertel rund 800 neue Wohnungen schaffen. Für einen Teil des Vorhabens steht inzwischen ein Planungspartner fest. Allerdings gibt es bei der Finanzierung noch offene Fragen.

Drei Wohnungsgenossenschaften planen gemeinsam

Im Bergviertel von Krampnitz sollen in den kommenden Jahren rund 800 Wohnungen entstehen. An den Planungen sind drei Potsdamer Wohnungsgenossenschaften beteiligt: die Wohnungsgenossenschaft Karl Marx, die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 und die Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft.

Die Wohnungsgenossenschaft Karl Marx hat nun einen wichtigen Schritt gemacht und einen Planungspartner für ihren Teil des Projekts gefunden.

Allein diese Genossenschaft plant rund 320 Wohnungen im Bergviertel.

Erste 130 Wohnungen sollen 2029 fertig werden

Nach den aktuellen Planungen könnte der Bau der ersten 130 Wohnungen im Jahr 2028 beginnen. Bereits 2029 sollen sie fertiggestellt werden.

Weitere Bauabschnitte sind für die darauffolgenden Jahre vorgesehen. Insgesamt soll der Wohnungsbau im Bergviertel schrittweise umgesetzt werden.

Ob der Zeitplan eingehalten werden kann, hängt allerdings von mehreren Voraussetzungen ab. Insbesondere die Finanzierung ist noch nicht vollständig gesichert.

Die Wohnungsgenossenschaften sind auf Fördermittel des Landes Brandenburg angewiesen, um ihre Vorhaben realisieren zu können.

Sanierung denkmalgeschützter Gebäude zu teuer

Ursprünglich wollten sich die Genossenschaften auch an der Sanierung denkmalgeschützter Bestandsgebäude in Krampnitz beteiligen.

Von diesen Plänen haben sie sich inzwischen verabschiedet. Grund dafür sind die hohen Sanierungskosten, die eine wirtschaftliche Umsetzung aus Sicht der Genossenschaften erschweren.

Stattdessen konzentrieren sie sich nun auf den geplanten Neubau im Bergviertel.

Krampnitz wächst weiter

Krampnitz gehört zu den großen Stadtentwicklungsprojekten Potsdams. Auf dem Gelände des ehemaligen Kasernenstandorts soll in den kommenden Jahren ein neues Stadtviertel entstehen.

Die geplanten 800 Wohnungen der drei Genossenschaften wären ein weiterer Baustein dieser Entwicklung.

Bis die ersten Bewohnerinnen und Bewohner einziehen können, müssen jedoch noch die Finanzierung und weitere Voraussetzungen für den Baubeginn geklärt werden.

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