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317 Waldbrände in Brandenburg: Mehr als 250 Hektar betroffen

person Charly Dethloff
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317 Waldbrände und mehr als 250 Hektar betroffene Fläche: Das Brandenburger Innenministerium hat den Waldbrandbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Auch Potsdam-Mittelmark gehörte zu den besonders betroffenen Landkreisen.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 317 Waldbrände auf einer Fläche von rund 252 Hektar registriert. Die meisten Feuer blieben vergleichsweise klein. Vier Brände breiteten sich allerdings auf mehr als zehn Hektar aus – drei davon auf Kampfmittelverdachtsflächen.

Der größte Waldbrand des Jahres ereignete sich auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog. Dort waren rund 141 Hektar betroffen. Neben Teltow-Fläming, Elbe-Elster und Dahme-Spreewald zählte auch Potsdam-Mittelmark zu den Schwerpunktlandkreisen.

Millionen für Technik und Waldbrandschutz

Nach Angaben des Innenministeriums wurden 2025 insgesamt 12,8 Millionen Euro in den abwehrenden Waldbrandschutz investiert. Unter anderem wurden 42 Fahrzeuge sowie weitere Ausrüstung für die Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung angeschafft.

Auch Spezialtechnik kommt inzwischen zum Einsatz. Ferngesteuerte Räum- und Löschroboter wurden im vergangenen Sommer erstmals eingesetzt und unterstützten unter anderem die Brandbekämpfung in Potsdam-Mittelmark.

Eine wichtige Rolle spielt außerdem das automatische Überwachungssystem „Fire Watch“. Durch die frühzeitige Erkennung konnten die meisten Waldbrände laut Ministerium auf einer Fläche von weniger als einem Hektar gehalten werden.

Waldbrandkompetenzzentrum soll Zusammenarbeit stärken

Innenminister Jan Redmann dankte insbesondere den freiwilligen Feuerwehren für ihren Einsatz. Gleichzeitig warnte er davor, dass der Klimawandel die Wälder zunehmend belastet und die Herausforderungen beim Waldbrandschutz weiter wachsen dürften.

Eine zentrale Rolle soll deshalb das Waldbrandkompetenzzentrum Brandenburg übernehmen. Dort werden Wissen und Konzepte zur Waldbrandbekämpfung gebündelt und landesweite Standards weiterentwickelt. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern soll angesichts möglicher grenzüberschreitender Großbrände weiter gestärkt werden.

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